Radio Frauen*streik

 

Wir geben dem Frauen*streik eine starke Stimme!

Am 14. Juni spannen spannen Radio X, Radio RaBeKanal K, RaSa und Radio LoRa, das am Freitag zu Radia wird, zusammen und bringen dir das Radio Frauen*streik. Dabei senden wir live vom Bundesplatz in Bern und bringen die Stimmung in verschiedenen Städten mit Live-Schaltungen auf den Sender. Interviews, Hintergund-Beiträge, Impressionen und ein Radio-Ballett - alles am 14. Juni auf Radio Frauen*streik. 

Stay tuned!

zwei ältere Menschen spazieren im Museum und betrachten ein Wandkunstwerk

"Wisch den Tod auf dem iPhone weg"

Mit seiner Frau Ursula besuchte Franz Hohler, der vor Kurzem 83 Jahre alt wurde, die Ausstellung "Der Weg ins Jenseits" im Museum der Kulturen Basel. Im Gespräch mit Janina Labhardt berichtet er, welche Todesfälle er betrauert, wie er sich das Jenseits vorstellt und: dass er sich köstlich über makabere Witze amüsiert. von Janina Labhardt

Als Franz Hohler 24 Jahre alt war, erschien sein "Totemügerli. Es bärndütsches Gschichtli", mit dem er berühmt wurde und seine Karriere als Kabarettist und Liedermacher steil anstieg. Für viele Kinder und Erwachsene gehören seine Geschichten und Lieder zum elementaren Kulturgut.

Nicht nur in jungen Jahren beschäftigte sich Franz Hohler mit dem Ableben, auch heute, zu Zeiten von Krieg, Hungerkatastrophen und Verkehrsunfällen, verfasst er Gedichte und Bücher. Neben seiner tiefgründigen Gedankenwelt blitzten seine Augen im Gespräch manchmal auf und ihm kam wieder ein makaberer Witz in den Sinn: Das Navi am Rollator, das "Ziel erreicht" beim Friedhof sagt...

drei Menschen betrachten ein Exponat, ein mit japanischen Schriftzeichen beschriebenes Holz
Der Ausstellungskurator Richard Kunz führt das Ehepaar Hohler durch die Ausstellung "Der Weg ins Jenseits" ©Museum der Kulturen/Martina Pan
vier Menschen im Museum lachen in die Kamera
Richard Kunz, Franz Hohler, Ursula Hohler, Janina Labhardt ©Museum der Kulturen/Martina Pan