Album der Woche

Die Sendung

Jede Woche nimmt sich die Radio-X-Musikredaktion ein Album ganz genau vor. Im Fokus stehen Platten, die uns begeistern, überraschen, berühren oder einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Manchmal ist es ein musikalischer Geheimtipp, manchmal ein langersehntes Release – und manchmal auch ein Album, das hinter den hohen Erwartungen zurückbleibt, aber gerade deshalb eine genauere Betrachtung verdient.

Was läuft bei uns auf Repeat? Was lohnt sich zu entdecken? Und worüber lässt sich streiten? Das Album der Woche liefert unsere ganz persönliche musikalische Momentaufnahme.

OnAir

Montags um 7:15, 12:15, 17:15 Uhr hörst du einen ausführlichen Review.

Songs aus dem Album der Woche immer um 10:30 und 15:30 Uhr

 

Kontakt

music@radiox.ch

 

Podcast: Kultur/Info

Das Album der Woche inkl. Infobeiträge, Kulturtipps und vieles mehr stets frisch per RSS feed in deinen Podcast-Player!

RSS Feed Apple Podcasts Spotify Podcasts YouTube Podcasts

Alle Beiträge

Album der Woche: Double Infinity von Big Thief

Kaum eine andere Band verbindet derart eindringlich Wärme im Sound, kompromisslose Aufrichtigkeit im Songwriting und eine beinahe kultische Fangemeinde. Nicht ohne Grund werden ihre Konzerte von Fans auch als sakrale Momente beschrieben. Double Infinity heisst das neue Studioalbum – entstanden während drei eisigen Winterwochen in New York, unter ungewöhnlichen Bedingungen.

Album der Woche: Gucken Up von Guck

GUCKED UP – so heisst das Debütalbum der Band GUCK. Ein Album, das vieles in 35 Minuten packt – eine Stimme, die herzlich bis bedrohlich klingen kann. Kantige Gitarrenriffs mit Wurzeln im Jazz, dazu Drums und Synthesizer, die zum Tanzen, aber auch zum Krieg aufrufen könnten. GUCKED UP ist ein zeitgenössisches Noise-Rock-Meisterwerk, das für viele neue Hörerinnen und Hörer dieses Sounds garantiert ein Einstieg werden wird.

Album der Woche: Essex Honey von Blood Orange

Trauer mag lähmen – oder schöpferische Kraft entfesseln. Für Dev Hynes, besser bekannt als Blood Orange, wurde der Verlust seiner Mutter zum Ausgangspunkt eines Albums, das tiefer und persönlicher klingt als alles zuvor.

Album der Woche: All Our Knives Are Always Sharp von Tony Njoku

All Our Knives Are Always Sharp – so heisst das neue, vierte Album von Tony Njoku. Eine cineastische Erkundung von Konfrontation und Konflikt, mit einer Klangwelt voller Gegensätze und einer grossen Portion Verletzlichkeit.

Album der Woche: u are the moonlight あなたは月のひかり von Aya Gloomy

Ist es schwebende Melancholie oder doch unruhige Glückseligkeit? Ein Hauch Bedroom Pop aus Harajuku, Tokio – von der DIY-Produzentin Aya Gloomy erwartet euch in ihrer neuen EP u are the moonlight.

pop

Album der Woche: Offshore von Nadeem Din Gabisi

Der Londoner Künstler Nadeem Din Gabisi hat kürzlich sein zweites Album Offshore veröffentlicht. In diesem ambitionierten Werk erschafft er eine Welt um die Figur eines Fussballfans mit Migrationshintergrund, um verschiedene Aspekte und Fragen rund um Identität und Zugehörigkeit in England zu untersuchen. So ist ein Album entstanden mit einem sehr durchdachten Konzept und starken Texten, die genauso kritisch wie konstruktiv sind.

rap, pop

Album der Woche: The New Eve Is Rising von The New Eves

The New Eves stehen in der Tradition von Bands wie The Slits oder Patti Smith. Wenn sie auf ihrem Debütalbum die Jungfrau Maria als sexuelles Wesen darstellen, singen sie nicht nur subversive Texte – sie transformieren auch Kultur, Geschichtsschreibung und die beklemmenden Gazes der alten Welt. Vielleicht, um sich selbst zu befreien. Vielleicht, um uns zu retten.

