GGG Stadtbibliothek Basel
"Was liest du? Wer bist du?"
Spannende Persönlichkeiten kennenlernen
Sechs Mal im Jahr lädt die GGG Stadtbibliothek Basel zum Buch-Talk ein:
Basler Persönlichkeiten und Menschen, die unsere Stadt und die Region mit ihrem Schaffen prägen, bringen ein Buch mit. Sie erzählen damit im Gespräch mit der Moderatorin Janina Labhardt nicht nur von ihrer Lektüre, sondern auch von ihren Leidenschaften, ihren Vorstellungen und über ihr Leben.
Das Publikum hat im Verlauf des Interviews Gelegenheit, Fragen zu stellen und geniesst anschliessend an das Gespräch einen gemeinsamen Apéro mit dem Gast.
Eine Kooperation mit Radio X und in Zusammenarbeit mit dem Forum für Zeitfragen und der Fachstelle Gender und Bildung der reformierten Kirche BL.
Bibliothek Schmiedenhof
Im Schmiedenhof 10 (3. OG), Basel
Eintritt:
7.– mit Bibliothekskarte
10.– ohne Karte
Anmeldung nicht erforderlich. Tickets vor Ort.
Religionswissenschaftlerin Swantje Liebs im Gespräch
Einen interessanten Roman aus Japan stellt Swantje Liebs im GGG-Buchtalk "Was liest du? Wer bist du?" vom 19. März vor: Insel der vergessenen Erinnerung von Yoko Ogawa. In der fiktiven Geschichte gehen täglich Dinge abhanden: die Vögel, die Jahreszeiten, die Fähre zum Festland. Die Inselbewohner:innen haben sich damit abgefunden, dass auch ihre Erinnerung immer weiter verblasst. Nur wenige können nichts vergessen, weshalb sie von der Erinnerungspolizei verfolgt werden.
26.03.28 und 26.03.29 GGG-Buchtalk mit Swantje Liebs
Gespräch mit Swantje Liebs über einen japanischen Roman, die Fachstelle Inforel und religiös motivierte Konflikte
Die Religionswissenschaftlerin Swantje Liebs schätzt den Roman, weil er einen Einblick in andere Gepflogenheiten bietet und über den Wert der Erinnerung nachdenken lässt. Sie sagt, dass in den meisten Religionen die Erinnerung in Form von Feiertagen, Traditionen und Riten gepflegt wird.
Ausserdem arbeitet Swantje Liebs als Leiterin der Fachstelle Inforel. Das Ziel dieser Fachstelle ist, wissenschaftlich fundiert zum besseren Verständnis von Religionen beizutragen. Mit Offenheit und Differenziertheit schaffe Inforel Räume für gegenseitiges Verständnis ohne ideologische oder religiöse Bindung, steht auf ihrer Website. Ein Angebot für den interreligiösen Dialog war in der Aktionswoche gegen Rassismus ein Workshop, in dem zwei Peers aus muslimischer und jüdischer Perspektive von ihren Alltagserfahrungen und Möglichkeiten der Solidarität erzählen.
Das weitere Gespräch zwischen Swantje Liebs, Janina Labhardt und dem Publikum der GGG lief auf religiöse Konflikte global hinaus: Was ist in der aktuellen Weltlage zu machen, wenn sich die Fronten bspw. im Nahen Osten verhärten und keine Hoffnung auf Frieden besteht? Im Kleinen beginnen, antwortet Swantje Liebs.
Schlagersänger Vincent Gross im Gespräch
Im GGG-Buchtalk "Was liest du? Wer bist du?" vom 4. Februar war ein ehemaliger Zivildienstleister der Stadtbibliothek auf dem Podium. Besser kennt man Vincent Gross als Schlagersänger, der aus Basel kommt und im deutschsprachigen Raum Konzerthallen füllen kann. Mit Songs über alkoholische Getränke und Ferienstimmung hat er beachtlich viele Fans, die ihn teilweise auch im Buchtalk aufsuchten.
26.02.07 und 26.02.08 GGG-Buchtalk mit Vincent Gross
GGG-Buchtalk "Was liest du? Wer bist du?"
Sein mitgebrachtes Buch heisst "Die Dopamin-Revolution" von Michael E. Long, das 2025 im Riva-Verlag erschien. Gedankenanregend und aufschlussreich fand Vincent Gross die Lektüre, besonders die Erklärung, wieso der Dopamin-Pegel im Umgang mit Social Media bewusster reguliert werden sollte. Er selbst war im Januar in den Ferien und deswegen schaltete er sich offline. Ein Detox, wie Vincent Gross nachträglich beurteilt.
