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Artikel zum Stichwort "Gesellschaft"
Trans macht Schule - aber wie oft wirklich?
In Basler Schulen hängt die Thematisierung von Transidentität stark von der einzelnen Lehrperson ab. Der Lehrplan 21 enthält zwar allgemeine Kompetenzen zu Geschlecht und Identität, konkrete Vorgaben fehlen jedoch. Ein Leitfaden des Erziehungsdepartements soll unterstützen – doch reicht das?
Wie ist der Alltag für trans- und nonbinäre Menschen in der Region?
Trans- und nonbinäre Menschen erfahren weltweit einen steigenden Hass unter den Menschen. Wie ist die Situation für sie in der Region Basel? Zwei Leute aus der Community und die SP Queer geben Auskunft.
Trans Menschen im Fadenkreuz – Ein Interview mit TGNS
Persönlichkeiten wie J.K. Rowling oder Elon Musk positionieren sich öffentlich gegen trans Menschen, Donald Trump verfolgt in den USA einen strikten Anti-Trans-Kurs, und auch in der Schweiz werden Trans-Themen von der SVP, mit dem Schlagwort „woker Genderwahnsinn“ gleichgesetzt. Doch warum wird die Existenz von trans Menschen überhaupt zum Politikum gemacht? Und was bedeutet das für Betroffene? Darüber haben wir mit Frédéric Mader, Co-Präsidium von Transgender Network Switzerland, gesprochen.
Transfarmer
Ein Bauernkalender, aber anders: Der Transfarmer-Kalender nutzt Klischees, um Transjoy zu zelebrieren.
"Rassismus hat keinen Platz in unserer Gesellschaft"
1. Klässler:innen der Sek-Schule Drei Linden nahmen an einem Workshop des Frauenstadtrundgangs über Rassismus und Kolonialismus teil. Nach einem Radiocrashkurs wagten sich die 12- und 13-Jährigen auf die Strasse für eine Umfrage, in den Zoo Basel für ein Interview, ans Studiomikrofon für ein Rollenspiel oder eine Präsentation, welche Schlüsse sie nach der intensiven Beschäftigung mit Antirassismus zogen. Die Hörstücke sind am internationalen Tag gegen Rassismus auf Radio X zu hören.
Was ich dir nicht sage
Ein Einblick in ihren täglichen Kampf gegen Rassismus, ihre psychischen und physischen Verletzungen sowie ein Buch für Empowerment und Selbstreflexion: Anja Nunyola Glover hat mit ihrem Debüt "Was ich dir nicht sage", das im Eigenverlag erschienen ist, viel angestossen und bewegt.
Auftaktveranstaltung der Aktionswoche gegen Rassismus: Hass im Netz
Die Aktionswoche gegen Rassismus 2025 ist mit der Podiumsveranstaltung offiziell eröffnet: Am Montag, 17. März um 17:00h waren fünf Gesprächspartner:innen in der Halle 7 in Basel miteinander im regen Austausch. Radio X bringt die anderthalb Stunden dauernde Diskussion als X-Plus-Sendungen in zwei Teilen.
Netpathie fördert ein nachhaltiges Bewusstsein für einen respektvollen Umgang
Eine Podiumsdiskussionsteilnehmerin an der Auftaktveranstaltung "Hass im Netz" ist eine Workshopleiterin von Netpathie: Tamara Hürlimann. Was steht hinter dem Non-Profit-Verein, was war die Gründungsidee und wie deckt das Team unterschiedliche Branchen ab? Ein Portrait über Netpathie.
Kitchen Talk – Gemeinsam Kochen gegen Rassismus
Im Rahmen der Aktionswoche gegen Rassismus findet heute Abend in der Markthalle Basel der „Kitchen Talk – Gemeinsam Kochen gegen Rassismus“ statt. Unter der Leitung von Elisa da Costa und Mamadou Ndongo soll durch gemeinsames Kochen und Essen ein Raum für Austausch und Reflexion geschaffen werden.
Georgien: Kampf um die Erhaltung der Demokratie
Ein Bericht von Gesprächen mit jungen Kulturschaffenden aus Georgien von Dagmar Reichert
Die Fallstricke der Armut
"Die Krume Brot" erzählt die Geschichte von Adelina, die in den 1970er Jahren in Armut aufwächst. Anhand ihrer Geschichte wird sichtbar, wie sich Armut durch mehrere Familiengenerationen hindurchziehen kann.
Podiumsdiskussion über Hass im Netz
Am Montag, 17. März 2025 findet die Eröffnungsveranstaltung der Aktionswoche gegen Rassismus von Radio X statt: um 17.00 Uhr in der Halle 7 im Gundeldingerfeld, an der Dornacherstrasse 192 in Basel. Es handelt sich um Hate Speech und rassistische Diskriminierung in den Sozialen Medien. Radio X nimmt den Talk auf und sendet ihn am 20. März um 18.00 Uhr und in der Wiederholung am 22. März um 13.00h aus.