Album der Woche: Juggling Dualities von rRoxymore

Juggling Dualities heisst das neue Album von rRoxymore alias Hermione Frank. Verwurzelt in House und Techno, entwickelt sich daraus etwas ganz Eigenes – mit Einflüssen aus Ambient und und New Age. Entstanden in schwierigen Zeiten und als eine Form der Selbstheilung, ist Juggling Dualities ein persönliches, sanftes und tiefgründiges Album – mit einer erfrischenden Dosis Humor und Selbstironie.

Album der Woche: Moisturizer von Wet Leg

Wet Leg sind immer noch Wet Leg – aber irgendwie auch transformiert: Die neuen Songs der Jokester-Band von der Isle of Wight haben Muskeln, Biss und eine Lust auf obsessive Lovesongs – geschrieben für die ganz grossen Festivalbühnen.

Album der Woche: Yowzers von Ben LaMar Gay

Yowzers heisst das neue Album des Chicagoer Komponisten und Musikers Ben LaMar Gay, das vor einem Monat auf dem Label International Anthem erschienen ist.
Als Geschichtenerzähler spricht er – zusammen mit seinem Quartett – aus unserer Gegenwart und repräsentiert eine moderne Americana, die aus schwarzer Folklore stammt und tief in Soul, Gospel, Blues und Jazz verwurzelt ist.

Album der Woche: Self Titled von Kae Tempest

Trotz opulenter Produktion schimmern Schmerz und Schönheit durch jede Zeile. Rapper, Dichter und Theatermacher Kae Tempest richtet seinen Blick auf dem fünften Album gekonnt nach Innen und findet Worte um Liebe zu bennenen, wie auch sich Transphobie entgegenzustellen.

rap, pop

Album der Woche: R4 von Black Sites

Das neue Album von Helena Hauff und Kris Jakob (F#X) ist destruktiv und belebend zugleich. Nun feiert Black Sites, ein Projekt das 2013 ins Leben gerufen und bald darauf wieder auf Eis gelegt wurde, nach über einem Jahrzehnt seine Wiedergeburt. Ihr hört Acid House, EBM und bohrende Texturen, perfekt für einen hallizunogenen Pacman-Rave,

Album der Woche: Reissue von Sa Discossa von Jo Tongo (1980)

Ein kleines Stück Afro-Disco-Geschichte ist diesen Monat neu aufgelegt worden: Sa Discossa, das zweite Album von L’Explosif Jo Tongo, einem weit gereisten Kameruner, für den Musik nie nur Unterhaltung war, sondern eine expressive Form, sich und das Leben um ihn rum zu reflektieren.

Album der Woche: Lotus von Little Simz

Little Simz nutzt die Trennung von einem ihrer langjährigsten Weggefährten als Chance zur Neuorientierung. So ist Lotus keine blosse Abrechnung, sondern steht für Heilung: Die Rapperin reflektiert, abstrahiert und transformiert ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und Emotionen. Dies geschieht  nicht in Isolation, sondern im Kontext einer Community, mit hörenswerten Features.

Album der Woche: Love & Rage von Lilac Attitude

Die erste Band ist wie die erste Liebe – unverblümt, chaotisch und oft geprägt von schrägen Akkorden,  und erinnerungswürdigen Gigs. Basler Gen Z Punks Lilac Attitude stecken mitten drin in diesem  Geflecht der Reize: Diese Woche veröffentlichen sie ihre allererste EP, Love and Rage.

Album der Woche: Big City Life von Smerz

Das norwegische Left-Field-Pop-Duo Smerz hat „Big City Life“ zum Leitthema ihres neuen Albums gemacht. Catharina Stoltenberg und Henriette Motzfeldt verbinden ihre Welten, das Innere fliesst ins Äussere – und man wünscht sich fast, dieser Städtetrip würde niemals enden.

