OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Die Wirklichkeit ist eine Komposition
Die Ausstellungen von Stefan Karrer und Christoph Oertli im Kunsthaus Baselland stellen Fragen nach Realität und unserem Umgang damit, ob körperlich oder via Instagramability. von Mirco Kaempf
20.02.05 Stefan Karrer und Christoph Oertli im Kunsthaus BL
In den aktuellen Ausstellungen im Kunsthaus Baselland ergründen Stefan Karrer und Christoph Oertli auf verschiedene Weisen die Beziehung zwischen Mensch und seiner Umgebung.
Stefan Karrer weiss: Was wir in unserer Kultur als wahr und gegeben erachten, ist niemals wirklich sattelfest. So wird über die Jahre hinweg immer anderen Höhlen zugesprochen jene zu sein, wo (der griechischen Sage nach) Odysseus eine Nymphe namens Calypso festgehalten habe soll. Einfach, weil heutzutage gewisse Höhlen das bessere Instagram Motiv hergeben als andere. Und auch Christoph Oertli ist fasziniert von der menschlichen Beziehung zwischen Körper und Umwelt und beobachtet deteilverliebt: Japanische Geschäftsmänner, die in einem Park eine Pause einlegen und filmt, wie diese sich strecken oder bücken. Vieles passiert in den Beobachtungswelten der beiden Künstler und vieles ist gravierend. Die Ausstellungen helfen hierbei, das Unsichtbare ein wenig Sichtbarer zu machen. Zu sehen (zusammen mit der Ausstellung von Marlene McCarty) bis am 19. April 2020 im Kunsthaus Baselland.