OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Im Schauspiel "Die Schneekönigin" wird das Erzählte zur Wirklichkeit
Das Schauspiel «Die Schneekönigin» des Theater Basel orientiert sich an dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen. Das Ensemble um den Regisseur Franz Broich stellt aber durch verschiedene Veränderungen menschliche Stereotypen auf den Kopf. von Malik Iddrisu
Die Schneekönigin
Die klassische Story der «Schneekönigin» mag der ein oder anderen Märchenliebhaber:in bekannt sein. Die beiden Kinder Gerda und Kai sind befreundet. Eines Tages trifft Kai ein Spiegelsplitter ins Auge, was dazu führt, dass seine Gefühle für Gerda und die Freundschaft mit ihr erkalten. Kai verschwindet mit der mysteriösen Schneekönigin, welche ihn in ihr Schloss entführt und Gerda macht sich auf die Suche nach ihm. Soweit so gut. Die Version des Schauspiels zeigt aber verschiedene Unterschiede zum Märchen. Im Märchen sind die Rollen der Charaktere klar verteilt. Im Schauspiel ist es so, dass sich zu Beginn fünf namenlose Figuren auf der Bühne die Geschichte der Schneekönigin erzählen. Erst dadurch werden sie in die Geschichte hineingezogen und entwickeln sich zu den Figuren der Geschichte. Laut dem Regisseur Franz Broich können die Geschichten, welche wir Menschen uns erzählen, Wirklichkeit werden. So wie das im Schauspiel gezeigt wird. Nach dem Ansatz: Wie man sich etwas erzählt, so erlebt man es auch. Im Schauspiel fällt unter Anderem auf, dass dieses mehr Lockerheit und Humor enthält als die schaurig wirkende Original-Erzählung. So sind die mörderischen Räuber aus dem Original von Hans Christian Andersen im Schauspiel eine Gruppe von gutmütigen und lustigen Gesellen. Szenen wie diese führen im Schauspiel dazu, dass Gerda ihre Vorurteile über Figuren wie die Räuber hinterfragt. Katharina Gieron spielt Gerda und beschreibt sie als eine empathische, weltoffene Person, die erst durch eigene Erfahrungen mit den Figuren ihr Urteil über sie fällt. Die Schneekönigin ist aktuell auf der Kleinen Bühne des Theater Basel zu sehen. Die nächsten Spieldaten findest du hier