Unser Album der Woche: Road Fever: New Generation Carnival Riddims from St. Lucia and Dominica

„Road Fever: New Generation Carnival Riddims from St. Lucia and Dominica“ ist eine Sammlung von Dennery Segment- und Bouyon-Beats - ein Destillat karibischer Karnevalsrhythmen: extrem schnelle, minimalistische Beats unter dem Einfluss von Trap, Drill, Dancehall sowie beschleunigtem Konpa und Kuduro. Dieser Party-Sound mit tiefen karibischen Wurzeln ist ein Sound, zu dem es schlichtweg unmöglich ist, sich nicht zu bewegen.

Album der Woche: Altogether Stranger von Lael Neale

Altogether Stranger ist das dritte Album von Lael Neale, veröffentlicht via Sub Pop Records. Oft fühlt sich das Gehäuse des Kassettenrekorders wie eine konfessionslose Kirche aus Plastik an. Die Mischung aus Pop und Weirdo-Pop umgarnen Deklarationen der Unbeholfenheit, das DIY Symphonium verhilft zu Stimmungen, welche beiderlei, befreien und bedrücken.

Album der Woche: Los Thuthanaka

Das Debütalbum von Los Thuthanaka ist ein anspruchsvolles Instrumentalalbum, tief verwurzelt in der Aymara-Kultur. Das Geschwisterpaar hinter dem Projekt hat es geschafft, ein antikoloniales Meisterwerk zu erschaffen, das einen in Trance durch eine queere Welt voller verzerrter Gitarren, Synth-Stabs, Samples von bellenden Hunden und DJ-Tags führt.

Album der Woche: Weirdo von Emma-Jean Thackray

Es ist gewissermassen eine persönliche Tour de Force. Sie hat in den letzten Jahren mit Verlust und mentalen Problemen gekämpft, doch am Ende war es die Musik, die sie gerettet hat. Auf Weirdo, ihrem zweiten Album, setzt sich Emma-Jean Thackray mit diesen Themen auseinander. Es ist eklektische Musik, selbst eingespielt und produziert, von einer neurodiversen Multiinstrumentalistin mit ausgefallenem Geschmack.​

Album der Woche: Inlandquake #TN

Der Basler Verein Erratic Boulders veröffentlicht diese Woche die Compilation Inlandquake Tunesien. Es handelt sich um eine Sammlung von 24 Songs aus der tunesischen experimentellen Szene, die sich von Drone und Noise bis zu Bass Music und Horror-Rap erstreckt. 

albumcover BCNR Forever Howlong

Album der Woche: Forever Howlong von Black Country, New Road

Was vorher eine Kammerorchester-Postpunk-Band war, ist jetzt zunehmend zu einem Folk-Ensemble mutiert. Für ihr drittes Studioalbum haben sich Black Country, New Road neu definiert: Ohne den ehemaligen Sänger und Songwriter stehen sie jetzt mit einem female fronted Dreiklang an Musiker:innen da, die verquere Songs über Freundschaft schreiben. Forever Howlong ist märchenhaft, emotional, zeitweise grausam.

Album der Woche: 'Can't Lose My Soul' von Annie & The Caldwells

 Annie & the Caldwells ist ein Soul-Septett, in dem alle Bandmitglieder zur selben Familie gehören. Sie machen Soul-Musik, die vom Leben erzählt – vom Leben mit Familie, Gemeinschaft und einem Job, für den man jeden Tag aufstehen muss, um über die Runden zu kommen. Mit ihrem neuen Album Cant Lose My Soul ist ein zugleich spirituelles und bodenständiges Gospel-Soul-Album entstanden, das vor Ehrlichkeit nur so strotzt.

Album der Woche: Side A Side B von Leopardo

Wie kann man vermeiden, immer wieder in die selben Muster hineinzufallen? Vielleicht mit einem feinfühligen sense of wonder, so wie es die post-Fribourger Band Leopardo mit ihrem neuen Album Side A Side B darlegt. Falsche Töne spielen hier eine Hauptrolle.

