Woche gegen Rassismus 2020

 
Aktivitäten in Basel vom 16.-22. März 2020

Radio X organisiert in Basel-Stadt die Woche gegen Rassismus. Damit wollen wir ein Zeichen gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung setzen.

Aufgrund der "ausserordentlichen Lage" und den Verordnungen des Bundes (Stand: 16.3.2020) können die öffentlichen Veranstaltungen nicht wie geplant durchgeführt werden. Das Programm auf dem Sender findet statt, das Programm findet ihr hier

Die Woche

Radio X setzt in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Organisationen und Beteiligten ein Zeichen gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung. Ziel ist es, die lokale Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und gemeinsam in einen Dialog zu treten. 

Screenshot, man sieht eine Kinderpuppe auf dem Boden sitzen, über dem Kopf ist ein oranges Tuch. Ein Fernseher ist im Hintergrund. Es ist bedrückend dunkel.

If it moves, run!

Dein Job in The Cabin Factory klingt auf den ersten Blick simpel: Du untersuchst Holzhütten und entscheidest per Knopfdruck, ob sie heimgesucht sind oder nicht. Ein grüner Knopf für "alles in Ordnung", ein roter Knopf für "hier spukt es". Doch Vorsicht: Sobald du eine Anomalie entdeckst, solltest du besser das Weite suchen. Das Spiel The Cabin Factory verspricht mehr als nur ein bisschen Nervenkitzel.  von Noemie Keller

25.01.08 The Cabin Factory

Gametipp zum Indie-Horrorspiel The Cabin Factory

Eine scheinbar unscheinbare Aufgabe

Die Fabrik, in der du arbeitest, ist eine gigantische, leere Halle, durchzogen von einem riesigen Fliessband. Darauf wird Hütte für Hütte zu dir transportiert. Jede Hütte sieht von aussen identisch aus, doch im Inneren können sich beunruhigende Details verbergen. Deine Aufgabe ist es, in die Hütte zu treten, dich umzusehen und nach Anzeichen für übernatürliche Aktivitäten Ausschau zu halten.

Ein erfolgreiches Schichtende erreichst du, indem du achtmal hintereinander die richtige Entscheidung triffst. Klingt einfach? Nicht ganz, denn die subtilen Hinweise auf Anomalien erfordern nicht nur Adleraugen, sondern auch starke Nerven.

Ein immer gleiches Setting – oder doch nicht?

Betrittst du eine Hütte, wirkt meist alles auf den ersten Blick gleich. Im rechten Bereich befinden sich Betten und ein Porträt der Mutter. Links sitzt die Vaterpuppe am Esstisch, und weiter oben, an der Treppe, findest du eine Kinderpuppe mit einem Tuch über dem Kopf. Doch die bedrückende Atmosphäre sorgt dafür, dass du immer damit rechnest, dass etwas Unheimliches passiert.

Die Spannung resultiert aus den mal subtilen, mal offensichtlichen Veränderungen: Eine Puppe, deren Kopf sich plötzlich dreht und dich anstarrt. Ein fast übersehbares Zucken im Bein. Eine Tür, die wie von Geisterhand aufgeht, oder es taucht plötzlich etwas im Raum auf, das vorher nicht da war. Dadurch, dass du nie weisst, ob es in der jeweiligen Hütte spukt und dadurch, dass gewisse Anomalien schwer zu entdecken sind, musst du die ganze extrem Zeit aufmerksam sein und dich auf alles ganz genau achten. Und wenn dann etwas passiert, dann rutscht gerne Mal das Herz in die Hose.

Mit jeder Hütte, die du untersuchst, fügt sich nach und nach eine Geschichte zusammen – die tragische Geschichte der Familie, die in diesen Hütten dargestellt wird. Und damit erschliesst sich auch der Grund, warum es spukt.

Ein beeindruckendes Debüt

The Cabin Factory ist das Erstlingswerk des kleinen Indie-Entwicklerteams International Cat Studios – und ein wahrhaft gelungenes Debüt. Trotz einer Spielzeit von nur etwa anderthalb Stunden schafft es das Spiel, durchgehend eine bedrückende Gruselstimmung zu erzeugen und einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. 

Für Fans von Horror-Games, besonders wenn du Anomaly-Observation Games magst oder dir Spiele wie Mortuary Assistant gefallen, ist The Cabin Factory ein absolutes Muss. Es bietet intensiven Nervenkitzel für den Preis eines Kaffees und ist derzeit exklusiv auf dem PC verfügbar.

