Album der Woche

Die Sendung

Jede Woche stellt Radio X ein neues Album ausführlich vor. Meistens handelt es sich dabei um ein – aus  Sicht der Musikredaktion – besonders empfehlenswertes Album, es kann aber auch sein, dass ein Album vorgestellt wird, das sehnlich erwartet wurde, auch wenn es den hohen Erwartungen nicht gänzlich gerecht wird.

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Montags im Kulturtipp: 7:15, 12:15, 17:15 Uhr

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Alle Beiträge

Album Der Woche: Sugar Honey Iced Tea! von Musclecars

Das Debütalbum ‘Sugar Honey Iced Tea!’ des New Yorker House-Duos Musclecars ist ein Einblick in die afroamerikanischen Lebenserfahrung. Zwischen kontemplativen Interludes werden wir mit tanzbaren Songs verwöhnt, die gerne mal über sieben Minuten lang sind und alle Facetten und Einflüsse der New Yorker House-Tradition berühren.    

4 junge Männer in Anzügen und einem offenen Koffer voll Geld laufen einer Strasse in Manhattan entlang

Album der Woche: Hex Dealer von Lip Critic

Wo sie zunächst noch wie typische Spoken-Word-Post-Punk-Bands klingen, wird man nach und nach, mehr und mehr überrumpelt. Einflüsse von Rap, zu Techno zu Hardcore Punk werden zu einer sehr lauten (schwizigen) Mixtur. Viel junge Wut und lustvolle Aggressionen eröffnen eine Klangkulisse, im Stil von „Fucked up raves“, die das Innere nach aussen kehren.

Album der Woche: Ennuis von Jetzt

Das jurassische Trio JETZT veröffentlicht ihr Debütalbum "Ennuis". Es ist ein stimmungsvolles Album, das sich mit Ennui, also Langeweile im besten Sinne, befasst. Langeweile im Sinne eines Ortes der Ruhe und Konzentration, und ein Ort der Kreation und Besinnung auf das Wesentliche.

Album der Woche: Imaginary Girls von Sun Cousto

Sie beginnin ihre DJ Sets mit The Shaggs und singen sinnliche, anti-harmonische Punk Balladen. Das Duo Sun Cousto sind vielleicht eine der wichtigsten Bands der Schweiz und haben am 1. Mai ihr zweites Album via dem Bieler Label Chrüsimüsi Records veröffentlicht. Ihr Slogan "hopefully we don't know how to play" schwingt noch immer mit.

claire rousay liegt im bett. man sieht einen tisch mit zigaretten, getränkebüchsen und anderen Gegegenständen

Album der Woche: Claire Rousay mit Sentiment

Diese Woche stellen wir das Album der Ambient-Künstlerin Claire Rousay vor. Ihre LP „sentiment“ klingt zugänglicher als ihre bisherigen Releases. Rousays Gesang und Gitarre stehen im Mittelpunkt von "sentiment". Es sei so etwas wie ein Pop-Album, wobei „Pop“ klar Definitionssache ist. Denn die Songs klingen immer noch sehr experimentell.

pop

Album der Woche: A Faint Glow Of Bravery von Gyrofield

Die 22-jährige Produzentin Gyrofield zeigt mit ihrem Debütalbum "A faint glow of Bravery" auf dem Label Metalheadz ein tiefes Verständnis für Drum n' Bass. Durch ihren virtuosen Stil ist sie an vorderster Front der Aktuellen Drum n' Bass-Renaissance. Als Trans-Frau ist für viele junge nicht-männlich identifizierende Menschen zum Vorbild geworden.

Album der Woche: 'Something In The Room She Moves' von Julia Holter

Die Komponistin, Songschreiberin, Produzentin und Akademikerin Julia Holter hat vor kurzem ihr 6. Studioalbum auf dem Indie-Label Domino veröffentlicht. "Something in the Room she Moves" ist ein komplexes und anspruchsvolles Album, das genial darin ist, dass es immer interessant und genug zugänglich bleibt um einen weiterzuführen. Und als Dank für die Geduld entfaltet sich das Album wie eine Landkarte und wird immer größer und schöner.

Album der Woche: This Could Be Texas von English Teacher

Der neueste Eintrag in der Island Records Labelshopping-Liste in puncto Newcomers & Hype Bands heisst: English Teacher. Diesen Freitag erscheint ihr Debütalbum "This Could Be Texas" und schlägt die Brücke zwischen Zugehörigkeit, Orientierungslosigkeit und Tanzlust.

Album der Woche: Exxodus von Manuel Fischer

Der Schweizer Produzent Manuel Fischer (Ozelot) ist zurück mit einem neuen Album. "Exxodus" ist das Resultat eines intensiven Schaffensprozess. "Noch nie habe ich so lange und gründlich an einer LP gearbeitet", sagt Manuel Fischer. Mit der Platte kehrt er zu seinem künstlerischen Ursprung zurück. 

Album der Woche: Cemento von Crème Solaire

Das Schweizer Duo Crème Solaire macht mit seinen schnellen, lauten Techno-Punk-Songs Lärm gegen die Eintönigkeit unserer Gesellschaft. "Cemento" fordert uns alle auf, uns frei von Konventionen zu machen. 

zwei schwarz gekleidete Männer sitzen am Boden und blicken in die Kamera

Album der Woche: "Io tu il loro" von Klaus Johann Grobe

Nach sechs Jahren präsentieren uns Klaus Johann Grobe endlich wieder ein neues Album. Aber Achtung: Das ehemals so schwärmende Kraut-Disco-Duo gibt sich auf den neuen Songs bewusst ruhiger und introspektiver. Anstatt die Nacht durchzutanzen, werdet ihr hier eher dahinschmelzen.

Album der Woche: Atrice mit ihrer EP Multiplex

Das Schweizer Produzenten-Duo Atrice hat mit ihrer neuen EP Multiplex weitere kompositorische Entwicklungen gemacht. Unter anderem haben die Beiden live Konzertmitschnitte in ihre Tracks gemischt. Multiplex ist auf dem Feinschmecker:innen-Label Ilian Tape erschienen. 

Album der Woche: Arseholes, Liars and Electronic Pioneers

'Arseholes, Liars, and Electronic Pioneers' ist das kürzlich erschienene Album von Paranoid London. Seit Anfang der 2000er Jahre sind das englische Duo an der Renaissance des Acid-House beteiligt. Mit ihrem gleichnamigen Plattenlabel, ihrer anarchischen Herangehensweise und ihren Live-Shows haben sie erfolgreich Punk-Elemente eingefügt.

Eine weiblich gelesene Person mit roten Haaren hebt die Arme vor einer Rosen-Tapete

Album der Woche: LUV (Songs of Yesterday) von Laena Myers

Das Debütsoloalbum der Kalifornierin und Begründerin der Postpunk Band FEELS klingt bemerkenswert zeitlos: Im Arrangement, in der Instrumentierung, im Biegen und Brechen ihres Gesangs. Es sind sehr introvertierte Rocksongs, die klingen, als wären sie schon längst Teil eines Classic-Rock-Kanons. Erschienen auf dem Zürcher Label Taxi Gauche Records.

Grime Übervater Dizzee Rascal ist mit neuem Album zurück

Mit zarten 19 Jahren hat Dizzee Rascal mit seinem Debütalbum Boy in da Corner die britische Rap-Szene revolutioniert. 21 Jahre später kehrt Dizzee Rascal mit seinem neuen Album Don't Take it Personal zurück. Der Mix aus Grime und UK-Garage trifft perfekt den Nerv der Zeit - zumal in den Clubs vermehrt wieder UK-Garage und 2step läuft. 

Fünfs weiblich gelesene Menschen stehen im Raum mit Prachtskleidung

Album der Woche: Prelude to Ecstasy von The Last Dinner Party

Pop Oppulenz aus dem post-viktorianischen South London. Die fünfköpfige Hype Band veröffentlichte am  Freitag ihr Debütalbum via Island Records. In rund zwei Wochen sind sie auch in Zürich zu sehen.

pop
Hæsin: Sorgenkind EP Cover/Artwork von Bianca Caderas

Album der Woche: Hæsin mit EP Sorgenkind

Am 19. Januar hat die Schweizer Band Hæsin ihre Debüt-EP Sorgenkind veröffentlicht. Wer Hæsin schon mal live auf einer Konzertbühne erlebt hat (was wir übrigens sehr empfehlen!), weiss, dass in ihrer Musik neben viel Kitsch und Melancholie auch eine Portion Selbstironie mitschwingt. Das hat uns Hæsin-Sänger Denis Wagner im Interview bestätigt.  

pop

Album der Woche: Down there von Folly Group

Das Album 'Down There' der Londoner Gruppe Folly Group lässt sich am einfachsten im Post-Punk platzieren. Nach zwei EPs überrascht ihr Erstlingswerk mit einem sehr reifen Klang, tiefen Texten und viel Selbstsicherheit, ohne jedoch einen Sinn für Humor und Ironie zu verlieren.

Album der Woche: Soft Edge von Johnny Mancini

Ohne Wehmut keine Glückseligkeit – und ohne Verruchung kein Johnny Mancini. In seinen Songs setzt er uns Bilder von James Brown in den 40ern in den Kopf und erzählt von Disco-Momenten am Ende der Nacht. Es ist das Debütalbum von einem Projekt, welches von Anfang etwas Schelmisches hatte.

Album der Woche: 10 - die Jubiläums-Compilation von Music From Memory

2013 in Amsterdam gegründet, feiert das Feinschmecker:innen Label Music From Memory sein 10-jähriges Bestehen mit einer tollen Compilation. Darauf zu hören sind sowohl ältere artists wie auch ganz neue Namen, die beim Label untergebracht sind. Music From Memory ist nämlich nicht nur ein Label für re-issues, sondern auch für Neuentdeckungen. 

Album der Woche: A Seat in Heaven von Būjin & Jumping Back Slash

Die Debut-zusammenarbeit zwischen der Sängerin Bujin und dem Producer Jumping Back Slack beindruckt mit einer Mischung von Tanzmusik-stilen aus der globalen Klubkultur, Cineastischen Strings und einzigartigem Gesang.

Unsere Alben des Jahres 2023 feat Azu Tiwaline, IzangoMa und Young Fathers

Die Musikredaktion wirft einen Blick zurück und präsentiert euch eine Auswahl von Alben, welche bei uns hoch und runter liefen.

Album der Woche: Headspace von H31R

Einige behaupten, was Produzent:in JWords und Rapper:in maassai kreieren würden sei sowas wie Alien-Musik, direkt aus der Zukunft. Dabei ist es eher zeitgenössische post-genre Musik, welche im Club wie auch im Bedroom bestehen könnte. Headspace ist das zweite Album des Duos, veröffentlicht via Big Dada.

Album der Woche: Kombé (Somatic Rituals) mit Foreign Exchange

Foreign Exchange heisst die Debüt-EP von Kombé. Der Basler Produzent, DJ und Mitbegründer des DJ-Kollektivs und Labels Somatic Rituals, präsentiert mit fünf unterschiedlich inspierten elektronischen Tracks seine künstlerischen Facetten. Von distopischem UK-Bass-Sound über clubbigen Detroit-Techno bis hin zu sphärischem Ambient Sound. Wir stellen die EP von Kombé im Album der Woche vor. 

Album der Woche: Birdmask mit neuer EP 'Tristan'

Normalerweise steht Manuel Gagneux auf grossen Bühnen und schreit mit Zeal & Ardor die Welt an. Daneben sitzt er allerdings auch im kleinen Zimmer und komponiert Chamber Pop. Birdmask steht hier für eine andere Palette seines Seins. Auf der nun veröffentlichten Tristan EP stecken fünf Songs, welche nach innen blicken, statt nach vorne zu preschen.

Camilla Sparksss Schwarz-Weiss Portrait vor einem bewölkten Himmel

Album der Woche: Camilla Sparksss mit Lullabies

Barbara Lehnhoff besser bekannt als Camilla Sparksss oder auch als Sängerin der Band Peter Kernel hat mit ihrem aktuellen Album Lullabies eine bewusst ruhige Platte produziert. Ursprünglich als Buch gedacht mit Gutenachtgeschichten für Erwachsene, hat sich das Projekt in ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk weiter entwickelt. Wir haben mit Camilla Sparksss über ihr neues Album geredet und so die ruhige Seite der Künstlerin kennen gelernt.  

Eine junge Frau im Kleid zwischen Vegetationen

Album der Woche: The Universe Is Black von Malummí

Für ihr neues Album zeigen sich Malummí präsenter, kantiger, erwachsener: Wo das Basler Art Pop Ensemble sich mit ihrem Debütalbum 'Blood' einen Namen als folk-inspirierte, sphärisch-elektronische Klangweber:innen machen konnten, stehen nun schmuckvolle Gitarren, gewichtige Texte und eine selbstsichere Unbefangenheit im Zentrum. 

Album der Woche: Sofia Kourtesis mit Madres

Sofia Kourtesis ist eine junge peruanische Musikproduzentin und Vocalistin. Seit 2009 lebt und arbeitet sie in Berlin. Ihr neues Album Madres widmet sie der Hoffnung, dem Lebenswillen und ihrer Mutter. 

Album der Woche: Lahai von Sampha

Seit Samphas preisgekröntem Debütalbum "Process" sind nun 6 Jahre vergangen. Bekannt ist der Musiker vor allem wegen seiner einzigartigen Stimme, die auch auf Songs von Größen wie Solange zu finden ist. Doch zeigt sich auch mit seinem neuen Album "Lahai", wie begabt er als Songwriter und Produzent ist.

auf dem Hintersitz eines Autos liegt eine Person schlafend mit verschrànkten Armen

Album der Woche: January Never Dies von Balming Tiger

Das Arbeiten in einem Kollektiv ist geprägt von Kakophonie. Für die selbsternannte "Alternative K-Pop-Band" Balming Tiger aus Seoul ist dies jedoch die einzige richtige Form. Seit 2018 produziert das elfköpfige Kollektiv Tracks, Videos und Performances und hangelt sich zwischen Vogue-Coverstorys und aufwendigen DIY-Produktionen zum Erfolg. Ihr Debütalbum sprudelt im Vielklang aus allen Ecken und Enden.

Album der Woche: Postcards from Italia von Mykki Blanco

Mykki Blanco. Non-binäre Queer Rap-Ikone. Spielte schon mit Madonna, Blood Orange oder Kathleen Hannah zusammen. Seit rund einem Monat studiert Mykki Blanco an der HGK am Institut für Kunst, Gender und Natur (MA). In unserem Studio sprechen wir über Geminschaft, Musikindustrie und Postcards from Italia.

Album der Woche: The Fifth Dream von Azu Tiwaline

Für Azu Tiwaline ist Musik ein Vehikel, um die Welt um sich herum besser verstehen zu lernen.  Auf ihrem zweiten Album (via I.O.T. Records) mischt sie einen Sound, welcher mäandert zwischen der Weite der Sahara, dem Dub und Bass der Grossstadtclubs und der Unendlichkeit von Kosmos und Psyche.

Album der Woche: Sirens of Lesbos mit Peace

Die Gruppe ‘Sirens of Lesbos’ zeigt uns mit ihrem zweiten Album, "Peace", ein reiches und vielfältiges Werk, das auch nach mehrfachem Hören immer wieder Neues enthüllt.

pop

Album der Woche: Róisín Murphy mit Hit Parade

Róisín Murphy, Ex-Moloko-Sängerin, ist zurück mit einem neuen Album: Hit Parade entstand über mehrere Jahre in Zusammenarbeit mit DJ und Producer Koze (Hamburg). Es überzeugt durch genreübergreifende Einzigartigkeit und Róisín Murphy's starker Stimme. 

Album der Woche: Black Classical Music von Yussef Dayes

Der Drummer Yussef Dayes ist Teil der New Wave der Londoner Jazz Szene und  längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Nun veröffentlicht er sein Debütalbum. Es glänzt mit Genrevielfalt, Features und vielen persönlichen Momenten.

Albumcover Dream State von AVEM

Album der Woche: AVEM mit Dream State

Am 1. September hat AVEM sein Debütalbum Dream State veröffentlicht. Der Basler Produzent und DJ hat die meisten neuen Songs während der Pandemie produziert. Gefühle wie Unsicherheit aber auch Dankbarkeit übersetzt der Künstler in seine ganz eigene Musiksprache. Wir stellen euch die Doppel LP diese Woche vor und reden mit AVEM über seine Rolle als DJ und live Act sowie über seine bevorstehende Tour. 

Album der Woche: I Told Them... von Burna Boy

Mit "I told them..." bringt Damini Ebunoluwa Ogulu alias Burna Boy sein 7. Studio-Album in 10 Jahren auf den Markt. Das Hauptthema ist dass er sich selbst, gegen alle Widerstände, gegen den Klatsch in der Presse und die Vorhersagen anderer Leute bewiesen hat. Er feiert sich wohlverdient selbst und rechnet teils humorvoll mit den Leuten die bisher an ihm gezweifelt haben ab.

pop

Album der Woche: Musicks von Connie Converse (1956)

Sie war ein Genie, mit halben Wesen im All schwebend, von einer tiefen Melancholie umgeben. Das sagen Zeitgenoss:innen über Connie Converse, welche in den 1950er Jahren Songs komponierte, die aus der Zeit zu fallen schienen. Bis sie schliesslich ganz vom Erdboden verschwand. Einen Einblick in ihr Wesen und Schaffen gibt nun das Album "Musicks", welches sie in ihrer Küche aufnahm.

Album der Woche: Infinity Loop von BAMBii

Bambii aus Toronto steuert nun schon seit einem Jahrzehnt international zur Club-Kultur bei. Die begabte DJ, Promoterin und Produzentin, demonstriert mit ihrer Debut EP Verständnis für internationale Club Music. Gewandt bewegt sie sich von Jungle, zu Jersey-Club, 2-Step und auch Pop. Auch vor Gesang scheut die Künstlerin nicht zurück und unterstreicht weiterhin ihre Vielfältigkeit. von Dion Monti 

Die Künstlerin steht hoch oben auf einer Palme.

Album der Woche: Love Hallucination von Jessy Lanza

Das Gefühl von einer Reise ins Unbekannte untermalt das neue Album der kanadischen Sängerin und Produzentin Jessy Lanza. Zehn Jahre nach ihrem DIY-Debütalbum schmückt sich der Sound mit exquisiten Produktionen und gediegenen Schwelgereien in Los Angeles.

Immy Owusu posiert mit einem Rosenstrauss.

Album der Woche: Lo-Life! von Immy Owusu

Diese Woche stellen wir dir das Debut-Album von Immanuel Kwabena Dreessens-Owusu kurz Immy Owusu vor. Seine Musik bedient sich bei den Highlife-Legenden wie Ebo Taylor, aber auch bei Psychedelic-Singer/Songwritern wie Rodriguez. Immy Owusu, der in Australien aufgewachsen ist aber Wurzeln in Ghana hat, verbindet beide Welten mit grossem Feingefühl. 

Album der Woche: Mid Air von Paris Texas

Sie bezeichnen sich selber als Essential Translators of the End Times. In ihrem Debütalbum pulsiert das Hip Hop Duo zwischen Nostalgie und Neuerfindung und wie der Albumtitel schon antönt, wissen wir in der Luft schwebend auch hier nicht, in welche Genrerichtungen sie uns als nächstes hinkippen.

Die Band Little Dragon posiert zusammen für die Kamera.

Album der Woche: Slugs of Love von Little Dragon

Unsere Lieblingsband aus Schweden ist mit einem neuen Album zurück! Slugs of Love heisst das schöne Stück. Momentan sind die vier Freund:innen und Bandmitglieder Yukumi, Fredrik, Håkan und Erik gerade auf US-Tour. Erst ab November reisen Little Dragon mit ihrer neuen LP durch Europa. 

Album der Woche: Aykathani Malakon صنم - أيقظني ملاكٌ von SANAM

In ihrem Debütalbum spüren das Sextett aus Beirut einer Sehnsucht nach, welche älter ist als die aktuellen, so horrenden politischen Zustände ihres Heimatlandes zu lamentieren geben. Geboren aus Improvisation und inspiriert von Poesie und Folklore, spielten sie während acht Tagen ein Album gleich eines Fiebertraums ein. Zwischen Rock, Jazz und Noise.

Coverbild zu Picture of Bunny Rabbit von Arthur Russell

Album der Woche: Picture of Bunny Rabbit von Arthur Russell

Mit Picture of Bunny Rabbit wurde am 23. Juni eine Sammlung bisher unveröffentlichter Songs, des 1992 verstorbenen Arthur Russell, veröffentlicht. Wir stellen euch diese einzigartige Kompilation diese Woche vor. 

das albumcover zeigt einen jungen BIPOC mit Hörnern und Heiligenschein

Album der Woche: Michael von Killer Mike

Mit Run The Jewels waren knallharte politische Schlachtrufe gegen das System jahrelang das Leitmotiv von Killer Mike. Dieser ist nun ein Star und somit auch... Teil des Systems? Auf seinem Soloalbum "Michael" zeichnet er ein Bild von sich, das weniger linear und vermarktbar ist. 

Album der Woche: Guy von Jayda G.

Die unterdessen in London lebende kanadische DJ und und Musikproduzentin Jayda G kehrt mit ihrem neuen Album "Guy" zurück. Das Album erscheint nach ein paar ereignisreichen Jahren, in denen sie für einen Grammy nominiert wurde; Remixes für Taylor Swift und Dua Lipa produziert hat und auf den größten Festival-Bühnen wie Glastonbury und Coachella gespielt hat.

Eine dunkle Zeichnung zeigt das Meer mit Wellen, Schiff und ein Mond am Himmel.

Album der Woche: Space Heavy von King Krule

Die Poesie verbirgt sich in den weissen Leerräumen zwischen den schwarzen Zeilen. Dieses Motiv lässt sich auch auf die Musik von King Krule übertragen. Der englische Songwriter und Produzent glänzt auf seinem vierten Album mit moody Zurückhaltung.

arlo parks posiert mit roten kurzen haaren unter wolkenlosem himmel.

Album der Woche: My Soft Machine von Arlo Parks

Unsere Körper sind wie eine sanfte Maschinerie, mit welcher wir uns durch die Welt bewegen. In diesem Sinne veröffentlicht Poetin-Singer-Songwriter- und Produzentin Arlo Parks ihr zweites, schwelgerisches Album My Soft Machine.

pop, RnB

Album der Woche: What's Bad Enough? von Comfort

Seit vier Jahren veröffentlichen Comfort ziemlich unbequeme Musik. Sie sind laut, weil ihre Geistes-Genoss:innen nicht gehört werden. Mit ihrem neuen Album Whats Bad Enough? stellen sie die Frage, wie schlecht es noch werden muss, bis es besser wird. 

3 maenner verteilt in einem kinderzimmer oder spielzimmer

Pop! Musik von UFO auf ihren EPs IV.I & IV.II

Die Aliens sind hier. Sie kommunizieren und imitieren uns. Mit Sicherheit belegen können wir das zwar nicht, doch erreichen uns mit den Releases von “IV.I” & “IV.II” von UFO via A Tree In A Field Records nun schon zwei EPs welche so weit von der breiten Hörgewohnheit  entfernt sind und doch nur eines sein wollen: Pop Musik.

Album cover by Muvindu Binoy, Sri Lanka

Album der Woche: Pangar mit Position

Düster, basslastig und politisch: Position, das Debüt-Album des Produzenten-Duo Pangar, ist nichts für zarte Gemüter. Ihr Sound vereint independent Dancemusic mit kreolischen Einflüssen. 

Yaeji - Coverbild zu With A Hammer (Quelle: Bandcamp)

Album der Woche: Yaeji mit With A Hammer

With A Hammer ist das erste Studioalbum der New Yorker Produzentin und Singer Songwriterin Yaeji. Aber die junge Frau mit koreanischen Wurzeln haben wir euch bereits 2018 mit einem ersten Songs vorgestellt. Damals war sie noch klar im Clubmusik-Sound zuhause. Heute nimmt sie es ruhiger - aber auch nur bei der BPM-Anzahl. 

Album der Woche: Star Eaters Delight von Lael Neale

Lael Neale verneigt sich vor den grossen Geistern der Literatur und ist selber eine Art Beatnik und Romantikerin. Mit Gitarre und Omnichord-Synthesizer besingt sie Stille und Krawall, welche uns so oft umgeben. Im Interview redet sie von transzendentalen Erfahrungen, Flüssen und dem Leben auf der Farm ihrer Eltern in Virginia.

Album der Woche: Lakiko - What To Do, How To Live

Lakiko ist ein Cello. Ein Cello das streicht, kratzt, sich wiederholt und verschwindet. Lakiko ist aber auch eine Stimme; die auf ihrem neuen Album von ihrer nomadischen Existenz, die sie von Bosnien über Umwege in die Schweiz gebracht hat, singt, von Albträumen, vergangenen Zeiten und dystopischen Zukunftsvisionen.

Albumcover James Holden Imagine This Is A High Dimensional Space Of All Possibilities

Album der Woche: James Holden - Imagine This Is a High Dimensional Space of All Possibilities

Auf dem vierten Studioalbum von James Holden liefert der Engländer einen ausgewogenen Sound, der Einflüsse von Electronica, experimentellem IDM, Ambient und Bass zusammenbringt. Das Album wechselt ständig zwischen verträumter Psychedelik und der schrulligen, perkussiven Seite der Nischen-Clubmusik.

Album der Woche: Good Luck von Debby Friday

Ziemlich heavy ist das Debütalbum der nigerianisch-kanadischen Musikerin Debby Friday. Nach EPs Bitchpunk und Death Drive wirkt Good Luck geradezu als Zuruf an uns Hörer:innen. Wer ihre Musik hört, braucht starke Nerven - wird aber belohnt mit off the rails RnB im industrial Kleid.

Albumcover von Gone (Mischa Nüesch)

Album der Woche: Gone von Audio Dope

Der Basler Produzent Mischa Nüesch aka Audio Dope hat am 24. März sein drittes Album veröffentlicht. Seine neueste Platte trägt den Namen "Gone". Wir haben uns mit Audio Dope über die unterschiedlichen Features und Gäste unterhalten und darüber, dass er gewisse Genre-Grenzen aufbricht. 

Ein bleiches, in schwarz-weiss gekleidetes Paar posiert vor blauem Hintergrund

Album der Woche: Tusky von Robbie & Mona

Robbie & Mona gestalten auf ihrem zweiten Album einen hynotischen Slowdance durch Bedroom Pop Welten, als wenn Blue Velvet in Bristol gedreht worden wäre, überzuckert, mit ein paar digitalen Glitches.

Albumcover zu Radical Romantics von Fever Ray zeigt eine Person mit Anzug und einer Blume in der Hand.

Album der Woche: Fever Ray mit Radical Romantics

Karin Dreijer aka Fever Ray macht Musik für radikal-romantische Menschen! Ihre Musik ist kompromisslos zart bis verstörrend, ihre Lyrics sind direkt. Fever Rays neues Album Radical Romantics widmet sich den schönen, aber auch dunkeln Seiten der Liebe. Ihre Stimme erinnert uns an die Hits vergangener Tage. Denn Karin Dreijers Stimme kennen wir vom schwedischen Elektro-Duo The Knife. 

Album der Woche: Mui Zyu mit 'Rotten Bun for an Eggless Century'

Rotten Bun for an Eggless Century heisst das Debütalbum der Hong Kong/Londoner Musikerin Mui Zyu (alias  Eva Liu). Es sind Klangreisen mit Destinationen, verteilt in time lapses.

Coverbild der EP Mutualism von Atrice

Album der Woche: Mutualism von Atrice

Diese Woche stellen wir euch die EP vom Schweizer Duo Atrice vor. "Mutualism" stellt den kompositorischen Höhepunkt der beiden Soundkünstler dar. Erschienen ist die EP auf ihrem eigenen Label MIRAS. Wir lassen uns treiben durch die komplexen, elektronischen Klangwelten von Atrice. 

Albumcover von DJ Gigola - Fluid Meditation (Photo: Neven Allgeier)

Album der Woche: Fluid Meditation von DJ Gigola

Loslassen, den Atem beobachten und Ruhe einkehren lassen... Im Album der Woche stellen wir dir "Fluid Mediation", ein originelles Konzeptalbum von Berliner DJ Gigola vor - welche sonst eigentlich eher für härteres Geschütz bekannt ist. Geführte Meditationen gepaart mit elektronischen Beats begleiten dich durch die Woche. 

Die drei Bandmitglieder von Young Fathers posieren arm in arm.

Album der Woche: Heavy Heavy von Young Fathers

Das schottische Trio vermag es auch auf ihrem vierten Album aus der Heavyness eine Leichtigkeit zu schaffen und beschert uns etwas vom besten, was die heutige Musikszene zu bieten hat.

Album Cover: VA - Women, life, freedom by Ghazal Foroutan

Album der Woche: VA - Woman, Life, Freedom

Die Compilation VA - WOMAN, LIFE, FREEDOM, produziert von zwölf iranischen Musikproduzentinnen, ist am 20. Januar auf Apranik Records erschienen. Hinter diesem Label und Release stehen die beiden Künstlerinnen AIDA und Nesa Azadikhah. Der Erlös der Compilation geht an Organisationen, die Frauen im Iran unterstützen. 

Album der Woche: Bubblegum von Biig Piig

Pop goes D&B; Jess Smyth kreiert mit ihrem neuen Mixtape quietschfarbige Moods und zeigt, dass es auch traurige Momente verdient haben, dass dazu getanzt wird.

Young Fathers umarmen sich

Diese Alben erscheinen im Frühjahr 2023

Young Fathers, Kelala, Daughter und Audio Dope bringen diesen Frühling neue Alben raus. Auch Skrillex und Yves Tumor scheinen neue Platten in der Pipeline zu haben - auch wenn bei diesen Acts noch keine konkreten Daten vorliegen. 

Album der Woche: Like the TVs Do von Girlo

'Sturm und Drang' hiess es früher, 'DFW' (Down For Whatever) sagt man heute. Mit zuckenden Riffs und weggewischter Melancholie besingen Girlo in Like the TVs Do die Welt, wie sie ihnen misfällt - aber auch zulacht.

Das Cover von der Glitterbeat taktil Compilation ziert ein Gemälde von einem roten Mund.

Album der Woche: Glitterbeat_tak​​​:​​​til_2022

Das deutsch-slovenische Label Glitterbeat hat sich in den letzten zehn Jahren ein Renommee des guten Geschmacks erarbeitet. Auch die neue Jahrescompilation gibt sich als Anlaufstelle für Musik, welche Tradition mit Innovation verbindet. "From all corners of the world."

Album der Woche: NO THANK YOU von Little Simz

Auf Simbiatu "Simbi" Abisola Abiola Ajikawo aka Little Simz wurde die Radio X Musikredaktion 2015 zum ersten Mal aufmerksam. Die nigerianisch-britische Rapperin zählt unterdessen zu den spannendesten HipHop-Artists. Mit NO THANK YOU hat Little Simz vor kurzem ihr fünftes Studioalbum released. 

Unsere Alben des Jahres 2022 feat Gaye Su Akyol, Moderat & Batbait

Die Musikredaktion wirft einen Blick zurück und präsentiert euch eine Auswahl von Alben, welche bei uns hoch und runter liefen.

