OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Wie klingt Einsamkeit?
Solo-Alone-in Solitude ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt, das am 24. September live aus der Kaserne gesendet wurde. Die Regisseurin Diana Rojas-Feile und artlink initiierten es und setzten sich mit verschiedenen Gruppen von Künstler:innen mit dem Thema der Einsamkeit auseinander. Eine Reihe von Menschen zwischen 10 und 85 Jahren, die in Basel leben, reflektierten das Thema gemeinsam. von Janina Labhardt
22.09.24 Solo-alone-in Solitude Live Teil1
Live
22.09.24 Solo-alone-in Solitude Live Teil2
Artlink Live
Wenn wir Einsamkeit hören könnten, wie würde sie klingen? Was würden uns einsame Gegenstände erzählen, wenn sie sprechen könnten, und warum fällt es uns Menschen so schwer, über Einsamkeit zu sprechen? Sind wir vielleicht selber Schuld daran, wenn wir uns einsam fühlen, oder ist es die Verantwortung der Gesellschaft überhaupt erst dafür zu sorgen, dass Menschen nicht vereinsamen – in Altersheimen, in Asylzentren oder auf der Strasse? Und warum können manche Menschen stundenlang allein in einem Raum sitzen und vor sich hin meditieren, während sich andere selbst inmitten ihrer Familie einsam fühlen?
Solo-alone-in Solitude lud am 24. September Interessierte an diesen interaktiven und sinnlichen Begegnungsort ein, um gemeinsam über das Thema Einsamkeit nachzudenken: Mit Liedern, Geschichten, Interviews, Audiodokumentationen und Vielem mehr geht das Kunstprojekt Solo-alone-in Solitude der Frage nach, wie wir als Individuen mit der Einsamkeit umgehen und wie sie sich auf uns auswirkt. Fiktionales vermischt sich mit Dokumentarischem zu einer 2-stündigen Hörcollage.
Die Reithalle der Kaserne war offen für alle: Im verdunkelten Raum durften die Besucher:innen in der begehbaren Kunstinstallation am Boden und auf Hockern lauschen. Die vielstimmige Livemoderation und die vorproduzierte Audiostücke führten durch das riesige Thema Einsamkeit und Alleinsein.