Woche gegen Rassismus 2020

 
Aktivitäten in Basel vom 16.-22. März 2020

Radio X organisiert in Basel-Stadt die Woche gegen Rassismus. Damit wollen wir ein Zeichen gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung setzen.

Aufgrund der "ausserordentlichen Lage" und den Verordnungen des Bundes (Stand: 16.3.2020) können die öffentlichen Veranstaltungen nicht wie geplant durchgeführt werden. Das Programm auf dem Sender findet statt, das Programm findet ihr hier

Die Woche

Radio X setzt in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Organisationen und Beteiligten ein Zeichen gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung. Ziel ist es, die lokale Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und gemeinsam in einen Dialog zu treten. 

Die Woche für dich zusammengefasst

Es ist Sonntag, der 02. November und das ist der Wochenrückblick mit folgenden Themen: Die Schweiz söll trotz der Verschärfung des Asylsystems die Menscherechte schützen, Die Opferhilfe ist ab jetzt rund um die Uhr erreichbar und das UKBB bekommt vom Landrat finanzielle Unterstützung. von odile šobačić

25.11.02 WoRü

Der politische Wochenrückblick fasst das politische Geschehen aus der Region zusammen.

Schweiz soll Spielraum im EU-Asylpakt nutzen

 

Die Schweiz soll ihren Spielraum im neuen EU-Asylpakt nutzen, um die Menschenrechte zu schützen. Das fordern verschiedene Organisationen im Asylbereich und Vertreter:innen der Grünen und SP. Die Forderung nach der Wahrung der Menschenrechte gaben sie am Mittwoch in einer Medienkonferenz bekannt. Im September beschloss das Parlament, die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems, auch GEAS genannt, in der Schweiz umzusetzen. Die GEAS-Reform soll einheitliche Standards in der EU schaffen und illegalisierte Migration begrenzen. Kritiker:innen warnen vor einer de-facto-Abschaffung des Rechts auf Asyl und einem Migrationssystem, geprägt von Abschottung, Inhaftierung und Entrechtung. Die SP und die Grünen fordern deshalb, dass die Schweiz sich innerhalb des EU-Asyl-Paktes für die Menschenrechte von geflüchteten Menschen einsetze. Weiter kritisieren die SP und die Grünen die geplanten Verschärfungen der europäischen biometrischen Datenbank Eurodac. In Zukunft soll diese neben Fingerabdrücken auch Gesichtsbilder, Ausweispapiere und weitere persönliche Daten speichern. Aus grund- und datenschutzrechtlichen Gründen sei die Verschärfung von Eurodac sehr bedenklich. Umso wichtiger sei es, dass die Schweiz ihren völkerrechtlichen Pflichten zum Schutz der Menschenrechte nachkomme und den nationalen Spielraum innerhalb des EU-Asylpaktes dafür nutze.

Opferhilfe Basel ab sofort 24/7 verfügbar

 

Die Opferhilfe beider Basel ist nun 24/7 erreichbar. Dies gaben sie am Freitag in einer Medienmitteilung bekannt. Die Opferhilfenummer bietet einen niederschwelligen Zugang zu Hilfeleistungen für Opfer von psychischer, physischer oder sexualisierter Gewalt. Über die Opferhilfenummer erhalten Betroffene Hilfe bei Kriseninterventionen, eine Basisberatung, aber auch eine Weitervermittlung an Notfalldienste oder Schutzunterkünfte. Durch die Erweiterung des Dienstes auf den 24/7-Betrieb erleichtere man den Opfern von Gewalt den Zugang zu Hilfeleistungen, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Erreichen kann man die Opferhilfe jederzeit mit der Nummer: +41 061 205 09 10.

Finanzspritze vom Landrat fürs UKBB

 

Der Landrat erhöht den Beitrag an das UKBB einmalig. Das beschloss er am Donnerstag in der Landratssitzung mit einem deutlichem Mehr. Nur die SVP stellte sich dagegen. Der Kanton Basel-Land wird das Kinderspital über die nächsten vier Jahre mit zusätzlichen drei Millionen Franken jährlich unterstützen. Die kommen zu den 7.5 Millionen Franken hinzu, die Basel-Land und Basel-Stadt jährlich bereits an das UKBB steuern, hinzu. Erst im Mai gab die Spitalleitung bekannt, dass die UKBB im Jahr 2024 einen Verlust von rund 10 Millionen Franken verbusste. Daraufhin folgte aus der Politik einen Ruf nach finanzieller Unterstützung. Bürgerliche kritisierten jedoch das Vorgehen und den kurzfristigen Hilferuf der Spitalleitung. Der Grosse Rat entscheidet im November über die Bereitstellung zusätzlicher finanzieller Unterstützung an das UKBB.

