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Artikel zum Stichwort "Gesellschaft"

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aufgeschlagene Programmhefte der Aktionswoche gegen Rassimus

Antirassistisches Programm 2026

Wer sich das Programmheft der bevorstehenden Aktionswoche gegen Rassismus des Kantons Basel-Stadt vertieft, stellt eine grosse Vielfalt an Veranstaltungen und Angeboten fest. Für jede:n etwas dabei, sei es für Jugendliche, Bücherwürmer, historisch Interessierte, Engagierte in Schulen usw. Wir haben sieben Veranstaltungen herausgepickt und lassen die Mitwirkenden ihr Projekt vorstellen.

Eine junge Frau mit langen Haaren sitzt in einem Sessel, hat ein Buch im Schoss und lächelt

"Du lachst ja gar nicht mehr. Wie Rassismus krank macht"

Rassismus schadet nicht nur der Gesellschaft, sondern auch der Gesundheit der Betroffenen. Er hinterlässt Spuren in Körper und Seele und kann tiefgreifende Auswirkungen auf das Befinden haben. Die Autorin Mahssa Behdjatpour verbindet ihre Forschungsansätze mit ihrer postmigrantischen Perspektive. Ihr Debüt heisst »Du lachst ja gar nicht mehr. Wie Rassismus krank macht« und ist im Rotpunktverlag 2025 erschienen. Im Gespräch berichtet Mahssa Behdjatpour, wie der Schreibprozess sie geheilt habe.

Eine Bürosituation mit drei Arbeitenden, die mit Computer, Akten und Büromaterial tätig sind

Rassismus am Arbeitsplatz

Das Beratungsnetz für Rassismusopfer zählt 40 Prozent mehr rassistische Vorfälle 2024 als im Vorjahr, vergangenes Jahr seien sie noch mehr geworden. Nora Riss betont, dass dies nur die Spitze des Eisbergs sei, weil die meisten Rassismusvorfälle von den Betroffenen verschwiegen werden. Auch die Gewerkschaft UNIA berichtet von rassistischer Diskriminierung in Bewerbungsverfahren und im Arbeitsalltag. 

Ein Plakat zur Zerschlagung des Patriarchats und des Kapitalismus

Frauenschutz als rechtsextreme Fassade

Am 8. März in Basel nutzte eine rechtsextreme Gruppe den feministischen Aktionstag für rassistische Propaganda. Der Vorfall zeigt: Ihr vermeintlicher Frauenschutz dient nicht Gleichberechtigung, sondern nationalistischer Hetze.

eine beleuchtete Theaterbühne mit drei Menschen an einem Tisch und einer stehenden Sprecherin

Kein – Aber. Rassismus am Arbeitsplatz

Als Auftakt der Aktionswoche gegen Rassismus fand am Montagabend, 16. März 2026, eine interaktive Veranstaltung im Gundeldingerfeld in Basel statt. Nach einer Begrüssung der Fachstellen-Leiterin Jenny Pieth und einem Inputreferat von Inés Mateos spielte das Forumtheater Reactor verschiedene Szenen auf der Bühne. Das Publikum wurde explizit einbezogen und nach Lösungen und Vermeidung von rassistischen Vorfällen gefragt.

Kampf um Anerkennung von Lucy Oyubo-Osterwalder

Heute und am Samstag, 21. März um 14.00h finden Gratis-Touren von Surprise durchs Gundeli statt. "Migration und Frauenpower - ein Kampf um Anerkennung" ist das Thema und Lucy Oyubo-Osterwalder berichtet an sieben Rundgangsstationen über ihre berufliche und private Laufbahn. Treffpunkt ist beim Restaurant du coeur an der Solothurnerstrasse 8 in Basel.

Meret-Oppenheim-Hochhaus in Basel

Die Woche für dich zusammengefasst

Es ist Sonntag, der 15. März und das ist der Wochenrückblick mit folgenden Themen: E-Voting Panne in Basel-Stadt, der Kanton Basel-Stadt lanciert ein neues Innovationsförderprogramm, Roger Elsener wird neuer SRF-Direktor, der Grosse Rat genehmigt den Spezialbericht der GPK und der Europarat evaluiert die Schweiz.  

XPress News

Diese Woche bei den XPress News: Alles zum Abstimmungssonntag in der Schweiz und ein neues Projekt, das jungen Menschen in Basel eine Stimme in der Politik geben soll.  

Deneth am See in Sri Lanka

Wem gehört Geschichte und wer darf darüber erzählen?