Gefängnisseelsorgerin Dinah Hess im Gespräch
Dinah Hess arbeitet im Frauengefängnis Hindelbank (BE), in der Untersuchungshaft Basel-Stadt und im Bässlergut. Als Pfarrerin hat sie früher auch Beerdigungen geleitet und war beeindruckt vom oftmals intimen Einblick in die Trauerfamilie. Mit dem Thema Tod beschäftigt sich Dinah Hess auch und sprach mit Janina Labhardt über das Kinderbuch «Der Tod auf dem Apfelbaum» von Kathrin Schärer.
26.01.22 und 26.01.24 GGG-Buchtalk mit Dinah Hess
GGG-Buchtalk
Kulturschaffende und Moderatorin Katja Reichenstein im Gespräch
Der letzte GGG-Buchtalk "Was liest du? Wer bist du?" im Jahr 2025 fand mit Katja Reichenstein statt. Am 20. Novemember stellte sie ihr mitgebrachtes Buch vor: See der Schöpfung von Rachel Kushner. Zudem berichtete die Kulturschaffende von der Entstehungsgeschichte des Holzpark Klybeck am Basler Hafen.
25.11.27 und 25.11.29 GGG Buchtalk mit Katja Reichenstein
Hörbox
Schauspieler und Sänger Roland Herrmann im Gespräch
"Was liest du? Wer bist du?" heisst die Talkreihe der GGG Stadtbibliothek Basel. Am 23. Oktober sass Roland Herrmann auf dem Podium und berichtete im Gespräch mit Janina Labhardt, was ihm realistische Kunst bedeutet, wie er Schauspieler geworden ist und was gute Schauspielerei ausmacht.
25.10.25 und 25.10.26 GGG-Buchtalk mit Roland Herrmann
GGG Buchtalk "Was liest du? Wer bist du?"
Seine aktuelle Lektüre heisst "Lebt Anker noch?" von Heinz Bütler. Von Albert Ankers Gemälden fühlt sich Roland Herrmann angezogen: Er kann sich in die Details von "Schneebär" oder "Schulspaziergang" vertiefen und bewundert die Genauigkeit des künstlerischen Ausdrucks.
Roland Herrmann malt abstrakt und hängt seine Bilder privat auf, möchte sich aber nicht Maler nennen. Hauptberuflich steht er auf der Theaterbühne und spielt ab dem 7. November im Theater Fauteuil "Äxtrawurscht".
Pfarrerin und Kirchenratspräsidentin Regine Kokontis im Gespräch
Im GGG-Buchtalk "Was liest du? Wer bist du?" der GGG-Stadtbibliothek sprechen wir über die umstrittene Darstellung der Menschheit in der Kulturgeschichte: Ist der Mensch "im Grunde gut", wie es der Niederländer Rudger Bregmann in seiner "neuen Geschichte der Menschheit" argumentiert? Ein Gespräch mit Regine Kokontis, die Pfarrerin und die neue Kirchenratspräsidentin der reformierten Kirche Basel-Land ist.
25.09.27 und 25.09.28 Talk mit Regine Kokontis
HörboX in Kooperation mit der GGG Stadtbibliothek
Darüber hinaus berichtet Regine Kokontis über ihre neu begonnene Tätigkeit als Kirchenratspräsidentin, ihre Erfahrungen als Pfarrerin insbesondere in der Seelsorge und mit Jugendlichen sowie über ihren Einsatz als Associate Pastor in der Presbyterian Church USA, Old First Church in Huntington, New York.
Lehrerin und Entdeckerin Clara Willers im Gespräch
Dass es sich beim Buch "Gezeiten der Stadt" von Kirsty Bell um eine historische, soziale, kulturelle und zwischenmenschliche Entdeckungsreise durch Berlin handelt, fasziniert Clara Willers vom ersten bis zum letzten Buchstaben. Sie nimmt die akribische Recherche aufgrund eines Hauseinzugs in Berlin, den Blick aus dem Fenster und die historische Stadtentwicklung im Buch zum Anlass, eigene Gedanken zum Entdecken und Begegnungen mit Mitmenschen anzustellen.
25.03.29 und 25.03.30 GGG-Buchtalk mit Clara Willers
Hörbox
Im einstündigen Buchtalk stellt Clara Willers ihre Sichtweise auf Resilienz vor, ihre Bewunderung gegenüber Pionier:innen der Frauenrechtsbewegung und ihr eigenes Engagement als Sprachlehrerin im Zentrum für Brückenangebote Baselland.