Stormzy sitzt in einem hellen Outfit auf einem Sessel und posiert nachdenklich

Album der Woche: This Is What I Mean von Stormzy

Wo Stormzy in seinem zweiten Album sich noch die Krone des Grimes aufsetzte, spricht er in seinem dritten Album vor allem persönliche Verwundbarkeiten an. Schmerzvolle Liebschaften und sein Glaube nehmen hier Center Stage. Der Rapper selber bleibt aber ein Pop Star mit Street Appeal.

Album der Woche: Gaye Su Akyol - Anadolu Ejderi

Gaye Su Akyol erweckt den anatolischen Drachen – ihr neustes Album "Anadolu Ejderi" steht für ein Feuerwerk der Gerechtigkeit und stärkt die türkische LQBTQI-Bewegung.

Album der Woche: The Cool Greenhouse - Sod's Toastie

Post-Punk Storytelling zur generellen Schräglage unserer Gesellschaft? Bei Tom Greenhouse und seiner Equippe klingt dies stets penetrant, minimalistisch und pointiert humorvoll. 

Album der Woche: Warhaus mit Ha Ha Heartbreak

Maarten Devoldere aka Warhaus veröffentlicht sein drittes Studioalbum "Ha Ha Heartbreak". Es sei seinem gebrochenem Herzen gewidmet. 

Album der Woche: Mehmet Aslan mit The Sun Is Parallel

Das Debütalbum von Mehmet Aslan soll im Konzept ein Roadtrip über die Grenzen sein. Zwischen den Genres angesiedelt gibt sich der Sound meditativ, hypnotisch, stets geprägt vom unterkühlten Dancefloor - bespickt aber, mit viel Liebe.

Album der Woche: Visible Damage von Self Improvement

Welch marode Welt, welche nach Selbstbesserung schreit und gleichzetig die hinterlassenen Narben fetischisiert. Mit subversivem Schalk und kantigen Riffs rechnen Self Improvement auf ihrem Debütalbum Visible Damage mit dem Zeitgeist ab.

Album der Woche: die so verführerische Musik von Sandro P

Kitsch ist in der Welt von Sandro P nichts Abstossendes, sondern nur der erste Schritt zur Glückseligkeit. Die Basler Band um Gitarrist Sandro Corbat spielen seit 2013 Musik, inspiriert von 50 Jahre alten Erotikfilmen. Am Freitag erschien ihr Debütalbum via Czar of Crickets Productions.

Album der Woche: Cherry von Daphni

Elektronische Süssigkeiten, die mit einer hohen Geschwindigkeit um die Ohren sausen. Der kanadische Produzent Dan Snaith (Caribou) veröffentlicht sein drittes Album "Cherry" unter seinem alias "Daphni".
 

Album der Woche: Gummy von Anna Aaron

Die Welt flimmert und Anna Aaron besingt sie. In ihrem neuen Album Gummy besingt sie die Geschichten, die wir uns selber erzählen. Es vereint schmetternde Sentimentalitäten und melodiöse Offenbarungen, immer wieder vorangetrieben von (Young Gods) Drummer Bernard Trontin. 

Albumcover mit den drei Mitgliedern der Band The Young Gods.

Album der Woche: Play Terry Riley In C von The Young Gods

Die Fribourger Post-Industrial Band "The Young Gods" veröffentlichen ihr neustes Album "Play Terry Riley In C"

Das Albumcover von I Love You Jennifer B ist ein simpler Sticker mit dem Bandnamen Jockstrap.

Album der Woche: I Love You Jennifer B von Jockstrap

Jockstrap demonstrieren auf ihrem Debütalbum das Wunder von Kreation und Zermürbnis auf der Festplatte. Mit barockem Gesang und Dubstep inspirierter Elektronik schaffen sie Popsongs, die genauso exquisit, wie auch verstörend sind. 

Album der Woche: Dirty Clothes von Batbait

Batbait gehen mit Babysteps head first through the wall. Mit ihrem nun erschienenen Debütalbum spielen sich die Zürcher Garage Rocker:innen unverblümt und nonchalant direkt in unsere Herzen.

Soft Captain (Bild: Valentin Tschudin)

Album der Woche: Auf dem Sonnendeck mit Soft Captain

Stell dir vor, du schipperst gerade mit einer Segelyacht der Côte d'Azur entlang. An Deck sind deine besten Freund:innen, ihr trinkt einen Cocktail und geniesst entspannt die letzten Sommertage. Soft Captain liefern dazu den perfekten Soundtrack. Wir haben die Storys zur Entstehung des neuen Albums von Manuel Gagneux und Samuel Tschudin für dich eingefangen.

das albumcover zeit verschiedene figuren in unterschiedlichen farben.

Album der Woche: The Elepant Man`s Bones von Roc Marciano & The Alchemist

Eine deformierte Person, damals "Elefantenmensch" genannt, inspiriert zwei Rapper und Produzenten zu einem Album. Der Name der Scheibe: The Elephant Man's Bones.

ezra furman posiert vor der kamera

Album der Woche: All Of Us Flames von Ezra Furman

Die Songs auf ihrem neuen Album seien wie Gebete oder Hymnen. Als Ex-Punksängerin, Transfrau und Mutter schrieb Ezra Furman ein Album, welches die Reibungen zwischen Verletzlichkeit und Kämpfergeist musikalisch zum Ausdruck bringt. Ein Zufluchtsort für alle Gleichgesinnten und Flammen.

