Porno auf Jugendhandys
 

Eine Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagne vom 6.-8. und 13.-15. September 2021
 

Wie häufig Kinder und Jugendliche mit ihren Handys beschäftigt sind, ist auffällig. Was auch auffällt, sind die vielen Sexualdelikte, die Jugendliche begehen, wenn sie Pornografie herstellen, besitzen oder sharen.

Was sagen die Jugendlichen selbst zu ihrem Handy-Umgang, was empfehlen die Polizei, juristische Personen und Sozialarbeitende? Was denken Eltern, Kulturschaffende sowie Politiker:innen über die Gefahren mit Nacktselfies und Pornos auf Jugendhandys?

Radio X sendet vom 6.-8. und vom 13.-15. September 2021 Beiträge zum Thema jeweils um 13h und 18h in der Wiederholung.

Die Kampagne von Radio X wird dank der freundlichen Unterstützung der GGG Basel realisiert.

Ein Leuchtturmschiff als Entdeckungsort

Seit knapp zwei Jahren prägt ihr Anblick bereits das Basler Zwischennutzungsareal Holzpark Klybeck. Zwei Jahre lang wurde sie geputzt, poliert und renoviert, ohne dabei ihren Charme zu verlieren. Am Donnerstag, 15. Juli, wird das feuerrote Leuchtturmschiff «Gannet» nun eröffnet. von Claire Micallef

21.07.10. Kulturschiff "Gannet"

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Sie wollten aus der «Gannet» explizit kein zweites Clubschiff machen, sagt Katja Reichenstein vom Verein ShiftMode. Als Besucher:in erwartet dich nun ein breites Spektrum an Veranstaltungen mit Kindertheatern, Lesungen, Tanzperformances, Theaterstücken oder experimentellen Performances. Auch musikalisch schlägt die «Gannet» keine bestimme Richtung ein. «Wir wollen den Menschen etwas zum Entdecken geben. Sachen, die sie nicht bereits an allen Festivals gehört haben oder sonst auf YouTube den ganzen Tag hören und sehen», sagt Reichenstein. Die «Gannet» solle ein Entdeckungsort werden, von dem die Besucher:innen inspiriert nach Hause gehen.

Grössere kulturelle Anlässe im Schiffsrumpf sind ab Oktober geplant. Bis dahin soll es einzelne kleine Veranstaltungen und Testkonzerte am Tag geben. Testkonzerte, da der Lärm doch immer wieder Thema am Hafen ist. «Wir waren die vielen Jahre auf der Suche nach einem idealen Ort, einer idealen Hülle, wo die Kultur stattfinden kann und das Quartier geschützt ist», sagt Reichenstein. Da die «Gannet» in der Erde ist, existiert dadurch eine natürliche Lärmisolation. Zusätzlich habe das Schiff selbst extrem dicke Stahlwände und eine Musikanlage, die explizit gesteuert sei, dass sie die Musik dorthin bringe, wo sie auch soll: zu den Zuschauer:innen und Zuhörer:innen.

Während du für grössere Veranstaltungen in der «Gannet» bis Oktober warten musst, kannst du dir ab Donnerstag bereits auf dem Oberdeck des Schiffs ein Apéro gönnen oder das schiffeigene Pastarestaurant besuchen. Am Medienrundgang durch das Schiff ist schnell klar, die «Gannet» ist ein Herzensprojekt. Und ein riesiges DIY-Projekt. Rund hundert freiwillige Helfer:innen haben in den letzten zwei Jahren ehrenamtlich Hand angelegt und das englische Leuchtturmschiff Stück für Stück in ein Kulturlokal umgebaut. «Beim Umbau war uns extrem wichtig, dass wir die ‘Gannet’ als wunderschönes Schiff respektieren», sagt Reichenstein.  Deswegen hätten sie alles, was sie vom Schiff wiederverwenden konnten, auch wieder eingebaut. Teils allerdings mit anderen Funktionen. So wurden alte Feuerlöscher kurzerhand zu Pissoirs ummontiert. Ist nur noch auf die Treffsicherheit der Kundschaft zu hoffen.