Kulturunternehmer und Pianist Lukas Loss im Gespräch
Was ist die grösste Herausforderung, ein interdisziplinäres Kunst-Wissenschafts-Musik-Festival zu koordinieren, das sowohl die Fachwelt als auch die breite Bevölkerung anspricht? Kreative Kombinationen wie Quantenphysik und Kunst von Jean Tinguely oder KI-generierte Kompositionen von "echten" Beethoven zu unterscheiden - das Festival Interfinity ist grenzenlos. Im GGG-Buchtalk spricht Lukas Loss über sein Herzensprojekt.
25.02.22 und 25.02.23 GGG-Talk mit Lukas Loss
Hörbox
Eine prägende Lektüre war für Lukas Loss "Stiller" von Max Frisch. Besonders der sprachliche Ausdruck in Beschreibungen gefällt ihm, aber auch die Beziehungsgeflechte und der Komplex der Identitäten. Eine markante Textstelle liest Lukas Loss vor, in der New York im Fokus steht.
Für den Interfinity-Organisator steht eine andere US-Stadt auf dem Programm: San Francisco. Dorthin reist Lukas Loss mit seinem Projekt Tinguely Entangled, das im Frühling 2023 Premiere hatte und unter anderem am Weltwirtschaftsforum im Winter 2024 gastierte.
Koch und Gastrounternehmer Arvid Weck im Gespräch
Der Gründer und Chef des Zmorgeland in der Markthalle und der Zmorgeinsel bei der Novartis lüftet im GGG-Buchtalk ein paar seiner Geheimnisse: Warum kocht Arvid Weck für seine Restaurantgäste ausschliesslich das, was ihm selbst schmeckt? Was imponiert ihm an der finnischen und israelischen Küche? Wieso sind seine beiden Brunch-Events eine Goldgrube?
25.01.25 und 25.01.26 GGG Buchtalk mit Arvid Weck
Hörbox
Die mitgebrachte Lektüre des Kochs ist - naheliegend - ein Kochbuch. "Foodrevolution" heisst das 2014 erschienene Buch von Katrina Meynink, das 100 Rezepte mit seitengrossen Fotografien illustriert.
Der Begriff von Bistronomy bedeutet, dass die heutige Gastroküche günstig sein soll, hochwertige Produkte bietet, gleichzeitig aufs Wesentliche reduziert und eine familiäre, vertrauensvolle Atmosphäre im Restaurant ausstrahlen soll. Dann bräuchte es gar keine Speisekarte mehr, denn die Gäste sollen der Küchencrew vertrauen und ihr rückmelden, wann sie den Gang wechseln wollen oder satt sind.
Von dieser Art von Gastronomie schwärmt Arvid Weck. Allerdings verlegt er seine Kreativität derzeit auf sein privates Leben und bereitet für seine beiden Brunch-Events reichhaltige Buffets zu.
Der GGG-Buchtalk wird von den Kooperationspartnern Forum für Zeitgeschichte und Fachstelle Gender und Bildung der reformierten Kirche Baselland gefördert.
Direktorin des Jüdischen Museum Schweiz Naomi Lubrich im Gespräch
Was findet Naomi Lubrich an Autobiografien von Künstler:innen spannend? Inwiefern spielt sie als Direktorin des Jüdischen Museums Schweiz eine entscheidende Rolle, ob eine kunstschaffende Person mit einer Zusammenarbeit gefördert oder abgewiesen wird? Welche berufliche Förderung hat sie selbst von ihrem Elternhaus, speziell von ihrem Vater, erfahren? Im Buchtalk der GGG Stadtbibliothek spricht Naomi Lubrich über ihre Erfahrungen.
24.12.01 GGG Buchtalk mit Naomi Lubrich
HörboX
Darüber hinaus geht es im Buchtalk um Ann Patchett, die ihre Autobiografie "Diese kostbaren Tage" geschrieben hat. Es handelt sich um eine Essaysammlung, die ganz unterschiedliche Lebensphasen von Ann Patchett aufgreift.
Zudem: Das Jüdische Museum Schweiz ist das einzige Museum schweizweit, das die jüdische Kulturvermittlung den Besuchenden näherbringt. Welche Aufgabe seine Direktorin sieht, wie sie unter anderem Schulklassen mit 22 Schüler:innen mit muslimischer Glaubensrichtung in den Dialog einbindet, berichtet Naomi Lubrich im Gespräch mit der Moderatorin Janina Labhardt.
