Zeit gegen Rassismus 2022

 
Antirassistisches Engagement in der Öffentlichkeit, im Programm von Radio X und in Kooperation mit Partnerorganisationen

 

Dank der finanzellen Unterstützung der kantonalen Fachstelle für Diversität und Intergration und der eidgenössischen Fachstelle für Rassismusbekämpfung setzt Radio X ab Mitte März 2022 die Zeit gegen Rassismus um. Verteilt übers ganze Jahr laden wir zu öffentlichen Veranstaltungen und Aktionen ein, setzen uns in Radiosendungen mit Diversität und respektvollem Handeln auseinander und - last but not least - bieten Partnerorganisationen finanzielle, technische und beraterische Unterstützung an.

 

 
 
 
23. Juni um 18.30 Uhr: Radio X lädt zur Podiumsdiskussion "Rassismus und Schule" ein
 

Was unternimmt eigentlich die öffentliche Volksschule gegen Rassismus? Auch im Klassenzimmer, auf dem Pausenplatz und Schulweg ist Rassismus präsent. Gibt es Rassismusprävention an den Basler Schulen? Wie werden Kinder und Jugendliche bei uns über Antirassismus und Diversität geschult?
In Form eines öffentlichen Podiums diskutiert der Moderator Bernard Senn mit spannenden Gästen: 

Alexandra Binnenkade (Historikerin, PZ.BS)

Emanuel Brito (Primarlehrer Gotthelf) 

sowie einem Inputreferat von Mandy Abou Shoak (Soziokulturelle Aktivistin)

und Stimmen von Schüler:innen der SEK Leonhard

 

in der Mensa des Gymnasiums Leonhard, Kohlenberg 17, 4051 Basel

Türöffnung um 18.00 Uhr, Talk von 18.30 Uhr bis ca. 20.30 Uhr mit anschliessendem Apéro. Der Eintritt ist frei.

Bitte melde dich an bei janina.labhardt@radiox.ch.

 
 
19. März um 20 Uhr: Veranstaltung zu Awareness in der Clubkultur 

 

Viele Veranstaltende und Clubs sind sich einig: Es braucht mehr Awareness in der Nachtkultur. Erste Bemühungen werden auch schon gemacht, um an Festivals und in Clubs einen "Safe Space", also einen sicheren Ort für alle zu schaffen. Doch wie einfach ist dies tatsächlich umzusetzen? Welche Methoden und Instrumente gibt es?
Radio X lädt am 19. März um 20 Uhr zu einer Gesprächsrunde und zu einem Erfahrungsaustausch unter Veranstaltenden und Nachtkulturkonsument:innen in der Kaserne Basel ein.
 

Podiumsgäste: 

Gizem Adiyaman aka Meg10 (Ex-Hoe_mies) – DJ, Podcasterin, Veranstalterin von queer- feministischen Partys
Kelly Tuke – Event Host, Zentralwäscherei ZH & Awareness Expertin
KA-RABA – Okra Collective
Marcel Bisevic – Leiter Musik Kaserne Basel

Moderation: Danielle Bürgin (Programmleitung Kultur und Musik, Radio X)

Im Anschluss an die Diskussion legen die DJs Meg10 (Berlin) & Apinti (Okra Collective, Basel) auf. Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist frei.

 
 
Radio X kooperiert mit zahlreichen Partnerorganisationen

 

Wir haben Vereine, Organisationen und Institutionen eingeladen, sich an der Woche gegen Rassismus zu beteiligen und einen Beitrag in den Bereichen Diskriminierung, Rassismus und Zivilcourage zu leisten. Für gute Projekte konnte Radio X eine finanzielle, technische und beraterische Unterstützung gewähren. Die Eingaben werden auf Grundlage der Kriterien und des präsentierten Vorhabens ausgewählt. 

Für die Durchführung und Organisation der Projekte ist die Trägerschaft zuständig. Hier findest du den Programmkalender, wer sich wann, wo und mit welchem Schwerpunkt antirassistisch engagiert.

 

 

Programmkalender als Flyer
Programmkalender als Flyer

Album der Woche: A Hero's Death von Fontaines D.C.

Das neue Album der Poetry Punks badet in Schwermut. Gerademal ein Jahr nach ihrem gefeierten Debütalbum rennen die Dubliners nicht mehr durch irische Strassen, sondern öffnen sich rauschender Melancholie. Doch der Wehklang reüssiert. von Mirco Kaempf

Album der Woche: Fontaines D.C.

Ein Jahr nach dem gefeierten Debüt legen die Dublin-City-Poetrypunks ihren Zweitling nach. A Hero's Death badet in exzellenter Schwermut.

Den Titelsong für das neue, zweite Album schrieb Grian Chatten bereits, als der Rest seiner Band noch die finalen Masteringversionen des nun so gerühmten Debütalbums Dogrel hörten. Er schien es wohl schon geahnt zu haben: Die letztjährig erschienene LP wurde wie der damalige Opener schon hiess - Big. Und der Hype und Indie-Ruhm verfolgte sie auf ihren anschliessenden Touren durch Grossbritannien, Europa, Mexiko und den USA. Trotz des vollgestopften Rock&Roll Kalenders vermochten sie es dennoch, Songs zu schreiben und zum Speedy Wunderground Produzenten Dan Carey zurückzukehren.

Man hört es dem Album an: A Hero's Death wurde im Rausch der Melancholie geschrieben. Fern der heimisch-historischen Strassen gibt es in diesem Album keinen Dublin City Sky, kein visionäres Rennen durch irische Märkte, sondern vielmehr: exquisite Lamente. Sie suchen sich Halt an repetitiven Mantras und versuchen die Welt um sich zu verstehen - oder vielmehr, die Welt in sich. So sagte Chatten in einem Interview dereinst: "When you look inwards, you discover the necessity for a mantra, like ‘Love is the main thing’, ‘Life ain’t always empty’ or the whole story of “Sunny’ [...] These are just universal themes which exist within each of us."(thelineofbestfit.com). Was bleibt sind störrische Amp Geräusche, ur-irisch inspirierte Gesangsmelodien und Deklarationen eines verspielten Schwermuts in zurückgezogenen Songs (wie bspw der dunkel-psychedelische Beach Boys Flirt in Sunny) oder vehement Aufgeladenen (wie das herrlich verzogene Living in America).

A Hero's Death ist die logische Konsequenz einer Bande Punk Poets on the run, die den Fans nun nicht ein Dogrel 2.0 vorsetzen, sondern ein introspektives und in dieser Konsequenz sehr authentisches Werk. Is this too real for ya? Wer der donnernden Melancholie nichts abgewinnen kann, verpasst hier leider etwas. Folgt Fontaines D.C. via Facebook, Instagram oder ihrer Webseite.

Kontakt

janina.labhardt@radiox.ch

Social Media

facebook.com

Die Woche gegen Rassismus wird unterstützt durch: