Radio Frauen*streik

 

Wir geben dem Frauen*streik eine starke Stimme!

Am 14. Juni spannen spannen Radio X, Radio RaBeKanal K, RaSa und Radio LoRa, das am Freitag zu Radia wird, zusammen und bringen dir das Radio Frauen*streik. Dabei senden wir live vom Bundesplatz in Bern und bringen die Stimmung in verschiedenen Städten mit Live-Schaltungen auf den Sender. Interviews, Hintergund-Beiträge, Impressionen und ein Radio-Ballett - alles am 14. Juni auf Radio Frauen*streik. 

Stay tuned!

Foto der Eingangstür zur Ausstellung im Cartoonmuseum

The Godfather himself in Basel

Will Eisner gilt als eine der einflussreichsten Figuren in der Geschichte des Comics. Nicht umsonst ist der wichtigste Preis in diesem Genre nach ihm benannt. Zum ersten Mal ist sein Werk im deutschsprachigen Raum ausgestellt, und zwar im Cartoonmuseum Basel. von Lisa Garberson

23.03.15 Will Eisner Graphic Novel Godfather

Porträt der Will Eisner Ausstellung im Cartoonmuseum Basel

Comics wurden auf mehreren Ebenen von Will Eisner geprägt. So wob Eisner zum ersten Mal autobiografische und alltägliche Elemente in seine Comicgeschichten ein. In diesem Zug prägte Eisner auch den Begriff Graphic Novel und erfand den «Educational Comic», in dem er im zweiten Weltkrieg lebenswichtige Informationen visualisierte für die US-Soldaten. Zwei der vielen Gründe, weshalb er der «Graphic Novel Godfather» genannt wird.

Um das zeichnen zu können was ihn interessierte, musste Eisner zuerst den bestehenden Konventionen folgen, um diese dann irgendwann selbst gestalten zu können. So zum Beispiel mit seinem berühmtesten Helden dem «Spirit». Obwohl das Publikum der dreissiger Jahre nach Superheldengeschichten verlangte, webte Eisner immer auch die Leben und Sorgen der kleinen Leute im Quartier in die Geschichten mit ein. Dadurch schafften Comics den Sprung vom Genre-Medium zu einem literarischen Format, das alle möglichen Themen behandeln konnte und dies bis heute auch tut.