Geschäftsführer von StadtKonzeptBasel Mathias F. Böhm im Gespräch
Wie positioniert sich die Stadt Basel im Ranking mit Skandinavien und unseren Nachbarländern? Welchen Mehrwert bringt der ESC im Mai 2025? Inwiefern sind Basels Klimaziele bis 2037 im Konflikt mit der Stadtentwicklung, die praktisch im Monatstakt ein Festival oder Mega-Event stattfinden lässt? Auf diese und weitere Fragen geht Mathias F. Böhm, Geschäftsführer von StadtKonzeptBasel, im GGG-Buchtalk ein.
24.11.02 und 24.11.03 GGG-Talk Mathias F. Böhm
Hörbox
Das einstündige Gespräch fand vergangenen Sonntagmorgen im GGG Schmiedenhof statt. Der Gast brachte sein Lieblingsbuch mit, das die Streitschrift "Innovation" von Wolf Lotter ist. Von diesem Buch lerne Mathias F. Böhm gerne für seine Arbeit, wie Projekte erfunden und überdacht werden, sagte er.
Busfahrer und Autor Philipp Probst im Gespräch
Der erste Buchtalk der GGG-Veranstaltungsreihe "Was liest du? Wer bist du?" nach der Sommerpause fand am 29. September mit Philipp Probst statt. Dieser sprach über seinen Job als BVB-Busfahrer, seine Schriftstellerkarriere und über seinen Lieblingsautor bzw. literartisches Vorbild Charles Bukowski. Auch das Publikum war eingeladen, Fragen zu stellen und sich am anschliessenden Apéro mit dem Podiumsgast zu unterhalten.
24.10.05 und 24.10.06 Buchtalk mit Philipp Probst
HörboX
Am Roman "Der Mann mit der Ledertasche" (Erscheinungsjahr 1971) schätzt Philipp Probst, weil Bukowski auf jegliche political correctness pfeift. Schon im ersten Kapitel fängt Bukowskis schamloser Schreibstil unmissverständlich an, das Philipp Probst vorliest. Die Fragen nach dem zeitgemässen Gendern, der sprachlichen Sorgfältigkeit etc. sind sowohl für die Moderatorin Janina Labhardt als auch für das GGG-Publikum eine kontroverse Diskussion wert. Obwohl der Schreibstil und die mündliche Ausdrucksform von Philipp Probst korrekt sind, sei es ein Reiz für ihn, auch mal so filterlos und vorbehaltlos zu schreiben wie Charles Bukowski.
Die Talk-Reihe wird in Zusammenarbeit mit dem Forum für Zeitfragen und der Fachstelle Gender und Bildung der reformierten Kirche BL durchgeführt.
Basler Künstlerin La Nefera im Gespräch
Am vergangenen Sonntag fand der GGG-Buchtalk mit Jennifer Perez aka La Nefera statt. Die Basler Rapperin verrät im Gespräch mit Janina Labhardt, wie sie den Hip-Hop mit 17 Jahren für sich entdeckt hat, warum ihre Texte auf Spanisch sind und was sie an Lebensphilosophie vermitteln will.
24.05.04 und 24.05.05 GGG-Buchtalk La Nefera ONLINE
HörboX
Im Fokus des Buchtalks steht La Neferas Lieblingsbuch: Selbstachtung, ausgewählte Essays von der US-Literaturpreisträgerin Toni Morrison. Die Basler Künstlerin gibt zu, dass Morrisons Theorien stellenweise schwierig zu verstehen, aber die Essenz ist für sie glasklar. Der Lieblingssatz im Buch ist für La Nefera: "Erzählen ist die Wurzel, was aus ihr wächst, lässt uns wachsen."
Als studierte Sozialarbeiterin, Texterin, Künstlerin und als Frau mit Migrationshintergrund aus der Dominikanischen Republik kann La Nefera viel aus Toni Morrison lernen.
Darüber hinaus handelte das Gespräch auch von ihrer Karriere, Selbstzweifel, Selbstinszenierung in Social Media und ihrer aktuellen Studioproduktion (Albumrelease im Oktober 2024).
Schriftsteller und Journalist -minu im Gespräch
Am vergangenen Sonntagmorgen sind viele Interessierte in den dritten Stock im GGG-Schmiedenhof geströmt, um den Buchtalk "Was liest du? Wer bist du?" zu hören. Zu Gast war -minu, der seinen Lieblingskrimi "und dann gab's keines mehr" von Agathe Christie mitbrachte.
