Porno auf Jugendhandys
 

Eine Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagne vom 6.-8. und 13.-15. September 2021
 

Wie häufig Kinder und Jugendliche mit ihren Handys beschäftigt sind, ist auffällig. Was auch auffällt, sind die vielen Sexualdelikte, die Jugendliche begehen, wenn sie Pornografie herstellen, besitzen oder sharen.

Was sagen die Jugendlichen selbst zu ihrem Handy-Umgang, was empfehlen die Polizei, juristische Personen und Sozialarbeitende? Was denken Eltern, Kulturschaffende sowie Politiker:innen über die Gefahren mit Nacktselfies und Pornos auf Jugendhandys?

Radio X sendet vom 6.-8. und vom 13.-15. September 2021 Beiträge zum Thema jeweils um 13h und 18h in der Wiederholung.

Die Kampagne von Radio X wird dank der freundlichen Unterstützung der GGG Basel realisiert.

Open House Basel 21 - ein Blick zurück auf den Sarasinpark

Wo vor rund 300 Jahren nur einzelne Familien des Basler Grossbürgertums ihre Sommermonate verbrachten, steht der Park heute uns allen offen. Bauwerke und Pflanzen geben Aufschluss über die Geschichte des Sarasinparks. von Mirco Kaempf

Wer von der Baselstrasse in den Sarasinpark eintritt, wird in Empfang genommen von einer Lindenallee, die auf direktem Weg heranführt an das Elbs-Birr'sche Landgut (Baujahr 1694/95). Was heute als Musikschule dient, war früher der Landsitz von Familien des Basler Grossbürgertums, die ganz in der Mode der Zeit Riehener Landgüter erwarben, um hier die Sommermonate zu verbringen. Dies gilt auch für die Anwesen von Werthemann-Stähelin im Westen und die Le Grand Villa im Nordosten des Parks. Wo vorher vor allem Bauernhöfe und Ökonomiebetriebe waren, haben diese Familien teils bleibende, teils weniger ersichtliche Eindrücke auf dem Terrain hinterlassen. Die Grünflächen wurden nach dem französischen Prinzip in barocke Parkanlagen umgestaltet, nach der französischen Revolution wurden 'lockerere' Absichten verfolgt. Einen Spaziergang durch die Jahrhunderte im Sarasinpark unternahmen wir mit dem Denkmalpfleger Markus Schmid und dem Landschaftsarchitekten Thomas Stauffer. Mit Textauszügen von Eduard Wirz (Rieche - Paradies) , Fritz Hoch (Erinnerungen an den Sarasinpark), Michael Raith (Die Riehener Art) und Robi Thommen (Gruess an d Orangerie) und mit Beschreibungen von Claudie de Vries, Leiterin der Musikschule. Im Auftrag des Kulturbüro Riehen.