Porno auf Jugendhandys
 

Eine Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagne vom 6.-8. und 13.-15. September 2021
 

Wie häufig Kinder und Jugendliche mit ihren Handys beschäftigt sind, ist auffällig. Was auch auffällt, sind die vielen Sexualdelikte, die Jugendliche begehen, wenn sie Pornografie herstellen, besitzen oder sharen.

Was sagen die Jugendlichen selbst zu ihrem Handy-Umgang, was empfehlen die Polizei, juristische Personen und Sozialarbeitende? Was denken Eltern, Kulturschaffende sowie Politiker:innen über die Gefahren mit Nacktselfies und Pornos auf Jugendhandys?

Radio X sendet vom 6.-8. und vom 13.-15. September 2021 Beiträge zum Thema jeweils um 13h und 18h in der Wiederholung.

Die Kampagne von Radio X wird dank der freundlichen Unterstützung der GGG Basel realisiert.

Album der Woche: "Thanks for the Dance" von Leonard Cohen

Es wirkt entwaffnend, wie nüchtern, ehrlich und poetisch uns der späte, Leonard Cohen zusingt. Obschon uns dieser einmalige Künstler vor 3 Jahren verlassen hat, trommelte sein Sohn Adam Cohen gemäss dem Wunsche seines Vaters, eine kleine Runde von Musikern zusammen, um den letzten Gesangsaufnahmen neues Leben einzuhauchen. von Mirco Kaempf

Album der Woche - Thanks for the Dance - Leonard Cohen

Auf den letzten Studioaufnahmen seines Lebens wirkt die Stimme Leonard Cohens auch auf dem post-humus produzierten 15. Studioalbum pointiert, sentimental und voller Weisheit.

"Listen to the hummingbird / Whose wings you cannot see / Listen to the hummingbird / Don't listen to me."

Es ist ein (vor allem) jüdischer Brauch, kleine Steine auf das Grabmal eines verstorbenen zu legen. Ähnliches liesse sich auch über das nunmalige 15. Studioalbum Leonard Cohen's sagen. So wirkten viele befreundete und bewundernde Musiker*Innen mit, das letzte Album Leonard Cohen's fertig zu stellen. So halfen unter anderem Bryce Dessner (The National), Richard Reed Perry (Arcade Fire), die Sängerin Jennifer Warnes odr der Flamenco Gitarrist Javier Mas, die bestehenden, letzten Gesangsaufnahmen Cohen's zu arrangieren und auszuschmücken. Dies taten sie mit äusserster Vorsicht; die 9 nun veröffentlichten Songs arbeiten daran, die Stimme und lyrische Prägnanz des späten Leonard Cohen zu umrahmen und stets in den Mittelpunkt der klanglichen Geschehnisse zu stellen. Dieser hatte zuletzt noch klare Anweisungen für seinen Sohn, wie er sich die jeweligen Songs vorstelle. Denn er wusste, dass er nichtmehr dabei sein werde könne. Entstanden ist so etwas wie ein Compilation Album der letzten Tage, dieses Musikers und Dichters. Voller Schwermut, Dankbarkeit und Süffisanz.