Sterben und Tod im Judentum und Islam
Im Zusammenhang mit der Palliativ-Woche Basel-Stadt und Basel-Land fand eine Podiumsdiskussion statt. Die Judaistin Sarah-Maria Hebeisen und der Philosoph Omar Ibrahim waren mit der Gespräch mit Swantje Liebs, die Fachstellenleiterin von Inforel: Was ist in der Sterbebegleitung im muslimischen und jüdischen Glauben wichtig? von Janina Labhardt
Podiumsdiskussioin über jüdische und muslimische Sterbetraditionen
Während der Palliativwoche fand eine Veranstaltung statt, wo Expert:innen über die muslimischen und jüdischen Sterbetraditionen diskutieren
Die ewige Totenruhe sollte auf sämtlichen Friedhöfen mit muslimischen Gräbern garantiert werden, berichtet Omar Ibrahim. Sarah Maria Hebeisen bemerkt, dass sich gläubige Jüdinnen und Juden keine "Gute Nacht" wünschen, sondern ein glückliches Aufwachen, da der Schlaf als kleiner Tod im Judentum bezeichnet würde.
Die beiden Expert:innen führen übrigens im Jüdischen Museum Schweiz gemeinsam muslimisch-jüdische Führungen durch. Besonders für Schulklassen sei es wichtig, die jüdischen und muslimischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede näherzubringen.