OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Wem gehört Geschichte und wer darf darüber erzählen?
Die Schweiz involviert in koloniale Machenschaften? Nein, sicher nicht. Oder? Der Dokumentarfilm «Elephants and Squirrels» vom Basler Regisseur Gregor Brändli bringt alte Verflechtungen auf die Leinwand. von Neva Flierl
26.03.08 Film "Elephants and Squirrels
Der Film "Elephants & Squirrels" öffnet den Dialog über koloniale Verstrickungen in Basel
Den Dialog öffnen für die Reflexion über die Verstrickungen in kolonialen Zeiten, genau das hat sich der Basler Regisseur Gregor Brändli zur Aufgabe gemacht. In seinem Film «Elephants & Squirrels» will er Fragen stellen, nicht direkt antworten eben. Der Film soll zum Denken anregen.
Konkret dreht sich der Dokumentarfilm um die Geschichte der Künstlerin Deneth Piumakshi Veda Arachchige. Sie entdeckte während Recherchen im Basler Museum der Kulturen, menschliche Überreste und Kulturobjekte aus ihrem Heimatland, Sri Lanka. Es stellt sich heraus, dass diese Objekte im 19. Jahrhundert auf unethische Weise von den Gründern des Museums, Paul und Fritz Sarasin, in die Schweiz gebracht wurden. Diese Objekte wurden 1970 von Sri Lanka zurückverlangt, diese Anfrage wurde jedoch von Basel abgelehnt.
Im Film «Elephants & Squirrels» macht sich Deneth auf den Weg, die Objekte wieder dorthin zurückzubringen, wo sie hingehören.
Gregor Brändli will mit seinem Film «Elephants & Squirrels» die Debatte zu den kolonialen Sammlungen in Schweizer Museen wieder ins Zentrum stellen.
Den Dokumentarfilm kannst du am Dienstag, dem 10. März, um 18 Uhr im Kultkino Atelier in Anwesenheit des Regisseurs Gregor Brändli anschauen gehen.