Programm

Montag, 16. März

11.30/16.30 Uhr

20.00 Uhr

  • +++abgesagt+++ Gegen Hass - Junge Poetinnen und Poeten setzen ein Zeichen gegen Hass und texten mit dringlicher Zärtlichkeit gegen Hetze und performen mit "Hate Speech" gegen "Hate Speech". Das Line-Up: Alex Hadjistamov, Lea Butscher, Mary Milanovic, Susan Reznik, Jeremy Chavez, Julie Roth u.a. Das WORTSTELLWERK organisiert den Anlass im Literaturhaus Basel (Barfüssergasse 3, 4051 Basel). Eintritt frei.
  • Ausstrahlung der Texte auf Radio X am Donnerstag 19. März, 18 Uhr und Samstag 21. März, 13 Uhr (Wdh.)

 

Dienstag, 17. März

11.30/16.30 Uhr

 

Mittwoch, 18. März

11.30/16.30 Uhr

 

Donnerstag, 19. März

11.30/16.30 Uhr

18.00 Uhr

  • Gegen Hass - Junge Poetinnen und Poeten setzen ein Zeichen gegen Hass. Ausstrahlung derTexte.

 

Freitag, 20. März

11.30/16.30 Uhr

14.00 Uhr

  • +++abgesagt+++ Eine Tour durch die Altstadt: Spannendes und Unerwartetes über Basels Verflechtungen mit Afrika in Vergangenheit und Gegenwart. Führung auf Deutsch. Besammlung: vis-à-vis Restaurant Atlantis (Klosterberg 13). Eintritt frei.

19.30 Uhr

  • +++abgesagt+++ Theatertraining und Improvisation zu: Die Begegnung mit «dem Fremden». Was ist mir fremd? Was passiert bei Vorurteilen? Offenes Training mit dem Theater Niemandsland im UNION (Klybeckstrasse 95, 4057 Basel), 1. Stock. Mitnehmen: Gemütliche Kleider. Eintritt frei.

 

Samstag, 21. März

11.30/16.30 Uhr

  • Beitrag auf Radio X : BaobabBooks «el reloj / die Uhr» von Nacha Vollenweider

13.00 Uhr

  • Gegen Hass - Junge Poetinnen und Poeten setzen ein Zeichen gegen Hass. Ausstrahlung derTexte.

14.00 Uhr

  • +++abgesagt+++ Join us for a tour of the inner city and learn more about the entangled history of Basel and Africa. Meeting point: vis-à-vis Restaurant Atlantis (Klosterberg 13). The tour will take place in English and is free of charge.

16.00 Uhr

19.30 Uhr

  • +++abgesagt+++ Talk zu hate speech/Hass im Netz: Am Internationalen Tag gegen Rassismus diskutieren Jolanda Spiess-Hegglin, Feministin, Netzaktivistin, Gründerin und Geschäftsführerin von #NetzCourage und Nora Refaeil, Vizepräsidentin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, Anwältin und Mediatorin sowie Martin R. Dean, Schriftsteller und Essayist. Begrüssung: Michael Wilke, Leiter Fachstelle Diversität und Integration des Präsidialdepartements Basel-Stadt. Moderation: Bernard Senn, Redaktor. In der Kaserne Basel, Rossstall 2. Eintritt frei. Ausstrahlung auf Radio X am Sonntag 22. März 10 Uhr, Donnerstag, 26. März 18 Uhr, Samstag, 28. März 13 Uhr.

22.00 Uhr, doors: 21 Uhr

  • +++abgesagt+++ Konzert der Gaddafi Gals aus Berlin und Wien, die sich musikalisch zwischen Cloud-Rap und Avant-Garde-Pop bewegen. In ihren englischen Lyrics verbinden Gaddafi Gals gesellschaftliche Themen mit einer Prise Humor und Coolness. Ihre Musik ist Kunst und Politik in einem. Nicht politisch zu sein, sei in Zeiten von AfD und Trump gefährlich, so Gaddafi Gals. Eintritt 15 CHF, in der Kaserne Basel, Rossstall 1.

 

Sonntag, 22. März

10.00 Uhr

  • Ausstrahlung der Diskussion vom 21. März: Talk zu "hate speech/Hass im Netz" mit Jolanda Spiess-Hegglin, Nora Refaeil, Martin R. Dean, Bernard Senn

11.30/16.30 Uhr

16.15 Uhr

  • +++abgesagt+++ "Du heiratest einen von uns!" Wie erkennen wir rassistische Diskriminierung bei der Partnerwahl und wie gehen wir damit um? Speed Dating und partizipative Diskussion mit jungen Erwachsenen diverser Religionstraditionen, Fachpersonen und Vertreter*innen weiterer Interessengruppen. Die Veranstaltung wird im Rahmen von "Dialogue en Route" IRAS COTIS mit der Fachstelle Zwangsheirat organisiert. In der KLARA (Clarastrasse 13, 4058 Basel). Eintritt frei.

 

Samstag, 28. März

16.00 Uhr

  • Sendung «(k)ein Rassismusproblem?»: Das Stadtrand-Team von Radio X mit dem anderen Blick auf Rassismus. Sonntag, 29. März um 10 Uhr (Wdh.)

 

 

Kontakt

rebecca.haeusel@radiox.ch

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Die Woche gegen Rassismus wird unterstützt durch: