Psychische Erkrankungen - Betroffene Jugendliche haben das Wort

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Psychische Erkrankungen: "Ich war wie eine leere Hülse"

Agressionsprobleme, Angstzustände und depressives Verhalten: Seit einem halben Jahr ist Marzia (15) in Therapie. Eine genaue Diagnose ihrer psychischen Erkrankung hat sie nicht. Keine Diagnose bedeutet aber bei weitem nicht, dass die Probleme dadurch weniger tiefgreifend sind. 

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Psychische Krankheiten: "In der Schule sollten nicht nur Grippen als krank gelten!"

"Wenn ich an meine schlimmste Zeit denke, erinnere ich mich an ein schwarzes Loch, an eine riegsige Spirale, an der ich mich versuche festzukrallen und rauszuklettern, aber es funktioniert nicht. Ich falle nur noch tiefer rein."  Luisa ist 18 Jahre alt und leidet unter depressiven Phasen. Sie erzählt uns heute ihre Geschichte, ihre Wünsche und ihre Erwartungen. 

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Psychische Erkrankungen: "Es kann jede:n treffen"

Matteo (Name geändert) ist 16 Jahre alt. Vor einem halben Jahr musste er in Quarantäne, da fing es mit den Zwangsgedanken an. "In jeder Situation, egal wie gut ich mich eigentlich fühle, kommt es immer wieder auf", sagt er im Gespräch.Ein Teufelskreis. Trotzdem, der 16-Jährige lässt sich nicht unterkriegen, hat sich Hilfe geholt und räumt mit Vorurteilen auf. Denn: "Ich glaube, es ist schon so, dass es weniger von Männern erwartet wird." Dabei könne es jede:n treffen. 

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Psychische Erkrankungen: "Für mich war nur ich alleine auf der Welt"

"Es ist nichts was man sieht und es ist nichts was greifbar ist, vor allem für andere Leute, aber auch für einen selber." Lucia ist 18 Jahre alt. Dass sie es bis zu diesem Alter schafft, war für sie aber nicht immer garantiert. Sie erzählt uns von ihrer Vergangenheit mit Depressionen. 

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Psychische Erkrankungen: "Medien romantisieren das Thema sehr"

Lena ist 18 Jahre alt - und leidet unter Depression und Angststörungen. Dass etwas nicht stimme, habe sie vor vier Jahren gemerkt, sagt die junge Frau. Doch der Weg, bis sie sich professionelle Hilfe geholt hat, war nicht einfach. In unserer Reihe erzählt Lena von ihrem Alltag mit einer psychischen Erkrankung und räumt mit Vorurteilen auf. 

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"Über psychische Erkrankungen soll so offen gesprochen werden wie über eine Bronchitis"

Dass Jugendliche psychisch besonders stark unter der Coronakrise leiden, konnten wir in den letzten Monaten überall lesen. Radio X will dem Stigma, das psychische Erkrankungen umgibt, entgegenwirken und lässt betroffene Jugendliche zu Wort kommen. Offen und ungefiltert erzählen sie, wie die Krankheit ihr Leben beeinflusst und was sie sich von der Gesellschaft wünschen. Als Auftakt heute aber zuerst eine Einordnung mit Alain di Gallo, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie.