Radio Frauen*streik

 

Wir geben dem Frauen*streik eine starke Stimme!

Am 14. Juni spannen spannen Radio X, Radio RaBeKanal K, RaSa und Radio LoRa, das am Freitag zu Radia wird, zusammen und bringen dir das Radio Frauen*streik. Dabei senden wir live vom Bundesplatz in Bern und bringen die Stimmung in verschiedenen Städten mit Live-Schaltungen auf den Sender. Interviews, Hintergund-Beiträge, Impressionen und ein Radio-Ballett - alles am 14. Juni auf Radio Frauen*streik. 

Stay tuned!

Wie sieht das Leben als Hausbesetzer:in aus

Hausbesetzer:innen setzen gegen den Leerstand von Wohnungen ein, gegen Wohnungsnot und für mehr alternativen Lebensraum. Wir haben ein:e Hausbesetzer:in getroffen und mehr über das Leben von Hausbesetzenden erfahren. von Lea Kamber

23.11.17 Hausbesetzer:innen in Basel

Auch in Basel gibt es Hausbesetzer:innen. Wir haben eine/n Hausbesetzer:in getroffen und spannende Dinge erfahren

Hausbesetzungen in Basel

In Basel gibt es zur Zeit 1229 Leerwohnungen. Dies ist laut den Hausbesetzer:innen zu viel. Deshalb besetzen einige Menschen leerstehende Wohnungen in Basel, um ein politisches Statement zu setzen. Eine:r davon ist Pascal (Name abgeändert) aus Basel. Wir konnten Pascal treffen und ein Interview führen. Pascal besezt Häuser aus der Überzeugung, dass man leeren Wohnraum nicht leer lassen sollte und ihn wieder beleben kann. Zudem möchte Pascal den Raum wieder der Allgemeinheit zurückgeben. 

In Pascals Haus gibt es Wasser und Strom, etwas was nicht alle besetzten Häuser zur Verfügung haben. Sie haben Abmachungen mit dem Besitzer getroffen und dürfen bis auf weiteres in dem leerstehenden Haus leben. 

Es gibt einen Unterschied zwischen Menschen, die in besetzten Wohnungen leben und Menschen, welche Häuser besetzen. Menschen die Häuser besetzen, tun dies in erster Linie aus politischen Günden und mit dem Ziel, neuen Wohnraum zu schaffen. Da dies jedoch Hausfriedensbruch ist und somit eine Straftat, gibt es auch Menschen, die in einem besetzten Haus wohnen, wenn Abmachungen mit dem Hausbesitzenden getroffen wurden und keine Gefahr droht, geräumt zu werden ohne, dass sie bei den eigentlichen Hausbesetzungen dabei sind. 

In Pascals Wohnung herrscht zur Zeit keine Aufbruchsstimmung, weshalb sie sich gemütlich eingerichtet haben. Pascal hat Freunde gefunden, die inzwischen zu Familie geworden sind. In einem besetzten Haus sind alle willkommen. Egal welche Sexualität, Religion oder Geschlecht eine Person hat. Dies ist in normalen Wohnungen nicht immer der Fall, dies unterlegt eine Studie vom Bundesamt für Wohnungswesen. Weitere spannende Hintergrundinformationen über das Leben als Hausbesetzer:in, erfahrt ihr im Hörbeitrag.