Woche gegen Rassismus 2020

 
Aktivitäten in Basel vom 16.-22. März 2020

Radio X organisiert in Basel-Stadt die Woche gegen Rassismus. Damit wollen wir ein Zeichen gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung setzen.

Aufgrund der "ausserordentlichen Lage" und den Verordnungen des Bundes (Stand: 16.3.2020) können die öffentlichen Veranstaltungen nicht wie geplant durchgeführt werden. Das Programm auf dem Sender findet statt, das Programm findet ihr hier

Die Woche

Radio X setzt in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Organisationen und Beteiligten ein Zeichen gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung. Ziel ist es, die lokale Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und gemeinsam in einen Dialog zu treten. 

Titelbild vom Spiel, darauf zu sehen sind die Dorfbewohner von Barnsworth, die den Protagonisten jubelnd hochwerfen. Der Hintergrund ist Himmel.

Thank Goodness You’re Here!

Das kleine Städtchen Barnsworth ist ein Schauplatz voller absurder Herausforderungen. Im Spiel Thank Goodness You’re Here! übernimmst du die Rolle eines schrulligen Handelsvertreters der auf kuriose Weise zum Problemlöser der skurrilen Dorfbewohner wird. Das Spiel, das für Mac, PC, PlayStation und Nintendo Switch erhältlich ist, beschreibt sich selbst als "Comedy Slapformer", doch dahinter verbirgt sich eine Spielerfahrung, die weit mehr als nur Slapstick zu bieten hat. von Noemie Keller

25.01.04 Thank Goodness You're Here!

Gametipp zum Spiel Thank Goodness You're Here

Eine Welt wie im Cartoon

Thank Goodness You’re Here! fühlt sich an wie ein interaktiver Cartoon: handgezeichnet, farbenfroh und stilisiert. Die Entwickler haben die fiktive Stadt Barnsworth erschaffen, die von ihrer eigenen Heimat, Barnsley in South Yorkshire, inspiriert ist. Du kannst dich also auf eine ordentliche Portion englischen Humors, auf ein Städtchen mit eigenwilligem Charme und schrulligen Charakteren mit starkem Akzent freuen. 

Ein Junge steckt im Gulli fest, die Stadtbewohner:innen versuchen ihn rauszuziehen, aber ohne deine Hilfe wird das wohl nichts.
Screenshot: Thank Goodness You're Here, Coal Supper

Dein Ziel im Spiel ist zunächst ein Termin beim Bürgermeister, doch der lässt sich Zeit. Stattdessen erkundest du die Stadt und wirst immer wieder in absurde Situationen verwickelt. Ein Junge steckt mit der Hand in der Kanalisation fest, ein Gärtner braucht Hilfe bei seinem ungewöhnlichen Vorhaben, und die Fish-and-Chips-Lady steht vor dem Problem einer defekten Fritteuse. Barnsworth wird zur Bühne für ein Kaleidoskop skurriler Aufgaben.

Gelenkte Freiheit und Absurdität

Das Gameplay lebt von der Freiheit, die Barnsworth bietet. Das Spiel gibt keine strikten Anweisungen, sondern lenkt die Spieler subtil durch visuelle Hinweise und kleine Veränderungen in der Umgebung. Du läufst immer wieder durch die gleichen Gegenden, um durch subtil veränderte Umstände weiter voranzukommen. Du rutschst durch Abwasserrohre, fällst durch Kamine oder springst über Regale in siffigen Läden. Jede Ecke des Städtchens ist eine Einladung, die bizarre Welt weiter zu erkunden.

Was Thank Goodness You’re Here! besonders macht, ist die Mischung aus Situationskomik und absurden Dialogen. Der Humor ist typisch britisch, mit einem charmanten Hauch von Absurdität, der an Klassiker wie Monty Python erinnert.

Der Protagonist steht in einer Metzgerei, Fleisch und Schweine hängen im Hintergrund. Der Metzger schneidet einen Braten. Die Farben sind pastellbunt.
Screen

Fazit: Ein Indie-Highlight

Thank Goodness You’re Here! ist keine epische Reise oder ein actiongeladenes Abenteuer. Es ist eine kurze, charmante und denkwürdige Erfahrung, die zeigt, wie kreativ Videospiele sein können. Wer britischen Humor mag und Lust auf eine erfrischend andere Spielerfahrung hat, wird hier bestens unterhalten.

Mit seiner liebevoll handgezeichneten Optik und den witzigen Einfällen hebt sich das Spiel von der Masse ab und wird zu einem Geheimtipp für Fans von Indie-Games. Barnsworth ist eine Stadt, die man erlebt haben muss – mit all ihren schrägen Figuren und verrückten Abenteuern.