Album der Woche: Reset von Panda Bear & Sonic Boom

Was passiert, wenn sich Animal Collective und Spacemen 3 back in die 60er-Jahre retten? Schwebende Retrowellen zurück in der Zukunft.

L-R: Cole Berliner, Dylan Hadley Photo by Mimi Pfahler

Album der Woche: Mint Chip von Kamikaze Palm Tree

Ist es noch Pop oder einfach nur Dada-da? Mit einer No-Non-Sense-Nonchalance erkunden das Duo um Dylan Hadley und Cole Berliner in ziemlich kurzen Songs ziemlich minimalistische Klangwelten. Das klingt manchmal ziemlich weltfremd und das soll uns noch so recht sein.

Maryam Qudus posiert kopfüber auf einem roten Sofa liegend

Album der Woche: No Past No Future von Spacemoth

In ihrem ersten Album als Spacemoth vertont die Musikerin und Produzentin Maryam Qudus pop-galaktische Töne zwischen Nostalgie und Nihilismus. Und das vom kleinen Kämmerlein aus.

Rico Nasty posiert mit verschränkten Armen und Punkfrisur vor weissem Hintergrund

Album der Woche: Las Ruinas von Rico Nasty

Rico Nasty's neues Mixtape "Las Ruinas" bedient so viele Musikgenres, dass es kaum einzuordnen ist. Aber das macht nichts. Denn am Schluss geht es darum, dass die Fans ihre Gefühle, ihre Innenwelt besser kennen lernen. Und dies vermittelt "Las Ruinas" sehr deutlich. Von laut, wütend über verletzlich und verspielt - Rico Nasty hat viele Facetten, die sie mit uns teilen will. 

Das Albumcover zeigt die Bassistin und Multiinstrumentalistin, vor blauen Himmel.

Album der Woche: Activities von Anna Butterss

Nach zehn Jahren voller Engagements zwischen Pop und Experimental veröffentlicht die Bassistin Anna Butterss ein eigens eingespieltes Debütalbum: «Activities» steht für die Haupt- und Nebengeräusche einer Welt, verwebt in liebliche Melodien, kantiger Elektronik und tief atmendem Jazz.

Album der Woche: Ghost Woman von Ghost Woman

Geister sterben nicht. Und auch nicht die 60s Surf-Pop Musik. Ghost Woman sind der lebende Beweis für erfrischende Psych-Rock waves.  

Album der Woche: Sometimes, Forever von Soccer Mommy

Sophie Allisson veröffentlicht mit ihrem dritten Soccer Mommy Album ein Ensemble an Bubblegum und Melancholie. Mit ihrem Goth Flair und dem Produzenten von Oneohtrix Point Never schmeissen sie zusammen die grosse Nebelmaschine an und kreieren exquisites Girlpop Melodrama.

Coverbild zu Honestly, Nevermind von Drake

ADW: Drake mit Honestly, Nevermind

Der kanadische Rapper Drake begibt sich mit seinem neuesten Album Honestly, Nevermind in neue Gefilde. Das Album, welches er am 17. Juni veröffentlicht hat, klingt mehr nach Housemusik als HipHop. Dieser Move zeigt, dass sich Drake seine künstlerische Freiheit nimmt - egal was seine Fans dazu meinen. 

cover von sinead o'briens neuer platte, sie steht im ledermantel vorne, ihre augen von der sonnenbrille verdeckt.

Album der Woche: Time Bend and Break The Bower von Sinead O'Brien

Gleich eines hallizugenen Feverdreams besingt die irische Post Punk Poetin Sinead O'Brien auf ihrem Debütalbum die Apokalypse sowie den universellen Dancefloor.

angel olsen blickt in die kamera.

Album der Woche: Big Time von Angel Olsen

Zeitreisen, die Gefühle von Freude und Trauer erwecken. Angel Olsen verarbeitet mit ihrem neuen Album Big Time den Tod ihrer Mutter und die gleichzeitig frische Freude und Liebe zu ihrer Beziehungspartnerin.

Fotografie zeigt Katze mit rot bearbeiteten Augen vor Aschenbecher.

Album der Woche: Ich Hasse Dich / Hina Nagen

Sie hassen die Rolling Stones, Dire Straits und Guns'N'Roses. Und wer ist nochmals Hina Nagen? Im Coronawinter 2022 trafen sich Musiker:innen im Helsinki Club, spielten schräge Töne und kreierten eine Woche lang eine eigene Welt. Eine Ode an den Underground von Fiasco D Enzio und Familie Schneider.

Sam Yardley, Maddie Ryall, Dana Margolin und Georgie Stott sind Porridge Radio.

Album der Woche: Waterslide, Diving Board, Ladder To The Sky von Porridge Radio

Die Brighton Rock Band Porridge Radio erspielen sich auf ihrem dritten Longplayer eine kraftvolle, melancholische Katharsis: Liedermacherin Dana Margolin erhebt den DIY Bedroom Pop zur Stadium-epicness.

Moderat MORED4TA

Album der Woche: MORE D4TA von Moderat

Moderat kehren nach sechs Jahren mit neuem Songmaterial zurück. Ihr viertes gemeinsames Studioalbum entstand während dem Lockdown. Im Interview erklärt Sascha Ring (aka Apparat und Stimme von Moderat), warum eine Pause den drei Produzenten und Bandmitgliedern gut getan hat.