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Kultkino: "Naima" von Anna Thommen zeigt eine harte Wirklichkeit
Trotz guter Ausbildung und einer Führungsposition in ihrem Heimatland Venezuela, stösst Naima in der Schweiz immer wieder auf Widerstände auf dem Arbeitsmarkt. Dank ihrem Glauben an die Gerechtigkeit und ihrem Kampfgeist, schafft es Naima, ihr Diplom zur Pflegefachfrau zu erhalten. Doch der Weg dahin ist hart. "Naima" von der Basler Regisseurin Anna Thommen zeigt eine Wirklichkeit, die uns alle etwas angeht.
Der queerfeministische Kampftag in Basel
Heute, am 8. März, ist Internationaler Frauentag, oder auch queerfeministischer oder antipatriarchaler Kampftag. Weltweit gehen FINTA-Personen (Frauen, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen) auf die Strasse, um für Gleichberechtigung, für Gleichstellung und gegen Diskriminierung zu demonstrieren.
Die Rebellin der Moderne
Sie war unbequem, provokant und radikal eigenwillig: Carol Rama, eine Künstlerin, die sich Zeit ihres Lebens gegen gesellschaftliche Normen, das Patriarchat und den Faschismus auflehnte. Das Kunstmuseum Bern widmet ihr nun die Ausstellung "Rebellin der Moderne", die einen umfassenden Blick auf ihr Lebenswerk wirft.
Die regionale Politwoche für dich zusammengefasst
Das ist die regionale Politwoche mit folgenden Themen: Das Musikbüro hat ein neues Fördergefäss. Die Art Basel führt neu die Art Basel Awards ein. Das Unispital baut das Klinikum 3 neu ohne Spitalturm. Und in Lörrach gab es eine Klimademonstration unter Mitwirkung der Klimaaktivistin Luisa Neubauer.
5 UHR MORGENS: Ein Musik-Theater über Ungleichheit und Begegnung
Das Musik-Theaterstück 5 UHR MORGENS thematisiert die ungleiche Behandlung von Geflüchteten in der Schweiz durch die Begegnung einer Ukrainerin und einer Syrerin. Durch Sprache, Gesang und Dialog wird sichtbar, wie gesellschaftliche Prägungen bestimmen, was als vertraut oder fremd empfunden wird. Das Stück lädt zur Reflexion über Ungleichheit, Solidarität und Vorurteile ein.
Sensibilisierung statt Stigmatisierung
In der Schweiz leben schätzungsweise 24'600 Frauen und Mädchen, die von Genitalbeschneidung betroffen sind oder der Gefahr ausgesetzt sind, beschnitten zu werden. Doch der Umgang mit dem Thema bleibt oft problematisch: fehlende Sensibilisierung, ein eurozentrischer Blick und eine emotionalisierte Debatte erschweren den Dialog. Dr. med Fana Asefaw erläutert, was es braucht um einen Diskurs auf Augenhöhe führen zu können.
Vergessene Geschichten auf der Bühne: "Die Liebe in meinem Leben"
Wenn man an queere Menschen denkt, dann sind ältere Personen nicht unbedingt das Erste, was einem in den Sinn kommt. Doch genau diesen oft vergessenen Lebensrealitäten gibt die Regisseurin Ruth Huber mit ihrem poetischen Bühnenstück "Die Liebe in meinem Leben" eine Bühne. Die Aufführung findet am Freitag, 28. Februar, im Palazzo Liestal statt.
Grosser Andrang bei der Infoveranstaltung zum Equal Care Day
Im Quartiertreffpunkt Lola fand am Montag eine gut besuchte Veranstaltung zum Equal Care Day statt, organisiert von der Fachstelle für Gleichstellung & Diversität Basel. Ziel des Aktionstags war es, auf die oft unsichtbare und ungleich verteilte Care-Arbeit aufmerksam zu machen, die meist Frauen übernehmen und die mit finanziellen Nachteilen einhergeht.
Gegen die Ohnmacht
Gegen die Ohnmacht - für Klima und Demokratie. Das war das Motto der gestrigen Kundgebung in Lörrach. Die deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer war vor Ort und hat mit anderen Redner:innen über das Gefühl der Ohnmacht durch die aktuelle Weltsituation und die Wahlergebnisse gesprochen.
Die Plauderkasse: Ein Gespräch gegen die Einsamkeit
Die Plauderkasse von Gsünder Basel lädt Kund:innen beim Einkaufen zu Gesprächen ein und wirkt so Einsamkeit entgegen.
Unterwegs zu unterschiedlichen Religionsgemeinschaften im Dreispitz und Gundeli
Fünf Studierende der Universität Basel haben in den vergangenen Wochen die aktuelle Religionslandschaft im Gundeli und Dreispitz-Areal untersucht. Sie recherchierten, nahmen an Radiocrashkursen teil, interviewten Fachpersonen der entsprechenden Religionsgemeinschaft, schrieben Manuskripte und standen am Mikrofon. Daraus entstanden fünf Religionsaudioguides.
Ein Panthéon für die Unerwünschten
Das Panthéon in Paris ist die Ruhestätte vieler berühmter französischer Persönlichkeiten und ein Symbol des nationalen Stolzes. Doch das "Panthéon" des Künstlers und Filmemachers Valentin Noujaïm, das derzeit in der Kunsthalle Basel zu sehen ist, widmet sich nicht den offiziellen Aushängeschildern Frankreichs. Stattdessen rückt es diejenigen ins Zentrum, die nicht willkommen sind.