24.02.29 und 24.03.02 GGG-Buchtalk mit -minu
X-Plus
Mit der Moderatorin Ann Meyer tauschte sich -minu aus, wie sich der Mordkomplott aufbaut und was sich zu anderen Krimiwerken von Christie unterscheidet. Die Frage nach einer möglichen Inspirationsquelle wiegelt -minu ab: Er sei nie Autor gewesen, sondern bloss Schriftsteller von Kurzgeschichten. Eine weitere Sammlung von -minus' Werken würden offenbar nicht gerade anstehen, weil er sich inzwischen den Luxus der Zeit gönne und sich weder von Verlagsleuten noch von seiner Leser:innenschaft drängen lasse.
BZ-Chefredaktor Patrick Marcolli im Gespräch
Der erste Buchtalk der GGG-Veranstaltungsreihe "Was liest du? Wer bist du?" im neuen Jahr fand am 28. Januar mit Patrick Marcolli statt. Dieser sprach über seine Lieblingslektüre "Das Ende des amerikanischen Jahrhunderts" von George Parker mit der Moderatorin Ann Meyer. Auch das Publikum war eingeladen, Fragen zu stellen und sich am anschliessenden Apéro mit dem Podiumsgast zu unterhalten.
24.01.02 und 24.02.03 Buchtalk mit Patrick Marcolli
X-Plus
Das über 700-seitige Sachbuch liefert einen Abriss über die Politik der USA. Obwohl es sich hauptsächlich um die Biografie über den 2010 verstorbene Spitzendiplomat Richard Holbrooke handelt, umfasst das Buch die US-Geschichte der vergangenen Jahrzehnten.
Der Podiumsgast zieht mit diesem Buch den Bogen auf die aktuelle Lage in den USA im Vorfeld der Präsidentschaftswahl. "Was, wenn..." sei zwar keine geschichtswissenschaftlich relevante Frage, stellt der Historiker Patrick Marcolli in den Raum, aber auf das besprochene Buch sehr interessant.
Pia Inderbitzin im Gespräch
Die Veranstaltung "Was liest du? Wer bist du?" hat am vergangenen Sonntag zum letzten Mal in diesem Jahr im GGG Schmiedenhof stattgefunden. Pia Inderbitzin hat ihr Lieblingsbuch "Spatzen am Brunnen" von Hansjörg Schneider mitgebracht, zudem eigene Geschichten über ihre Zeit als Fasnachtsobfrau, eine Kochreise durch Afrika und über ihre eigene Schreibleidenschaft.
23.11.30 GGG-Buchtalk mit Pia Inderbitzin
X-Plus
Dass die ehemalige Fasnachtsobfrau in Sachen Anekdoten, Erinnerungen und vor allem mit astreinem Baseldeutsch aus dem Vollen schöpfen kann, ist unüberhörbar. Darüber hinaus erzählt sie - weiterhin spürbar ergriffen - wie sie zweifach die Basler Fasnacht in der Pandemie absagen musste.
Ausserdem empfindet sie den Basler Humor einzigartig, der unter anderem in den Schnitzelbänken und auf den Fasnachtslaternen zum Ausdruck kommt. Das sieht die Moderatorin Ann Mayer anders...
CMS-Kulturleiter Claudio Beccarelli im Gespräch
Ein weiterer Talk der Veranstaltungsreihe "Was liest du? Wer bist du?" fand am Sonntag, 29. Oktober im Schmiedenhof der GGG Stadtbibliothek Basel statt. Dort sass Claudio Beccarelli auf dem Podium, der als Leiter der Kulturabteilung der Christoph Merian Stiftung arbeitet. Seine Lieblingslektüre ist unter anderem "Venusschuh" von S. Corinna Bille.
23.11.04 und 23.11.05 GGG-Buchtalk mit Claudio Beccarelli
HörboX
Im Gespräch mit Janina Labhardt berichtet Claudio Beccarelli von seiner Leseleidenschaft, was ihm Bücher bedeuten und warum er sich über Gelesenes mit niemandem austauscht.
Zur Autorin S. Corinna Bille recherchierte er viel im Wallis, in Billes ehemaligen Wohnort. Die vielen Naturbeschreibungen und landschaftlichen Bezüge im Buch kann Claudio Beccarelli bestens nachvollziehen, weil er selbst im Wallis ein Haus besitzt mit einer eigenen Bibliothek.
Die Liste seiner liebsten 46 Bücher aktualisiert Claudio Beccarelli stetig. In der Regel fängt er einen neuen Tag mit einem Buch in der Hand an. Sein Lesetempo: 50 Seiten pro Stunde.
