Porno auf Jugendhandys
Eine Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagne vom 6.-8. und 13.-15. September 2021
Wie häufig Kinder und Jugendliche mit ihren Handys beschäftigt sind, ist auffällig. Was auch auffällt, sind die vielen Sexualdelikte, die Jugendliche begehen, wenn sie Pornografie herstellen, besitzen oder sharen.
Was sagen die Jugendlichen selbst zu ihrem Handy-Umgang, was empfehlen die Polizei, juristische Personen und Sozialarbeitende? Was denken Eltern, Kulturschaffende sowie Politiker:innen über die Gefahren mit Nacktselfies und Pornos auf Jugendhandys?
Radio X sendet vom 6.-8. und vom 13.-15. September 2021 Beiträge zum Thema jeweils um 13h und 18h in der Wiederholung.
Die Kampagne von Radio X wird dank der freundlichen Unterstützung der GGG Basel realisiert.
Waldgärtnen für morgen
Der Food Forest in Ormalingen zeigt, wie ein essbarer Wald als zukunftsfähiges Landwirtschaftsmodell funktionieren kann – im Einklang mit Mensch, Tier und Natur. von Lea Kamber
25.07.19 Food Forest
Ein Food Forest kann ganze Landstriche wieder fruchtbar machen und liefert Nahrung für Tier und Mensch.
Im südlichen Rand der Sahara entsteht mit der „Great Green Wall“ ein essbarer Wald, der in Nigeria bereits eine halbe Million Menschen ernährt.
Auch im Baselbiet wächst eine kleinere Version dieser Idee: der Food Forest in Ormalingen. Seit 2020 setzt Rebekka Rieder dort mit ihrer Familie ein Permakulturprojekt um – einen essbaren Wald mit Obst- und Nussbäumen, Beeren, Gemüse, Wildkräutern und Pilzen, die in mehreren Schichten wie in einem natürlichen Waldrand zusammenwachsen.
Ein Food Forest ist ein mehrjähriges, selbstregulierendes Ökosystem. Es funktioniert ohne Pestizide oder künstliche Dünger, schützt den Boden, speichert CO₂ und fördert die Biodiversität. Bis ein solcher Waldgarten stabil funktioniert, braucht es mindestens 20 Jahre.
Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft nutzt die Permakultur Synergien: Pflanzen spenden Schatten, verbessern den Boden und bieten Lebensraum für Tiere. Der Food Forest Ormalingen ist nicht nur ein Garten, sondern auch ein Lernort. Wer möchte, kann mithelfen – zum Beispiel als „Woofer“ – und dabei mehr über nachhaltige Anbaumethoden erfahren. Das Projekt zeigt, wie Landwirtschaft der Zukunft im Einklang mit der Natur aussehen kann.