Radio Frauen*streik
Wir geben dem Frauen*streik eine starke Stimme!
Am 14. Juni spannen spannen Radio X, Radio RaBe, Kanal K, RaSa und Radio LoRa, das am Freitag zu Radia wird, zusammen und bringen dir das Radio Frauen*streik. Dabei senden wir live vom Bundesplatz in Bern und bringen die Stimmung in verschiedenen Städten mit Live-Schaltungen auf den Sender. Interviews, Hintergund-Beiträge, Impressionen und ein Radio-Ballett - alles am 14. Juni auf Radio Frauen*streik.
Stay tuned!
Migrant:innensession 2022
Sie machen ein Viertel der Schweizer Bevölkerung aus, zahlen Steuern und sind Teil der Gesellschaft - aber nicht Teil des demokratischen Prozesses. Menschen ohne Schweizer Pass politische Mitsprache zu ermöglichen, das ist das Ziel der Migrant:innensession. Auf Einladung des Vereins Mit Stimme kamen letzten Samstag Migrant:innen und Politiker:innen beider Basel im Rathaus zusammen, um über Themen und Vorschläge aus den Bereichen Finanzen, Bildungspolitik, Arbeitswelt und Kultur zu diskutieren. von Paul von Rosen
22.10.31 Info Migrantinnen Session
Ifo Migrant:innen Session 2022
Laila Knotek vom Verein Mit Stimme hat die Projektleitung für die diesjährige Migrant:innensession übernommen. Sie begreift die Session als ein Gefäss, in dem Migrant:innen, die ohne Schweizer Pass formal von aktiver politischer Teilnahme ausgeschlossen sind, ihre Vorschläge und Ideen einbringen können. Im Vorfeld der Veranstaltung haben mehrere von Mit Stimme organisierte Arbeitskreise Probleme identifiziert, die den Alltag vieler Migrant:innen in der Schweiz erschweren, und Vorschläge ausgearbeitet, mithilfe derer die Politik gegensteuern könnte: Erleichterung von Überweisungen an Angehörige im Ausland, bessere Schulung von Lehrpersonal, um Rassismus im Bildungswesen entgegen zu wirken, stärkere Versuche im Kulturbereich, Menschen mit Migrationsgeschichte anzusprechen. Über diese und weitere Vorschläge wurde diskutiert. Hier brachten sich auch die etwa 20 Politiker:innen, darunter auch Regierungsrät:innen, aktiv in die Gespräche ein. Abstimmen durften hinterher allerdings nur die Menschen, die das in der Schweiz sonst nicht dürfen. Die Vorschläge brachten es alle, teils modifiziert, in die Resolution. Diese geht diese Woche an die Parlamente beider Basel und soll so dazu beitragen, Migrant:innen und Themen, die sie betreffen, sichtbarer zu machen.