Reinacher Pfarrerin Florence Develey im Gespräch
Am vergangenen Sonntag fand der vierte Buchtalk der Reihe "Was liest du? Wer bist du?" im Schmiedenhof der GGG Stadtbibliothek Basel statt: Florence Develey brachte ihre Lieblingslektüre "Mittagsstunde" von Dörte Hansen mit.
23.09.28 und 23.09.30 GGG-Buchtalk mit Florence Develey
X-Plus
Die Handlung des Romans spielt in einem fiktiven Dorf im hohen Norden von Deutschland. In einer Zeitspanne von zwei Generationen gibt die Autorin Einblicke in die bäuerliche Welt, die unter anderem Verlust, Abschied und einen Neubeginn beinhaltet.
Florence Develey liebt dieses Buch. Sie schätzt den Schreibstil der Autorin, auch die versteckten Details und die unkommentierten Beschreibungen des Landlebens. Die Pfarrerin von Reinach stellt den Buchinhalt in den Zusammenhang mit ihrer Arbeit: Abschied, Neuanfang, seelsorgerische Begleitung und die Auseinandersetzung mit dem christilichen Glauben gehören zu ihren beruflichen Auseinandersetzungen.
Im Gespräch mit Janina Labhardt berichtet Florence Develey unter anderem, wie die Reinacher Kirchengemeinschaft auf den aktuellen Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche reagiert, welche Themen sie für ein "Wort zum Sonntag" aufgreifen würde und wieso vergeben manchmal so schwer fällt.
Nina Jecker der Basler Zeitung im Gespräch
Der dritte Buchtalk der Reihe "Was liest du? Wer bist du?" fand am vergangenen Sonntag im Schmiedenhof der GGG Stadtbibliothek Basel statt: Nina Jecker hat anhand ihrer Lieblingslektüre "angerichtet" von Herman Koch berichtet, wieso sie solche literarische Denkanstösse schätzt und was sie für ihre eigenen Kinder ableitet.
23.03.30 und 23.04.01 Buchtalk mit Nina Jecker
X-Plus
Der Roman ist ein fiktives Familiendrama, das sich zwischen Empathie und Moral bewegt. Was tun bei einem Tötungsdelikt, das das eigene Kind begangen hat? Wie weit darf Elternliebe gehen? Was darf man tun, um die eigenen Kinder zu beschützen?
Nina Jecker mag das Buch des niederländischen Besteller-Autors besonders, weil sie es in verschiedenen Lebensphasen unterschiedlich interpretiert hat. Im Jahr 2010 verschlang die damals kinderlose Juristin Nina Jecker das neu erschienene Buch und konnte für sich sofort ein Urteil bilden.
Als Nina Jecker das Buch ein zweites Mal las, als sie zweifache Mutter war, fühlte sie sich hin- und hergerissen: Was würde sie tun, wenn ihr eigenes Kind ein Tötungsdelikt begangen hätte? Ihre Empathie fiel mehr ins Gewicht.
Im Gespräch mit Janina Labhardt berichtet sie unter anderem über ihren Umgang mit ihren Kindern und über ihre Erfahrungen als BaZ-Kolumnistin.
Zolli-Direktor Olivier Pagan im Gespräch
Die zweite Folge des GGG-Buchtalks "Was liest du? Wer bist du?" fand am 19. Februar mit Olivier Pagan statt. Er ist Zoo-Direktor und Tierarzt, segelte in einer "Nussschale" mit seiner Frau über den Pazifik und liebt das Buch "Die richtige Flughöhe" von Bertrand Piccard.
23.02.23 und 23.02.25 GGG-Buchtalk mit Olivier Pagan
X-Plus
Im Gespräch mit der Moderatorin Ann Mayer berichtet er, wie er mit Kritik umgeht, wie er umweltschonend leben möchte und verrät, welche Projekte des Zoos für dessen 150. Jubiläum nächstes Jahr lanciert werden. Seine ernsthafte Antwort auf die Frage, welche neue Tierart er im Zoo gerne hinzufügen möchte: "Der Hausspatz."
Roger Jean Rebmann alias Grabmacherjoggi im Gespräch
Der Auftakt der neuen Talkreihe "Was liest du? Wer bist du?" von der GGG Stadtbibliothek Schmiedenhof hat am 29. Januar 2023 stattgefunden. Das Publikum liess sich auf Exkurse über Byzanz ein, erfuhr Wissenswertes über das mittelalterliche Basel und durfte sich über die Sammelleidenschaft in Brockenhäusern des Gesprächsgastes schmunzeln.
