Die Woche für dich zusammengefasst
Es ist Sonntag der 6. September und das ist der Wochenrückblick mit folgenden Themen: Die Superblock-Testphase ist beendet, Überbrückungskredit für Baselbieter Landwirtschaft*inne und de Bundesrot zeigt sich offen für ein Verbot von der Konversionstherapie.
von Neva Flierl
Wochenrückblick vom 06. September 2026
Der Wochenrückblick fasst zusammen was in der Region politisch geschehen ist.
Die Superblock-Testphase ist abgeschlossen
Ein Jahr lang wurden die Superblocks in den Quartieren Matthäus und St. Johann getestet. Die Testphase war bis Ende August geplant und ist nun abgeschlossen. Das Ziel der Superblocks ist es, die Quartierstrassen vom Verkehr zu entlasten. Dadurch soll mehr Platz für Anwohnerinnen und Anwohner, Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrerinnen und Velofahrer entstehen.
Untersucht wurde, wie sich die neue Verkehrsführung im Alltag bewährt hat, welche Auswirkungen sie auf die Lebensqualität hatte und wie sie bei der Bevölkerung angekommen ist. Die Ergebnisse der Testphase werden nun ausgewertet. Wie es mit dem Thema Superblocks weitergeht, entscheidet der Regierungsrat Anfang 2027 – auf Grundlage dieser Auswertung.
Überbrückungskredit für die Baselbieter Landwirtinnen und Landwirte
Wegen der massiven Trockenheit und Hitze im Sommer stehen viele Baselbieter Landwirtschaftsbetriebe vor finanziellen Problemen. Besonders Weiden, Ackerflächen und die Tierhaltung leiden unter den extremen Bedingungen.
Der Regierungsrat hat deshalb beim Landrat zwei Millionen Franken für Überbrückungskredite beantragt. Betroffene Betriebe sollen zinslose Darlehen von bis zu 50'000 Franken erhalten, die sie innerhalb von zehn Jahren zurückzahlen müssen. Falls sich auch der Bund finanziell beteiligt, könnte der Betrag sogar auf vier Millionen Franken verdoppelt werden.
Bundesrat prüft Verbot von Konversionstherapien
Sogenannte Konversionsmassnahmen sollen die sexuelle Orientierung oder die Geschlechtsidentität von queeren Menschen gewaltsam oder manipulativ verändern oder unterdrücken. Solche Methoden kommen auch in der Schweiz vor und verursachen bei Betroffenen grosses Leid. Das hält der Bundesrat in einem Bericht fest, den er am Mittwoch verabschiedet hat.
Die Landesregierung verurteilt diese Methoden klar. Weil einzelne Kantone bereits eigene Regelungen vorantreiben und dadurch ein Flickenteppich entstehen könnte, zeigt sich der Bundesrat nun offen für ein einheitliches, schweizweites Verbot. Als Nächstes ist jetzt das Parlament am Zug.