Cover Art von Yarin Yoksa: J. Bonner

Album der Woche: Yarin Yoksa von Derya Yildirim und Grup Simsek

Das neue Album von Derya Yildirim & Grup Simsek aus Hamburg wurde in Zusammenarbeit mit Leon Michels in Brooklyn, New York, produziert. Im Studio von Big Crown Records wurden bereits die Alben von Sharon Stone (Daptone Records) aufgenommen. Entsprechend soulig und warm klingen die neuen Songs von Derya Yildirim. 

Unser Album der Woche: Cruda von Giulia Dabalà

    Das neue Album *Cruda* der Sängerin und Produzentin Giulia Dabalà ist ein Pop-Album, das der Künstlerin aus der Romandie mit italienischen Wurzeln ermöglicht hat, neue Themen zu behandeln. Es sind sehr unterschiedliche Songs entstanden – über Themen wie den Umgang mit Wut und Selbstkritik, aber auch über die Liebe zu sich selbst und zu Familienmitgliedern aus verschiedenen Generationen. 

Album der Woche: Saya von Saya Gray

Die knapp 30-jährige Musikerin sagt, sie fühle sich jetzt schon wie eine alte Frau. Ihre musikalische Kompetenz jedenfalls, ist äusserst herangereift. Ihr zweites Album Saya, das im Februar erschienen ist, wirkt klar in der Ausführung, spielerisch im Wechsel der Stile und inhaltlich ehrlich – nicht schlecht, für ein Breakup-Album.

Album der Woche: Like A Ribbon von John Glacier

Eigentlich ist sie schon längst ein Star, obwohl erst letzten Freitag ihr Debütalbum erschienen ist. John Glacier, geboren und aufgewachsen in Hackney, ist eine Rapperin aus East London mit grosser Stream-of-conciousness-Sinnlichkeit. Ihre Worte in den Tracks klingen oft beiläufig, fast nebensächlich, und resonieren trotzdem.

Album der Woche: Choke Enough von Oklou

Die Pop-Künstlerin Oklou hat ein Album geschaffen, das Trance- und Eurodance-Elemente ohne Ironie integriert. Gleichzeitig bringt sie die Tiefe und Sicherheit einer Musikerin mit, die klassische Instrumente erlernt hat – ihre Songs baut sie von Grund auf sorgfältig auf und fügt nur dann das nächste Element hinzu, wenn es wirklich nötig ist. So ist ein wunderschönes, minimalistisches Juwel entstanden, das Einflüsse aus Hyperpop, Trance, Vapourwave und klassischer Barockmusik vereint.

Album der Woche: Glutton for Punishment von Heartworms

Jojo Orme singt von Kriegen als wären sie Amplifikationen der vielen kleinen Kriege, die wir mit anderen, aber auch mit uns selbst führen. Als Heartworms nutzt sie Metaphern von Flugzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg und gibt sich dabei in gotisch-fetischisierenden Schwarz-Weiss. Abstossend ist das allerdings nicht – vielmehr ist dieses Debütalbum erwachsen, intelligent und vertont mit geschmackvollen Grauen.

Album der Woche: Eusexua von FKA Twigs

FKA Twigs veröffentlicht nach "LP1" (2014) und "Magdalene" (2019) mit "Eusexua" ihr drittes Album. Es ist eine Ode an die Rave-Kultur und an das Gefühl von Befreiuung im Club. 

Album der Woche: Perverts von Ethel Cain

Es kommt selten vor, dass Künstler*innen, die über längere Zeit einen Sound entwickeln und damit bis in den Mainstream erfolgreich sind, ein neues Werk veröffentlichen, das radikal anders klingt. Mit ihrer neuen EP Perverts verlässt Ethel Cain die Welt des Alternative Pop und taucht in die düstere Welt von Drone und Slowcore ein – um in der Tradition des American Gothic die verletzliche Seite der menschlichen Existenz in all ihren dunklen Facetten zu erkunden.

