OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Klimakiller Fleisch?
Welche Folgen hat der Fleischkonsum auf das Klima und die Umwelt? Und weshalb ist eine Reduktion aus wissenschaftlicher Sicht dringend nötig? von Lea Kamber
25.07.17 Fleischkonsum
Wie schädlich ist Fleischkonsum fürs Klima?
Jede Sekunde sterben zwei Tiere in der Schweiz – nicht an Altersschwäche, sondern für unseren Genuss. Über 86 Millionen Tiere werden jährlich geschlachtet, doch selbst das reicht nicht: Zusätzlich wird Fleisch importiert. Der Fleischkonsum ist nicht nur ein ethisches, sondern auch ein Umweltproblem.
Die Tierproduktion verursacht laut Bundesamt für Umwelt rund 14 Prozent der Schweizer Treibhausgasemissionen – vor allem durch Methan und Lachgas, die ein Vielfaches klimaschädlicher sind als CO₂.
Neben der Klimawirkung belasten Fleischprodukte auch Böden, Wasser und Biodiversität stark. Rindfleisch hat den grössten ökologischen Fussabdruck aller Lebensmittel – aber auch Lamm, Schwein und Geflügel schneiden schlecht ab. Trotzdem wird Fleischproduktion staatlich subventioniert, obwohl sie als ineffizient gilt. Der Grund liegt oft in persönlichen Gewohnheiten, aber auch in politischen Strukturen, die auf Fleischkonsum ausgerichtet sind.
Das sogenannte Fleischparadox beschreibt den Widerspruch, dass viele Menschen Tiere mögen und die Folgen des Konsums kennen – aber dennoch weiter Fleisch essen. Klar ist: Wer seinen Konsum reduziert oder verzichtet, kann seinen ökologischen Fussabdruck deutlich senken und aktiv zum Umweltschutz beitragen.