Radio Frauen*streik

 

Wir geben dem Frauen*streik eine starke Stimme!

Am 14. Juni spannen spannen Radio X, Radio RaBeKanal K, RaSa und Radio LoRa, das am Freitag zu Radia wird, zusammen und bringen dir das Radio Frauen*streik. Dabei senden wir live vom Bundesplatz in Bern und bringen die Stimmung in verschiedenen Städten mit Live-Schaltungen auf den Sender. Interviews, Hintergund-Beiträge, Impressionen und ein Radio-Ballett - alles am 14. Juni auf Radio Frauen*streik. 

Stay tuned!

Neues von Tropical Fuck Storm, Shards, Deichkind und Tinariwen

Die Radio X Musikredaktion stellt Euch wöchentlich ihre schönsten Neuentdeckungen genauer vor. Die Rubrik “Früsch” gibt es live jeden Donnerstag um 14 Uhr und in der Wiederholung am Sonntag um 16 Uhr.

Tropical Fuck Storm hegen einen ziemlich absurden Blick auf die Welt; auf ihrem zweiten Album Braindrops halten sie sich lyrisch surreal, abstrakt und immerzu zynisch. Beinahe traumähnlich spucken sie auf gleichnamigen Song: "and straight away the man’s proposing that the world is flat / its also square and it ain’t going anywhere / well we can see its full of squares not gonna argue with that". Garage Rockers mit einem Hang für Avantgardismus hören die ganze Scheibe hier.

Shards sind eine experimentelle Gesangsgruppe, die mit Synthesizern arbeiten, angeleitet durch Kieran Brunt. Nach einigen Gigs als Support für andere Musiker spielen sie im November ihr aller erstes Konzert als Main Act. Wie es sein wird, weiss bis jetzt nicht mal er. Denn was ihre Debüt EP Find Sound schon klar macht: besonders gut klingen träumerische Tracks wie Unheard auf den heimischen Kopfhörern.

Deichkind fragen "Wer Sagt Denn Das" und liefern gleichzeitig die Antwort mit ihrem so betitelten neuen Album. Dahinter steckt ziemlich viel aufgewühlte Partymusik und ein alles durchdringender Wunsch, ein Zeichen gegen Rechtspopulismus zu setzen. Bewusstes Feiern also, so auch mit dem Track Keine Party.

Ebenfalls politisch aufgeladen, und nicht erst seit kurzem, sind die aus dem nördlichen Teil Malis stammende Band Tinariwen. Sie unterstützen das von Gewalt geplagte Land in ihrem Kampf nach Unabhängigkeit, so auch aktuell in der Single Kel Tinawen "The uprising will be impossible to suppress.".