Radio Frauen*streik

 

Wir geben dem Frauen*streik eine starke Stimme!

Am 14. Juni spannen spannen Radio X, Radio RaBeKanal K, RaSa und Radio LoRa, das am Freitag zu Radia wird, zusammen und bringen dir das Radio Frauen*streik. Dabei senden wir live vom Bundesplatz in Bern und bringen die Stimmung in verschiedenen Städten mit Live-Schaltungen auf den Sender. Interviews, Hintergund-Beiträge, Impressionen und ein Radio-Ballett - alles am 14. Juni auf Radio Frauen*streik. 

Stay tuned!

Zum Valentinstag: Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Im 1985 erschienenen Roman erzählt der  kolumbianische Nobelpreisträger Gabriel García Márquez die Geschichte einer Dreiecksbeziehung zwischen Blumen, Durchfall und Obsessionen. Empfehlenswert, auch in den Zeiten von Corona. von Mirco Kaempf

21.02.14 Die Liebe In Zeiten Der Cholera

In dem Buch von 1985 wird Liebe der Seuche gleichgestellt und alltägliche Momente erscheinen plötzlich sakral. Die Buchempfehlung zum Valentinstag.

Und dann habe ich erkannt: "Das nicht der Tod ewig ist, sondern das Leben"

Die Geschichte beginnt mit dem Tod einer Hauptfigur und wird als Rückblende von über 50 Jahren neu erzählt: Als Die Liebe in den Zeiten der Cholera (im Original: Cien años de soledad) erschien, war Gabriel 'Gabo' García Márquez bereits ein ausgezeichneter Nobelpreisträger. Rund ein dutzend Jahre nach den Free Love movements erzählt er unaufgeregt, detailliert und mit viel Einfühlsam von den Ausprägungen dieser so vielbedichteten Erfahrung, der Liebe. Die Hauptfiguren: Fermina Daza, schön und stur, ihr wohlbetuchter Ehemann, Dr. Juvenal Urbino del Calle und der Sex-süchtige Poet Florentino Ariza, der dessen Ehefrau schon in Jugendjahren lebenslange Liebe geschworen hat.  «Das Problem an der Ehe ist, dass sie jede Nacht, nachdem man jemanden geliebt hat, endet, und man sie jeden Morgen vor dem Frühstück wieder erneut zum Leben erwachen lassen muss».