OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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"Der Schweizer Jazz hat ein Diversitätsproblem"
Zum ersten Mal ist eine "Young Stage" ein Programmpunkt des Offbeat Jazzfestivals. Hier soll jungen Jazzströmungen aus der Schweiz eine Bühne geboten werden, denn der Weg für eine vielfältigere Jazzszene hierzulande ist noch lange: Angefangen bei der Frage, wer überhaupt Zugang zu einer Jazzausbildung hat, bis hin zu, was in einer solchen Ausbildung (von wem) vermittelt wird und in welchen Venues man das hören kann. Morgen Abend spielen ASRA und Siselabonga im Sudhaus. von Mirco Kaempf
24.04.17 Offbeat Sudhaus
Zum ersten Mal gibt es am Offbeat Jazzfestival die Young Stage, wo junge Acts gefördert werden sollen - im Zeichen der Diversität.
Eine Szene ohne Vielfalt ist auch ein Problem für einen Musikfan: Wie sehr kann Musik wirklich die Welt widerspiegeln, wenn nur eine Schattierung davon interpretiert wird? Dass die Musik, die in der Schweiz gespielt wird, vor allem von älteren weissen Männern mit einer Jazzausbildung dominiert wird, soll sich ändern. Dies ist auch in diesem Jahr ein Anliegen von Offbeat Festival-Leiter Urs Blindebacher, welcher nun zum ersten Mal die Young Stage Reihe in das Offbeat Jazz Festival integriert, wo jüngeren Jazzschaffenden eine Bühne bieten soll. Dieses Programm wird dieses Jahr kuratiert von Aline Meyer alias Anne Nang'ole (Sequoia/Samora Music). Es spielen das in Basel gegründete Ensemble ASRA und die in Bern begründeten Siselabonga, morgen ab 20Uhr im Sudhaus. Das ganze Programm des diesjährigen, 34. Offbeat Jazz Festivals findet ihr hier.