Radio X und das Jugendkulturfestival sind seit Gründungszeiten eng miteinander verbunden. Radio X sendet auch in der Ausgabe 2021 live vom Festival: Wir übertragen Konzerte, Talks, Interviews, Slams und Lesungen von den Standorten Sommercasino und Klybeck live zu dir ins Wohnzimmer. Und an unserem "Bad-Taste-Henna"-Stand verunstalten JKF Artists deine Haut mit Motiven, die das "Wheel of Destiny" für dich bestimmt hat.

Wir senden an beiden Festivaltagen zwischen 17h und 01h live von den Standorten "Sommercasino" und "Padelhalle Klybeck".

Das Festivalprogramm ist online! Folgende Programmpunkte werden bei uns auf dem Sender stattfinden:

Freitag, 3.September 2021

Konzerte:

Talks/Lesungen/Slam-Poetry:

 

Samstag, 4.September 2021

Konzerte:

Talks/Lesungen/Slam-Poetry:

 

 

#badtastehenna

Wir wollen euch am JKF alle etwas aufhübschen! Deswegen gibt es an unserem Sendebus vor dem Sommercasino eine Henna-Tattoo-Session der etwas anderen Art. Kulturschaffende, die am JKF auftreten, sind die Tattoo-Artists, du ihre Leinwand. Schöne Schnörkel und Mandalas werden wohl eher Seltenheitswert haben, denn unsere Artists sind mehrheitlich Masters of Trash - dafür vollgas! Und auch bei der Wahl des Motivs hast du nicht viel mitzureden, denn die liegt ganz beim "Wheel of Destiny". Die Wahl des Orts, an dem du dein Henna-Tattoo willst, die überlassen wir dir aber natürlich noch, schliesslich gehört dein Körper dir und nur dir allein - vergiss das nicht! Vor zwei Jahren gab es einen regelrechten Ansturm und es entstand ein Sammelsurium an grandiosen Trash-Kuriositäten. Komm vorbei, triff die JKF-Artists und lass ein bisschen Trash in dein Herz!! wir sind an beiden Tagen zwischen 17h und 01h für dich da! #badtastehenna

Bruce Conner: Anarchist, Exzentriker und Pionier des Musikclips

Das Museum Tinguely präsentiert in Bruce Conner. Light out of Darkness eine Werkschau des im Jahr 2008 verstorbenen Filmkünstlers. Was heute noch bewegt ist der schnelle Schnitt und ein verführerischer Blick. von Mirco Kaempf

21.05.19 Bruce Conner

Das Museum Tinguely zeigt eine Werkschau des amerikanischen Videokünstlers Bruce Conner (1933-2008)

Bruce Conner habe keine Kunst für die Öffentlichkeit gemacht, sondern für das Individuum. Überhaupt wäre es nicht an ihm, seine Filmarbeiten als Kunst einzuordnen - das müssten andere tun, sagt uns die Nachlassverwalterin und späte Assistentin Bruce Conners, Michelle Silva. Der Filmemacher ging dorthin, wohin es ihn gezogen hat - dies verschaffte ihm auch einen Ruf als Perfektionisten und Exzentriker, der ganze Ausstellungen im letzten Moment schon mal ins Wasser fallen liess. Diese Haltung weiss der Direktor des Museum Tinguely, Roland Wetzel, durchaus zu schätzen und verweist darauf, wie explizit avantgardistisch diese Filmarbeiten auch heute noch sind. Freut euch zudem auf Sound von u.a. Devo, The Beatles, Terry Riley, Brian Eno und David Byrne. Die Ausstellung Bruce Conner. Light out of Darkness seht ihr noch bis zum 28. November im Museum Tinguely.

Bruce Conner, CROSSROADS, 1976 (Filmstill) 35mm, b/w, sound, 37 min. Original Music by Patrick Gleeson and Terry Riley Restoration by UCLA Film & Television Archive Courtesy Kohn Gallery and Conner Family Trust © Conner Family Trust
Bruce Conner, CROSSROADS, 1976 (Filmstill) 35mm, b/w, sound, 37 min. Original Music by Patrick Gleeson and Terry Riley Restoration by UCLA Film & Television Archive Courtesy Kohn Gallery and Conner Family Trust © Conner Family Trust

Und hier noch unsere Berichterstattung von der letzten Festivalausgabe, wenn du noch ein bisschen verweilen und in den Erinnerungen schwelgen möchtest: