Porno auf Jugendhandys
Eine Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagne vom 6.-8. und 13.-15. September 2021
Wie häufig Kinder und Jugendliche mit ihren Handys beschäftigt sind, ist auffällig. Was auch auffällt, sind die vielen Sexualdelikte, die Jugendliche begehen, wenn sie Pornografie herstellen, besitzen oder sharen.
Was sagen die Jugendlichen selbst zu ihrem Handy-Umgang, was empfehlen die Polizei, juristische Personen und Sozialarbeitende? Was denken Eltern, Kulturschaffende sowie Politiker:innen über die Gefahren mit Nacktselfies und Pornos auf Jugendhandys?
Radio X sendet vom 6.-8. und vom 13.-15. September 2021 Beiträge zum Thema jeweils um 13h und 18h in der Wiederholung.
Die Kampagne von Radio X wird dank der freundlichen Unterstützung der GGG Basel realisiert.
Stadt.Geschichte.Basel Folge 15
In der 15. Folge des SGBS-Podcasts reisen wir zurück in 16. Jahrhundert und schauen uns an, welche Pflichten auf Basel zukamen mit dem Beitritt zur Eidgenossenschaft und welche Stellung Basel in Europa hatte. von Lea Kamber
SGBS Folge 15 Stadt Staat
In der 15. Folge des SGBS-Podcasts reisen wir zurück in 16. Jahrhundert und schauen uns an, welche Pflichten auf Basel zukamen mit dem Beitritt zur Eidgenossenschaft und welche Stellung Basel in Europa hatte.
Der Beitritt Basels zur Eidgenossenschaft im Jahr 1501 brachte politische Pflichten – aber auch neue Chancen. Basel wurde Teil eines dichten Bündnisses von Städten und Landschaften. Als Mitglied der Eidgenossenschaft nahm die Stadt an der Tagsatzung teil, wo über aussenpolitische Fragen und innere Konflikte entschieden wurde.
Trotz der neuen Zugehörigkeit verstand sich Basel weiterhin als eigenständige Republik mit starkem Souveränitätsanspruch.
Die Mitgliedschaft brachte konkrete Verpflichtungen mit sich: Neutralität war zentral – Basel musste sich aus inneren Konflikten heraushalten und als Vermittlerin auftreten. Neben dieser formellen Rolle gab es auch informelle Pflichten, wie Geschenke an befreundete Orte oder Besuche bei Festen. Besonders beliebt waren kunstvolle Wappenscheiben, die in Rathäusern und Kirchen aufgehängt wurden.
Religiöse Spannungen zwischen katholischen und reformierten Orten stellten Basel vor schwierige Entscheidungen. Zwar wollte die Stadt ihre wirtschaftlichen Beziehungen wahren und Kriege vermeiden, doch als reformierter Ort wurde sie zum Handeln gedrängt. Meist wählte sie die Rolle der Vermittlerin.
Durch ihre Lage am Dreiländereck war Basel eng mit Europa vernetzt. Die Stadt stand zwischen Frankreich und den Habsburgern und musste ihre aussenpolitischen Beziehungen klug balancieren. Die Stadt verstand sich immer mehr als souveräner Stadtstaat – ein Akteur im europäischen Netzwerk aus Handel, Politik und Diplomatie.