Die Schweiz involviert in koloniale Machenschaften? Nein, sicher nicht. Oder? Der Dokumentarfilm «Elephants and Squirrels» vom Basler Regisseur Gregor Brändli bringt alte Verflechtungen auf die Leinwand.

Wenn Kino zur politischen Bühne wird

Menschenrechte unter Druck, Kriege und autoritäre Regime auf dem Vormarsch: Das Internationale Filmfestival und Forum für Menschenrechte in Genf will genau darüber diskutieren – und Perspektiven sichtbar machen, die sonst oft wenig Raum erhalten.

zwei ältere Menschen spazieren im Museum und betrachten ein Wandkunstwerk

"Wisch den Tod auf dem iPhone weg"

Mit seiner Frau Ursula besuchte Franz Hohler, der vor Kurzem 83 Jahre alt wurde, die Ausstellung "Der Weg ins Jenseits" im Museum der Kulturen Basel. Im Gespräch mit Janina Labhardt berichtet er, welche Todesfälle er betrauert, wie er sich das Jenseits vorstellt und: dass er sich köstlich über makabere Witze amüsiert.

Rotes Plakat mit einer weissen, abstrakten Form in der Mitte, die an ein stilisiertes Kreuz oder eine amorphe Figur erinnert. In schwarzer, handschriftlicher Schrift steht: „Wie würden wir Nicht-Schweizer*innen abstimmen“.

Wie würden Menschen ohne Schweizer Pass abstimmen?

Das Projekt "Die Nicht Schweizer Stimme" macht sichtbar wie Nicht-Schweizer*innen abstimmen. Zu den Abstimmungen welche offiziell durchgeführt werden, führt das Projekt Abstimmungen für Ausländer*innen durch und publiziert die Ergebnisse dieser. Mehr zu diesem Projekt erfährst du in diesem Beitrag. 

Jodeln mitten in Basel

Im Juni findet in Basel das eidgenössische Jodlerfest statt. Was aber nur wenige wissen, das Jodeln hat seine Geschichte in Basel.

Basel XPress News startet!

Neue News aus Basel. Kurz, relevant und für möglichst viele Menschen verständlich. Die Basel XPress News informieren ab sofort regelmässig auf Instagram und Radio X über das Stadtgeschehen. Zum Start auf Deutsch, Türkisch und Portugiesisch.

Laternen für "Licht an für Demokratie" in Lörrach

"Licht an für Demokratie": Wahlen in Baden-Württemberg

Am 8. März ist nicht nur in der Schweiz Abstimmungssonntag, auch im deutschen Nachbarbundesland Baden-Württemberg wird die neue Landesregierung gewählt. Deshalb veranstaltete die Bürgerinitiative OMAS GEGEN RECHTS am Samstag die Aktion "Licht an für Demokratie" für Demokratie und Menschenrechte und gegen Rechtsextremismus. Wie die aktuelle politische Stimmung in Baden-Württemberg wahrgenommen wird und warum sich für Demokratie einzusetzen gerade so wichtig ist, erfährst du in diesem Beitrag. 

Kunsthalle Basel, Ausstellung "All Great Powers Collapse from the Centre".

Wenn Macht zerfällt: Eine Ausstellung von Dominique White

Die britische Künstlerin Dominique White arbeitet in ihrer neuen Ausstellung "Great Powers Collapse from the Centre", in der Kunsthalle Basel mit Objekten, die Teile von einem immer weiter laufenden Prozess sind. Dabei nimmt sie sich des Begriffs «Schiffsbruch/Schiffbrüchig» an, jedoch weniger als Ende, sondern eher als Neubeginn.

Die Woche für dich zusammengefasst

Es ist Sonntag, der 22. Februar, und das ist der Wochenrückblick mit folgenden Themen: Das Basler Rathaus wird sicherer umgebaut, die BLT schaltet den Standby-Modus ihrer Bodycams vorübergehend aus, es gibt Proteste für sichere Abtreibungsrechte, die Schweiz nimmt erstmals am neuen Friedensrat teil und im Baselbiet beginnt der Weg zur Regierungsrats-Ersatzwahl.

Baselbiet stimmt am 8. März über fünf Vorlagen ab

Am 8. März 2026 entscheidet die Baselbieter Stimmbevölkerung über fünf kantonale Vorlagen. Die Themen reichen von Verkehrspolitik über Energieversorgung und Krankenkassenprämien bis hin zu Fragen der Justiz und Nachhaltigkeit. Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Inhalte, Argumente und politischen Positionen.

