Radio X und das Jugendkulturfestival sind seit Gründungszeiten eng miteinander verbunden. Radio X sendet auch in der Ausgabe 2021 live vom Festival: Wir übertragen Konzerte, Talks, Interviews, Slams und Lesungen von den Standorten Sommercasino und Klybeck live zu dir ins Wohnzimmer. Und an unserem "Bad-Taste-Henna"-Stand verunstalten JKF Artists deine Haut mit Motiven, die das "Wheel of Destiny" für dich bestimmt hat.

Wir senden an beiden Festivaltagen zwischen 17h und 01h live von den Standorten "Sommercasino" und "Padelhalle Klybeck".

Das Festivalprogramm ist online! Folgende Programmpunkte werden bei uns auf dem Sender stattfinden:

Freitag, 3.September 2021

Konzerte:

Talks/Lesungen/Slam-Poetry:

 

Samstag, 4.September 2021

Konzerte:

Talks/Lesungen/Slam-Poetry:

 

 

#badtastehenna

Wir wollen euch am JKF alle etwas aufhübschen! Deswegen gibt es an unserem Sendebus vor dem Sommercasino eine Henna-Tattoo-Session der etwas anderen Art. Kulturschaffende, die am JKF auftreten, sind die Tattoo-Artists, du ihre Leinwand. Schöne Schnörkel und Mandalas werden wohl eher Seltenheitswert haben, denn unsere Artists sind mehrheitlich Masters of Trash - dafür vollgas! Und auch bei der Wahl des Motivs hast du nicht viel mitzureden, denn die liegt ganz beim "Wheel of Destiny". Die Wahl des Orts, an dem du dein Henna-Tattoo willst, die überlassen wir dir aber natürlich noch, schliesslich gehört dein Körper dir und nur dir allein - vergiss das nicht! Vor zwei Jahren gab es einen regelrechten Ansturm und es entstand ein Sammelsurium an grandiosen Trash-Kuriositäten. Komm vorbei, triff die JKF-Artists und lass ein bisschen Trash in dein Herz!! wir sind an beiden Tagen zwischen 17h und 01h für dich da! #badtastehenna

Laut fürs Stillen

Die Schweiz ist zu wenig stillfreundlich. Das sagt jedenfalls der Bericht der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zur Stillförderung in der Schweiz. Mit 1,1 von 3 Punkten schneidet die Schweiz im internationalen Vergleich bei Kriterien wie politischer Wille und Finanzierung schlecht ab. Sie liegt hinter Deutschland, England, Ghana und Mexiko. Wir haben mit Susanne Grylka, Hebammenprofessorin und Leiterin der Studie „Becoming Breastfeeding Friendly Schweiz“, gesprochen. von Miriam Lubrich

Stillförderung

Die Schweiz schneidet bei der Stillstudie schlecht ab. Gespräch mit Hebammenprofessorin Susanne Grylka

Gesundheits-Power-Drink

Stillen ist für Kind und Mutter gleichermassen gesund und wirkt präventiv gegen Krankheiten. Dadurch senken sich auch die Gesundheitskosten, was der Gesellschaft zugutekommt. Daher empfiehlt die WHO, in den ersten sechs Monaten ausschliesslich zu stillen und danach bis zum Alter von zwei Jahren mit Beikost weiterzustillen. Eine Schweizer Studie aus dem Jahr 2024 zeigt jedoch, dass zwar anfangs fast alle Schweizer Mütter stillen. Nach fünf Monaten bekommen jedoch bereits 66 % der Kinder Beikost.

Was viele Mütter vom Stillen abhält, ist die Tatsache, dass zwei Drittel von ihnen Probleme damit haben. Hinzu kommt, dass der Mutterschaftsurlaub nach 14 Wochen endet. Die Familie Larrson-Rosenquist Stiftung setzt sich für die Förderung des Stillens in der Schweiz ein und hat auch den Bericht der ZHAW unterstützt.

Stillstrategien

Susanne Grylka und ihre Mitarbeitenden schlagen der Schweiz verschiedene Ansätze vor, um das Stillen verstärkt zu fördern. Vor allem brauche es eine nationale Stillstrategie und -kommission, wie sie beispielsweise in Deutschland existiert. Diese berät die Regierung, schreibt Richtlinien und Empfehlungen und unterstützt Initiativen. Ausserdem soll der Mutterschaftsurlaub verlängert werden. Darüber hinaus sollen die Forschung und die Ausbildung von Gesundheitsfachpersonen zum Thema Stillen verbessert werden.

 

Mehr dazu erfahren Sie im Bericht „Becoming Breastfeeding Friendly Schweiz“.

Und hier noch unsere Berichterstattung von der letzten Festivalausgabe, wenn du noch ein bisschen verweilen und in den Erinnerungen schwelgen möchtest: