Im Kunsthaus Baselland treffen kollektive Erinnerungen auf die Gegenwart
Mémoires Voyageuses heisst die aktuelle Gruppenausstellung im Kunsthaus Baselland, bei der acht Künstler:innen aus der ganzen Welt beteiligt sind. In den teils überdimensional grossen Skulpturen und Installationen geht es um die Frage von Erinnerung, Mythos, Trauma und die Realität, die bleibt. von Danielle Bürgin
26.06.02 Memoires Voyageuses im Kunsthaus BL
Eine Gruppenausstellung, die von Erinnerung, Heldentum, Trauma und Hoffnung erzählt.
Es fällt auf, dass sich eine gewisse Poesie durch all die zu sehenden Arbeiten zieht - auch wenn die verarbeiteten Themen teils von grosser Tragik zeugen. Traumatische Erinnerungen an Kolonialismus, Sklaverei, Krieg und Unterdrückung werden mit viel Feinfühligkeit in den Werken direkt oder indirekt übersetzt.
Wir haben uns mit den beiden Kunstschaffenden Onome Ekeh (Basel) und Raphael Borontini (Paris) über ihre künstlerische Praxis, über mündliche Überlieferung geschichtlicher Vorkommnisse und über den Bezug zur Gegenwart unterhalten.
Mémoires Voyageuses ist noch bis zum 16. August im Kunsthaus Baselland zu sehen. Die teilnehmenden Künstler:innen sind:
- Raphaël Barontini
- Onome Ekeh
- Joana Escoval
- Binelde Hyrcan
- Mateo Maté
- Aline Motta
- Sofía Salazar Rosales
- Helena Uambembe
Mehr Infos zur Ausstellung findest du hier.