Album der Woche: Ela Minus mit D​Í​A

Ela Minus hat am vergangenen Freitag mit D​Í​A ihr zweites Soloalbum released. Die Kolumbianische Produzentin und Sängerin hat es 2020 mit ihrem Debüt acts of rebellions als erste lateinamerikanische Künstlerin auf das britische Indie-Label Domino Records geschafft. Wir stellen euch die neue Ela Minus-Platte im Album der Woche vor. 

zwei weiblich gelesene personen auf einem sofa vor einem swimming pool

Album der Woche: Who Let The Dogs Out von Lambrini Girls

Lambrini Girls sind der letzte Schrei aus der UK. Ein Punk-Duo aus Brighton, mit viel Wut im Bauch. Auf ihrem Debütalbum kommentieren sie Polizeibrutalität, toxische Macho-Kultur, Essstörungen und Gentrifizierung, nicht ohne eine ordentliche Prise schwarzen Humor. 

Album der Woche: Compilations in Solidarity with Palestine

Diese Woche präsentieren wir eine Auswahl von Kompilationen, die aus Solidarität für Palästina entstanden sind. Weltweit haben sich Hunderte von Menschen zusammengetan und ihre Musik gespendet, um Leidende in Palästina und den Nachbarländern zu unterstützen. Die Sammlungen beinhalten Folk, Noise, Experimental, Techno, Punk und viele weitere Musikstile.

Unsere Lieblingsalben des Jahres 2024 ft SML, Crème Solaire und Sun Cousto

Die Musikredaktion wirft einen Blick zurück und präsentiert euch eine Auswahl von Alben, welche bei uns hoch und runter liefen.

Album der Woche: Flower Burial von Gyrofield

Die 23-jährige Künstlerin Gyrofield hat sich in den letzten Jahren einen Namen als neues Wunderkind des aktuellen Drum ’n’ Bass gemacht. Mit ihrem neuen Album reist sie jedoch in Welten, in denen die Erzeugung von Emotionen im Vordergrund stehen. Anstatt Tanzbarkeit nimmt sich nun die Freiheit, weitere Stimmungen zu erkunden. Statt Drum ’n’ Bass sind die Einflüsse diesmal Ambient, Techno, Acid Jazz und jede Menge melodramatische Mystik.

Album der Woche: Shabaka mit Possession

Nach African Culture im Jahr 2022 und dem aktuellen Album Perceive Its Beauty, Acknowledge Its Grace hat der Londoner Jazzmusiker Shabaka am 6. Dezember eine neue EP veröffentlicht. Fünf wunderschöne Jazz-Stücke, auf denen neben Shabakas Flötenspiel auch interessante Gastmusiker:innen wie André 3000 oder Esperanza Spalding zu hören sind. Possession von Shabaka ist unser Album der Woche.

Les Reines Prochaines mit neuem Album Scissor*hood

Es sei an der Zeit, Dinge beim Namen zu nennen. Mit scharfer Klinge und tiefer Verbundenheit veröffentlicht die Basler Punk-Cabaret-Chanson-Band ihr bis dato vielleicht politischstes Album. Am Samstag fanden Zeremonien zur Taufung statt.

Album der Woche: Small Changes von Michael Kiwanuka

 Michael Kiwanukas neues Album, ‘Small Changes’  ist ein reduziertes Retro-Soul-Album mit groovigen Basslines und seidigen Streichern. Es ist die Art von Album, bei der man sich während des Hörens plötzlich in tiefen Gedanken wiederfindet – und mit neuem Optimismus persönliche Themen behandelt, die man zuvor beiseitegeschoben hat. 

Album der Woche: Enough von Office Culture

Die New Yorker Band ‘Office Culture’ hat kürzlich ihr viertes Album ‘Enough’ beim Indie-Label ‘Ruination Records’ veröffentlicht. Das Art-Pop-Quartett hat mit beinahe akademischer Neugier für Pop ein magisches Werk geschaffen, das subtil 70 Jahre Popgeschichte referenziert und dazu mit Texten durchzogen ist, die eine wunderschöne Balance aus Verletzlichkeit, humorvoller Selbstkritik und Liebe fürs Detail aufweisen. 

Album der Woche: Too Cold To Hold von Warmduscher

Sie sind die charmant-verruchte Band aus dem Londoner Untergrund – wobei unbekannt sie schon lange nicht mehr sind. Warmduscher, die Sleaze-, Funk- und Post-Punk-Brigade, die vor allem live eine beeindruckende Band ist, hat am Freitag ihr neues Album Too Cold to Hold veröffentlicht.

