OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Atrophia – Vom schwindenden Gletscher: Eine audiovisuelle Reise in die Vergänglichkeit der Alpen
In den Alpen schwindet das "ewige Eis" – Gletscher, die sich über Jahrhunderte langsam aufgebaut haben, ziehen sich heute rasant zurück. Der Kanderfirn in Kandersteg ist ein eindrückliches Beispiel für diesen Wandel. Genau diesen dokumentieren der Sounddesigner Simon Meyer und der Künstler und Fotograf Vincenz Wyser in ihrer Ausstellung „Atrophia“, die vom 5. bis 13. April in der Galerie Durchgang beim Petersplatz zu sehen ist. von Nahom Mehret
25.04.05 Atrophia
Atrophia – Von schwindenden Gletschern
Über zwei Jahre lang begleiteten Meyer und Wyser den Gletscher, sammelten Bilder, Töne und Eindrücke. Entstanden ist daraus eine immersive Rauminstallation – eine eindrückliche Audiovision aus Fotografie und Klang, die den Wandel des Gletschers sicht- und hörbar macht.
„Mich hat besonders die sich verändernde Klanglandschaft fasziniert. Vom Rauschen des schmelzenden Wassers hin zu einzelnen Wassertropfen!"
– Simon Meyer, Sounddesigner
Während Simon Meyer mit Mikrofonen die Geräusche des schmelzenden Eises aufnahm, entdeckte Vincenz Wyser mit der Kamera eine neue Welt: Dort, wo einst der Gletscher lag, kommen heute nicht eintönige Steinflächen zum Vorschein, sondern faszinierende Felsformationen – gezeichnet vom sogenannten Gletscherschliff.
„Was zum Vorschein kam, war nicht karg oder leblos – im Gegenteil: Die Felsformen, die durch das wachsende Eis entstanden sind, sind von einer erstaunlichen Schönheit.“
– Vincenz Wyser, Fotograf
Der Begriff „Atrophia“ stammt ursprünglich aus der Medizin und bezeichnet das Schrumpfen von Gewebe. Meyer und Wyser übertragen dieses Bild auf die Gletscherwelt: Ihre Installation zeigt das Schwinden des Eises als körperlichen Prozess, macht den Klimawandel spürbar – nicht mit Zahlen, sondern mit Sinnen. Die Ausstellung „Atrophia“, ist vom 5. bis 13. April in der Galerie Durchgang beim Petersplatz zu sehen.