23.02.02 und 23.02.04 GGG-Buchtalk mit Roger Jean Rebmann
X-Plus
Roger Jean Rebmann alias Grabmacherjoggi hat sich als Basler Stadtführer einen Namen gemacht. Er hat sich sein historisches Wissen über Basel selbst angelesen, verfügt privat über eine grosse Bibliothek mit dicken Sachbüchern und unterhält sowohl auf der Bühne, als auch auf seinen Stadtführungen gerne das Publikum.
Als erster Gesprächsgast der öffentlichen Buchtalk-Veranstaltungsreihe der GGG Stadtbibliothek Schmiedenhof diskutierte er während einer Stunde mit der Moderatorin Ann Mayer unter anderem über seine Lieblingslektüre. Beim anschliessenden Apéro konnte das interessierte Publikum mit Roger Jean Rebmann persönliche Worte wechseln.
Was liest du? Wer bist du?
Die GGG Stadtbibliothek Basel lädt zu einer Veranstaltungsreihe mit neuen Terminen ein: Die einstündigen Talks finden an den Donnerstagen, 23. Januar, 20. Februar und am 20. März 2025 jeweils um 19 Uhr im Schmiedenhof Basel fest. Eine Basler Persönlichkeit soll sich anhand ihrer Lieblingslektüre vorstellen und aus ihrem Leben erzählen.
23.01.28 Start des Talk-Reihe in der GGG
Kulturtipp
Radio X ist neben dem Forum für Zeitfragen und der Fachstelle Gender und Bildung der reformierten Kirche BL Kooperationspartner. Bei der Veranstaltung ist Radio X dabei und sendet in der darauffolgenden HörboX-Sendung den moderierten Talk. Die Talkmoderationen übernimmt Janina Labhardt aus dem Radio X-Team.
Wir lesen vor.
Am 22. Mai 2019 lesen Prominente in der GGG Bibliothek Schmiedenhof aus ihrem Lieblingsbuch vor. Radio X ist live vor Ort und moderiert durch den Abend.
Prominente lesen aus ihrem Lieblingsbuch vor. Die Veranstaltung wird live auf Radio X übertragen.
- 16.00 Ueli Mäder, Soziologe
- 17.00 Annina Frey, Glanz & Gloria
- 18.00 Danielle Bürgin, Radio X
- 19.00 Dani von Wattenwyl, Tele Basel
- 20.00 Georg Kreis, Historiker
- 21.00 Sarah Altenaichinger, Poetry Slam
Eintritt frei
Bibliothek Schmiedenhof
OnAir
Am Mittwoch, 22. Mai 2019 ab 16 Uhr auf Radio X.
Schweizer Vorlesetag 2019
6 prominente Basler*innen lesen in der GGG Stadtbibliothek (Schmiedenhof) aus ihrem Lieblingsbuch vor. Die Veranstaltung wird live auf Radio X übertragen und über Instagram begleitet.
Moderation: Mirco Kaempf, Technik: Sebastian Doss, Projektleitung: Rebecca Häusel, Lukas Kurmann
Dein Alltag und die Klimakrise – "treibhaus – der klimapodcast" auch auf Radio X
Der Mai 2020 war laut dem europäischen Beobachtungsdienst "Copernicus" global gesehen der wärmste Mai seit 1880. Was dein Alltag - der Roman auf deinem Kindle oder die Tomate in deinem Salat - konkret mit der Klimakrise zu tun hat, zeigt "treibhaus – der klimapodcast" auf. Ab Samstag, 18. Juli, kannst du diesen Wissenschaftspodcast auch auf Radio X hören – wir strahlen ihn jeweils am zweitletzten Wochenende des Monats in unserer HörboX aus.
Hinter dem Klimapodcast steht ein sechsköpfiges Team, bestehend aus Christoph Keller, Alexandra Baumgartner, Céline Elber, Simon Jäggi, Olivier Christe und Samuel Schläfli, welches seit November 2019 jeden Monat eine neue Folge veröffentlicht. Alle bisherigen Folgen nachhören kannst du hier.
"treibhaus - der klimapodcast" ist eine Produktion von podcastlab.
Radio X strahlt den Podcast seit Juli 2020 in der HörboX aus.
Episode 36 - Resilient werden - aber wie und wozu?
Resilienz ist in aller Munde, Resilienz wird seit Jahren genannt als das Mittel, um gegen Krisen widerstandsfähig zu werden. Resilienz soll dazu führen, dass wir Krisen unbeschädigt überstehen, so, wie ein Gummiball, der seine Form nicht verliert, auch wenn er hundertmal an eine Wand geworfen wird. Aber wie ist das, wenn es ums Klima geht - welche Resilienz soll da eingeübt werden, und wozu? Eine kritische und auch etwas nachdenkliche Reflexion über Resilienz, und ein sehr praktisches Gespräch mit Katharina Schneider-Roos, Geschäftsleitungsmitglied bei ECOS und Expertin für Resilienz.
