OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Sticken fürs Klima: Wie Vernetzung auf dem Klimacamp auch aussieht
Vom 3.-11. August findet das No Boder Klimacamp im Horburgpark statt. Aktivist:innen aus verschiedenen Ländern treffen sich um eine Woche zusammen zu diskutieren, Aktionen zu planen und ... zu sticken! von Ben Haab
Sticken fürs Klima
Auf dem Klimacamp gibt es einen Stick-Workshop. Auch so geht Vernetzung!
Das No-Borders-Klimacamp findet diese Woche im Horburgpark in Basel statt. Das Camp versammelt Menschen aus Klimagerechtigkeitsbewegung, Migrationskollektiven und Palästina-Solidarität. Verschiedenste Workshops thematisieren die Verbindungen zwischen Klimakrise, Krieg und Migration.
Neben sanitären Einrichtungen und einer "Küche für alle" gehören besteht das Camp auch aus grossen Aufenthaltsbauten, Programm-Pavillons und Zelte, um sich zurückzuziehen. Nach den beiden Aufbautagen vergangenes Wochenende, gestalteten die Camp-Bewohnenden eine Woche voller Workshops, Bildungs- und Vernetzungsanlässen.
Ein Workshop Slot wurde von der Gruppe Aranita organisiert. Das spanische Wort für Spinne beschreibt die Gruppe von Frauen aus Lateinamerika: Sie wollen sich vernetzen. Und das tun sie beim Stricken. Einmal wöchentlich treffen sie sich, um sich über ihren Arbeitsalltag, Rassismus, Migrationserfahrungen oder eben die Klimakrise auszutauschen. Diese Woche haben sie ihr Stick-Treffen kurzerhand aufs Klimacamp verschoben, wo nun politische Slogans gestickt werden. Dabei kommen die Aktivist:innen aus Frankreich, Portugal, dem Baskenland und der Schweiz zusammen ins Gespräch - und vernetzen sich.