Wie wird das Geld in der Musikförderung verteilt?

Die Woche für dich zusammengefasst

Es ist Sonntag, der 4. Oktober, und das ist der Wochenrückblick mit folgenden Themen: Über 80 Prozent der Basler Musikfördergelder fliessen in die klassische Musik, die Krankenkassenprämien steigen 2027 auch in den beiden Basel weiter an und Bundespräsident Guy Parmelin tritt Ende Jahr zurück.

Wochenrückblick

Der Wochenrückblick informiert über das politische Geschehen in und um Basel

Über 80 Prozent der Basler Musikfördergelder fliessen in die Klassik

In Basel fliessen über 80 Prozent der öffentlichen Musikfördergelder in die klassische Musik. Das zeigt eine Recherche der Musikvielfaltsinitiative, die Anfang dieser Woche veröffentlicht wurde. Verglichen wurde die Musikförderung in sechs Schweizer Städten. Dabei zeigt sich: Vor allem in der Deutschschweiz fliesst ein deutlich grösserer Anteil der Fördergelder in die klassische Musik. In der Romandie wird dagegen deutlich mehr aktuelle Musik gefördert. Mit der Recherche will die Musikvielfaltsinitiative eine nationale Debatte über die Verteilung der öffentlichen Musikfördergelder anstossen.

Krankenkassenprämien steigen 2027 auch in den beiden Basel

Die Krankenkassenprämien steigen auch im Jahr 2027 weiter. Das hat der Bund am Dienstag bekannt gegeben. In Basel-Stadt erhöht sich die mittlere Prämie um 4,5 Prozent auf gut 491 Franken pro Monat. Im Kanton Basel-Landschaft beträgt der Anstieg 4,3 Prozent. Als Grund für die höheren Prämien nennt der Bund die weiter steigenden Gesundheitskosten.

Guy Parmelin tritt Ende Jahr aus dem Bundesrat zurück

Bundespräsident Guy Parmelin tritt Ende Jahr aus dem Bundesrat zurück. Das gab der 66-jährige SVP-Politiker am Freitag bekannt. Nach elf Jahren in der Landesregierung wolle er seinen Platz für neue Kräfte freimachen. Parmelin gehört dem Bundesrat seit 2016 an. Seit 2019 steht er dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung vor.