Weil Abtreibungen Menschenrecht sind

Über 20 Millionen Frauen haben in Europa keinen Zugang zu sicherer Abtreibungsversorgung. Das möchte die Bewegung «My Voice, My Choice» verändern. Ob sie dieses Ziel erreicht haben, war zum Zeitpunkt der Ausstrahlung nicht bekannt, mittlerweile hat die europäische Kommission aber ihre Entscheidung verkündet. Sie hat den Forderungen grundsätzlich zugesagt, stellt aber keine neue Finanzierung zur Verfügung. Wie die Bewegung das erreicht hat, erfährst du in diesem Beitrag. 

Ein Mann im Anzug steht draußen vor einem unscharfen Hintergrund aus Bäumen und einem Gebäude. Über dem Bild steht „15.02“, darunter „Wochenrückblick“, jeweils in Pfeilformen.

Die Woche für dich zusammengefasst

Es ist Sonntag der 15. Januar und das ist der Wochenrückblick mit folgenden Themen: Das Hirschi denkt darüber nach die Silvesterparty 26 abzusagen, in Zukunft sollen auch kleinere Festivals mehr Planungssicherheit erhalten, Baselbieter Regierungsrat Isaac Reber tritt zurück und in Basel-Stadt wird der Anspruch auf Sozialhilfeleistungen häufiger wahrgenommen.

Ein modernes, mehrstöckiges Bürogebäude mit hellgrauer, vertikal strukturierter Fassade ragt unter einem klaren blauen Himmel empor. Der Bau ist gestaffelt und besteht aus mehreren versetzten Kuben mit unterschiedlich angeordneten Fenstern. Am unteren Gebäudeteil befindet sich ein Eingangsbereich mit großen Glasflächen. Auf dem Dach eines niedrigeren Abschnitts ist ein rotes Schild mit der Aufschrift „SRF SRG SSR“ zu sehen. Im Vordergrund verlaufen Straßenbahngleise und Oberleitungen, einige Menschen gehen auf dem Gehweg entlang oder sitzen vor dem Gebäude.

Sonja Kuhn zu den Auswirkungen der SRG Initiative

Am 8. März stimmt die Stimmbevölkerung über die eidgenössische Volksinitiative "200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)" oder auch Halbierungsinitiative ab. Diese möchte die heutige Serafe-Gebühr, für private Haushalte von 335 auf 200 Franken pro Jahr senken und Unternehmen von dieser befreien. Über den Einfluss, den die Halbierungsinitiative auf den Basler Standort hätte, hat Sonja Kuhn, Präsidentin der SRG Region Basel, im Interview mit Radio X gesprochen.

Die Woche für dich Zusammengefasst

Es ist Sonntag, der 8. Februar, und das ist der Wochenrückblick mit folgenden Themen: Ein Brand im Basler Kulturlokal Quarterdeck, eine Anzeige gegen Bundesrat Ignazio Cassis, ein Entscheid des Grossen Rates zum Schutz von Kindern in Administrativhaft, ein Sonderbericht zur Kantonspolizei sowie eine neue Geschäftsleitung bei GGG-Kulturkick.

Foto von Seej Nguyen auf Pexels.

Wie trifft die Halbierungsinitiative auch die privaten Medien?

Am 8. März stimmt das Schweizer Stimmvolk unter anderem über die Initiative "200 Franken sind genug!", auch als "Halbierungsinitiative" bekannt, ab. 
Die Initiative will die Serafe-Gebühren, also die Radio- und TV-Abgaben, für Privathaushalte von den aktuellen 335 Franken auf 200 Franken pro Jahr senken.
Aktuell wird viel darüber berichtet, was eine Senkung der Gebühren für die SRG bedeuten würde. Aber welche Konsequenzen könnten auf die privaten Medien in der Schweiz zukommen?

Pressekonferenz in einem prunkvollen Saal mit hohen Fenstern, Holzvertäfelung und goldenen Verzierungen. Mehrere Personen sitzen an langen Tischen mit Namensschildern, Mikrofonen und Unterlagen. Im Vordergrund sitzen Zuhörer*innen, darunter Medienvertreter mit Kamera und Laptop.

Die GPK präsentiert ihren Bericht zur Kantonspolizei Basel-Stadt

Ein neuer Bericht der Geschäftsprüfungskomission des Grossen Rates stellt nun fest, dass in der Kantonspolizei weiterhin strukturelle Probleme mit Sexismus, Rassismus und Antisemitismus sowie ein weitreichenden Personalmangel vorhanden sind. Weiter zeigt der Bericht verschiedene Bedenken bezüglich dem "Bericht Schefer" aus dem Jahr 2024. Eine Zusammenfassung des Berichtes und ein Interview findest du in diesem Beitrag.