Programm

Montag, 16. März

11.30/16.30 Uhr

20.00 Uhr

  • +++abgesagt+++ Gegen Hass - Junge Poetinnen und Poeten setzen ein Zeichen gegen Hass und texten mit dringlicher Zärtlichkeit gegen Hetze und performen mit "Hate Speech" gegen "Hate Speech". Das Line-Up: Alex Hadjistamov, Lea Butscher, Mary Milanovic, Susan Reznik, Jeremy Chavez, Julie Roth u.a. Das WORTSTELLWERK organisiert den Anlass im Literaturhaus Basel (Barfüssergasse 3, 4051 Basel). Eintritt frei.
  • Ausstrahlung der Texte auf Radio X am Donnerstag 19. März, 18 Uhr und Samstag 21. März, 13 Uhr (Wdh.)

 

Dienstag, 17. März

11.30/16.30 Uhr

 

Mittwoch, 18. März

11.30/16.30 Uhr

 

Donnerstag, 19. März

11.30/16.30 Uhr

18.00 Uhr

  • Gegen Hass - Junge Poetinnen und Poeten setzen ein Zeichen gegen Hass. Ausstrahlung derTexte.

 

Freitag, 20. März

11.30/16.30 Uhr

14.00 Uhr

  • +++abgesagt+++ Eine Tour durch die Altstadt: Spannendes und Unerwartetes über Basels Verflechtungen mit Afrika in Vergangenheit und Gegenwart. Führung auf Deutsch. Besammlung: vis-à-vis Restaurant Atlantis (Klosterberg 13). Eintritt frei.

19.30 Uhr

  • +++abgesagt+++ Theatertraining und Improvisation zu: Die Begegnung mit «dem Fremden». Was ist mir fremd? Was passiert bei Vorurteilen? Offenes Training mit dem Theater Niemandsland im UNION (Klybeckstrasse 95, 4057 Basel), 1. Stock. Mitnehmen: Gemütliche Kleider. Eintritt frei.

 

Samstag, 21. März

11.30/16.30 Uhr

  • Beitrag auf Radio X : BaobabBooks «el reloj / die Uhr» von Nacha Vollenweider

13.00 Uhr

  • Gegen Hass - Junge Poetinnen und Poeten setzen ein Zeichen gegen Hass. Ausstrahlung derTexte.

14.00 Uhr

  • +++abgesagt+++ Join us for a tour of the inner city and learn more about the entangled history of Basel and Africa. Meeting point: vis-à-vis Restaurant Atlantis (Klosterberg 13). The tour will take place in English and is free of charge.

16.00 Uhr

19.30 Uhr

  • +++abgesagt+++ Talk zu hate speech/Hass im Netz: Am Internationalen Tag gegen Rassismus diskutieren Jolanda Spiess-Hegglin, Feministin, Netzaktivistin, Gründerin und Geschäftsführerin von #NetzCourage und Nora Refaeil, Vizepräsidentin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, Anwältin und Mediatorin sowie Martin R. Dean, Schriftsteller und Essayist. Begrüssung: Michael Wilke, Leiter Fachstelle Diversität und Integration des Präsidialdepartements Basel-Stadt. Moderation: Bernard Senn, Redaktor. In der Kaserne Basel, Rossstall 2. Eintritt frei. Ausstrahlung auf Radio X am Sonntag 22. März 10 Uhr, Donnerstag, 26. März 18 Uhr, Samstag, 28. März 13 Uhr.

22.00 Uhr, doors: 21 Uhr

  • +++abgesagt+++ Konzert der Gaddafi Gals aus Berlin und Wien, die sich musikalisch zwischen Cloud-Rap und Avant-Garde-Pop bewegen. In ihren englischen Lyrics verbinden Gaddafi Gals gesellschaftliche Themen mit einer Prise Humor und Coolness. Ihre Musik ist Kunst und Politik in einem. Nicht politisch zu sein, sei in Zeiten von AfD und Trump gefährlich, so Gaddafi Gals. Eintritt 15 CHF, in der Kaserne Basel, Rossstall 1.

 

Sonntag, 22. März

10.00 Uhr

  • Ausstrahlung der Diskussion vom 21. März: Talk zu "hate speech/Hass im Netz" mit Jolanda Spiess-Hegglin, Nora Refaeil, Martin R. Dean, Bernard Senn

11.30/16.30 Uhr

16.15 Uhr

  • +++abgesagt+++ "Du heiratest einen von uns!" Wie erkennen wir rassistische Diskriminierung bei der Partnerwahl und wie gehen wir damit um? Speed Dating und partizipative Diskussion mit jungen Erwachsenen diverser Religionstraditionen, Fachpersonen und Vertreter*innen weiterer Interessengruppen. Die Veranstaltung wird im Rahmen von "Dialogue en Route" IRAS COTIS mit der Fachstelle Zwangsheirat organisiert. In der KLARA (Clarastrasse 13, 4058 Basel). Eintritt frei.

 

Samstag, 28. März

16.00 Uhr

  • Sendung «(k)ein Rassismusproblem?»: Das Stadtrand-Team von Radio X mit dem anderen Blick auf Rassismus. Sonntag, 29. März um 10 Uhr (Wdh.)

 

 

Kontakt

rebecca.haeusel@radiox.ch

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