Alexia Thomas - Bild: Binta Kopp

Album der Woche: Alexia Thomas mit Based on a Dream

Die Basler Musikproduzentin Alexia Thomas verführt uns mit ihrem neuen Album in psychedelische Pink-Floyd-Momente und Traumwelten. Ihr Debütalbum "Based on a Dream" ist wie eine Reise durch cineastische Dream-Pop-Klanglandschaften. 

Album der Woche: Chromakopia von Tyler, The Creator

Mit seinem achten Album Chromakopia zeigt uns Tyler Okonma, alias Tyler the Creator, dass auch er älter wird und was ihm dabei durch den Kopf geht. Ein anspruchsvolles Album, das volle Aufmerksamkeit verlangt und diese auch belohnt.

Das Duo Snakeskin aus Beirut

Album der Woche: Snakeskin mit They Kept Our Photographs

Snakeskin aus Beirut haben mit ihrer zweiten LP They Kept Our Photographs ein Album der Extreme geschrieben. Die Texte entstanden während dem Krieg gegen Gaza. Und so hört man Wut, Trauer, Fassungslosigkeit auf der einen  - Hoffnung und Liebe als Form von Widerstand auf der anderen Seite.

Album der Woche: Dreamstate von Kelly Lee Owens

Kurz vor dem Erwachen träumt es sich am intensivsten. Auf vier Alben hat es die walisische Produzentin und Songwriterin Kelly Lee Owens verstanden, ihre Zuhörer:innen in tranceartige Stimmungen zu versetzen. Auf ihrem aktuellen Album Dreamstate präsentiert sich ihre musikalische Palette poppiger denn je

Album der Woche: Machines von The Bug

Kevin Martin, auch bekannt als the Bug, ist einer dieser Künstler, die ständig Grenzen sprengen und Welten vereinen, die für viele Musikhörer*innen nicht zusammenpassen; zum Beispiel: Industrial und Dubstep, Jazz und Hardcore oder Noise und Dancehall. Mit seinem neuen Album ‘Machines’ zeigt er, dass die Grenzen von Dub durchaus auch mit denen von Doom oder Metal überschneiden können.

Album der Woche: Goddess von Jasmin Albash

Jasmin Albashs neues Album «Goddess» ist gleichermassen persönliche Standortbestimmung wie mutige feministische Ansage und politisches Statement. Vier Jahre Erfahrung und Entwicklung prägen «Goddess»: Mutter sein, Stärke finden, Weiblichkeit leben. Wir haben mit Jasmin Albash über die Bedeutung ihrer Songs gesprochen. 

Album der Woche: Windswept von Photay

Der amerikanische Produzent und Multi-Instrumentalist Photay, hat sich in den letzten 10 Jahren eine eigene Nische geschaffen und letzte Woche sein 5. Album 'Windswept' zum Thema Wind veröffentlicht. PHOTAYs Welt lebt irgendwo zwischen rohen Elementen und deren Synthese. Das Album reist wie der Wind um die ganze Welt, vermischt verschiedenste Musikstile und verwischt die Grenzen zwischen Natur und Kultur auf sorgfältige und meisterhafte Weise.

Album der Woche: Botanical Garden von Anna Erhard

Anna Erhard spielt Dada-Pop, und veröffentlicht diesen Freitag ihr drittes Album Botanical Garden (via Radicalis). Sie erzählt banal-absurde Geschichten, verpackt in quirlig pointierten Arrangements. Wer wissen will, wie es sich anfühlt, wenn der Kumpel plötzlich in der Blue Man Group spielt, man selbst aber null Bock auf dessen Konzerte hat, sollte dieses Album hören.

Album der Woche: Cascade von Floating Points

Sam Shepherd, auch bekannt als Floating Points, hat letzte Woche sein fünftes Album Cascade veröffentlicht. Cascade feiert den Beginn seiner Karriere in den Clubs und verweist auf verschiedene Epochen und Stilrichtungen. Floating Points zeigt erneut sein umfassendes Musikverständnis und seine vielseitigen Ausdrucksmöglichkeiten.