Programm

Montag, 16. März

11.30/16.30 Uhr

20.00 Uhr

  • +++abgesagt+++ Gegen Hass - Junge Poetinnen und Poeten setzen ein Zeichen gegen Hass und texten mit dringlicher Zärtlichkeit gegen Hetze und performen mit "Hate Speech" gegen "Hate Speech". Das Line-Up: Alex Hadjistamov, Lea Butscher, Mary Milanovic, Susan Reznik, Jeremy Chavez, Julie Roth u.a. Das WORTSTELLWERK organisiert den Anlass im Literaturhaus Basel (Barfüssergasse 3, 4051 Basel). Eintritt frei.
  • Ausstrahlung der Texte auf Radio X am Donnerstag 19. März, 18 Uhr und Samstag 21. März, 13 Uhr (Wdh.)

 

Dienstag, 17. März

11.30/16.30 Uhr

 

Mittwoch, 18. März

11.30/16.30 Uhr

 

Donnerstag, 19. März

11.30/16.30 Uhr

18.00 Uhr

  • Gegen Hass - Junge Poetinnen und Poeten setzen ein Zeichen gegen Hass. Ausstrahlung derTexte.

 

Freitag, 20. März

11.30/16.30 Uhr

14.00 Uhr

  • +++abgesagt+++ Eine Tour durch die Altstadt: Spannendes und Unerwartetes über Basels Verflechtungen mit Afrika in Vergangenheit und Gegenwart. Führung auf Deutsch. Besammlung: vis-à-vis Restaurant Atlantis (Klosterberg 13). Eintritt frei.

19.30 Uhr

  • +++abgesagt+++ Theatertraining und Improvisation zu: Die Begegnung mit «dem Fremden». Was ist mir fremd? Was passiert bei Vorurteilen? Offenes Training mit dem Theater Niemandsland im UNION (Klybeckstrasse 95, 4057 Basel), 1. Stock. Mitnehmen: Gemütliche Kleider. Eintritt frei.

 

Samstag, 21. März

11.30/16.30 Uhr

  • Beitrag auf Radio X : BaobabBooks «el reloj / die Uhr» von Nacha Vollenweider

13.00 Uhr

  • Gegen Hass - Junge Poetinnen und Poeten setzen ein Zeichen gegen Hass. Ausstrahlung derTexte.

14.00 Uhr

  • +++abgesagt+++ Join us for a tour of the inner city and learn more about the entangled history of Basel and Africa. Meeting point: vis-à-vis Restaurant Atlantis (Klosterberg 13). The tour will take place in English and is free of charge.

16.00 Uhr

19.30 Uhr

  • +++abgesagt+++ Talk zu hate speech/Hass im Netz: Am Internationalen Tag gegen Rassismus diskutieren Jolanda Spiess-Hegglin, Feministin, Netzaktivistin, Gründerin und Geschäftsführerin von #NetzCourage und Nora Refaeil, Vizepräsidentin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, Anwältin und Mediatorin sowie Martin R. Dean, Schriftsteller und Essayist. Begrüssung: Michael Wilke, Leiter Fachstelle Diversität und Integration des Präsidialdepartements Basel-Stadt. Moderation: Bernard Senn, Redaktor. In der Kaserne Basel, Rossstall 2. Eintritt frei. Ausstrahlung auf Radio X am Sonntag 22. März 10 Uhr, Donnerstag, 26. März 18 Uhr, Samstag, 28. März 13 Uhr.

22.00 Uhr, doors: 21 Uhr

  • +++abgesagt+++ Konzert der Gaddafi Gals aus Berlin und Wien, die sich musikalisch zwischen Cloud-Rap und Avant-Garde-Pop bewegen. In ihren englischen Lyrics verbinden Gaddafi Gals gesellschaftliche Themen mit einer Prise Humor und Coolness. Ihre Musik ist Kunst und Politik in einem. Nicht politisch zu sein, sei in Zeiten von AfD und Trump gefährlich, so Gaddafi Gals. Eintritt 15 CHF, in der Kaserne Basel, Rossstall 1.

 

Sonntag, 22. März

10.00 Uhr

  • Ausstrahlung der Diskussion vom 21. März: Talk zu "hate speech/Hass im Netz" mit Jolanda Spiess-Hegglin, Nora Refaeil, Martin R. Dean, Bernard Senn

11.30/16.30 Uhr

16.15 Uhr

  • +++abgesagt+++ "Du heiratest einen von uns!" Wie erkennen wir rassistische Diskriminierung bei der Partnerwahl und wie gehen wir damit um? Speed Dating und partizipative Diskussion mit jungen Erwachsenen diverser Religionstraditionen, Fachpersonen und Vertreter*innen weiterer Interessengruppen. Die Veranstaltung wird im Rahmen von "Dialogue en Route" IRAS COTIS mit der Fachstelle Zwangsheirat organisiert. In der KLARA (Clarastrasse 13, 4058 Basel). Eintritt frei.

 

Samstag, 28. März

16.00 Uhr

  • Sendung «(k)ein Rassismusproblem?»: Das Stadtrand-Team von Radio X mit dem anderen Blick auf Rassismus. Sonntag, 29. März um 10 Uhr (Wdh.)

 

 

Kontakt

rebecca.haeusel@radiox.ch

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