OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Radical Gaming - Videospiele abseits von Kommerz
Eine neue Gruppenausstellung im Haus der elektronischen Künste zeigt Arbeiten von Künstler:innen, die sich mit dem Medium der Videogames auseinandersetzen. von Mirco Kaempf
21.09.12 Radical Gaming
Die neue Ausstellung im HeK vereint 15 Kunstschaffende, die sich dem Medium des Gamings zugetan haben.
Ob diese Games tatsächlich Spass machen, ist sekundär. Im Kontext des Kunstraums laden diese Kunstwerke (bzw "virtuellen Räume") via Screen, VR oder Installation, vielmehr zur Interaktion ein. Zur Reflektion. Zur persönlichen Hingebung in einen neuen Raum, mit limitiertem Spielraum und Settings, die von Online-Celebrity-Minigames (How The Internet Changed My Life - Nicole Ruggiero, D. Sabio, D.Banks) über dystopische Erkundungen eines russischen Technologiezentrums (Sara Culmann - Skolkovo. The Game) bis zu Multiplayer Sex Dungeons reichen (Miyö Van Stenis - Eroticissima). Im Gegensatz zu AAA Games (von bspw Electronic Arts, Activision, Ubisoft etc) oder auch Indie-Entwicklern sind diese Spiele nicht auf einen wirtschaftlichen Profit ausgelegt, sondern loten die Grenzen der Konformität aus. Der Kurator Boris Magrini hierzu "Es stellt sich bei diesen Kunstwerken mitunter die interessante Frage, warum wir in herkömmlichen Games immer schiessen, töten oder Münzen sammeln müssen, um Spass zu haben. Man mag sich fragen, warum spielen wir?". Die Ausstellung ist geöffnet jeden Mittwoch bis Sonntag, im HeK. In der kommenden X_art Sendung widmen wir uns ausgedehnter dieser Ausstellung (Samstag 2.Oktober um 16Uhr / Sonntag 3.Oktober um 10Uhr).
Radical Gaming from HEK on Vimeo.