22.11.19 und 22.11.20 Treibhaus Episode 36
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Episode 35 - Greenwashing - oder Lügen fürs Wachstum
In dieser Episode geht es um Greenwashing. Wir gehen der Frage nach, welche Probleme uneingelöste Nachhaltigkeitsversprechen mit sich bringen. Mit konkreten Beispielen, mit Zahlen und Fakten. Und wir sprechen mit der Ökonomin Irmi Seidl über unser aktuelles Wirtschaftssystem, und darüber, wie das Wirtschaftssystem der Zukunft aussehen könnte.
22.10.15 und 22.10.16 Treibhaus Episode 35
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Episode 34 - Exodus - Von Kalifornien ins All. Und warum das ungerecht ist, mit Adrian Daub.
In dieser Episode verorten und befragen wir die Erzählung von der technischen Lösbarkeit der Klimakrise: Wir sprechen mit dem Literaturwissenschaftler Adrian Daub über kalifornisches Denken, die anti-demokratischen Gesellschaftsvorstellungen eines Elon Musk und über den Notfallplan der Milliardäre, wenn die Erde endgültig zu heiß wird - über ihre Fantasien vom multiplanetaren Leben im All. In unserem Alltag sind ihre Produkte und Dienstleistungen überall integriert - die Elektroautos und Solaranlagen von Elon Musk, all die Dinge, die wir über das Amazon eines Jeff Bezos geschickt bekommen - das die beiden Männer aber auch ein gemeinsamer Plan vom Leben jenseits der Erde eint - das fällt dabei häufig unter den Tisch. Dabei offenbart sich im elitären Plan von der Rettung der Menschheit durch die Besiedelung des Weltraums die Doppelzüngigkeit der vermeintlich weltverbessernden Ideen der Tech-Unternehmen. Das Vertrauen, dass sich die Klimakatastrophe mit Erfindungen verhindern lässt: das scheint nicht groß genug, um nicht auch noch einen Plan B für die Milliardärsklasse mit in Petto zu haben - und das Leben auf dem Mars für die wenigsten, die sich das leisten können mit großem Aufwand und Ressourceneinsatz vorzubereiten.
22.09.17 und 22.09.18 Treibhaus Episode 34
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Episode 33 - Klimavertriebene - und ihr Ruf nach Migration in Würde
In dieser Episode sprechen wir über Migration und Flucht – und darüber, wie die Klimakrise Menschen zu Vertriebenen macht. Dürren, Überschwemmungen, Zyklone, Erosion und der steigende Meeresspiegel zwingen heute bereits Millionen Menschen zur Flucht, vor allem in Afrika, Asien und im Pazifik. Doch anders als Kriegsvertriebene, geniessen sie keinen Schutz unter der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951. Oft sind sie komplett auf sich allein gestellt. Wir sprechen mit Walter Kälin, emeritierter Professor für Staats- und Völkerrecht und Sondergesandter der «Platform on Disaster Displacement», darüber, wie Klimavertriebene besser geschützt werden können. Und Seraina Nufer, Co-Abteilungsleiterin Protection bei der Flüchtlingshilfe Schweiz, erzählt uns, welche gesetzlichen Änderungen notwendig wären, damit Klimavertriebene in der Schweiz einen besseren Schutz erhalten würden. Und weshalb der Globale Migrationspakt der UN eine Chance für mehr reguläre Migration wäre – eine Chance, gegen die sich die Schweiz 2018 entschieden hat.
22.07.16 und 22.07.17 Treibhaus Episode 33
...
Episode 31 - Die Klimakrise: männlich?
Obwohl Frauen* weltweit stärker von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen sind, wächst das umweltpolitische Bewusstsein für die Querschnittsdimension Gender viel zu langsam. Dabei würde ein gendergerechter Klimakurs, der Für- und Vorsorge ins Zentrum stellt, die Lebensrealität aller Menschen verbessern, sagt die Gender- und Umweltexpertin Ulrike Röhr, die sich seit dreißig Jahren für die Anerkennung von Gender in nationaler und internationaler Umweltpolitik engagiert. Ein Ziel, für das Klimafeminist*innen weltweit kämpfen, wie auch die Aktivistin Lisi Kalera.
22.05.21 und 22.05.22 Treibhaus Episode 31
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Episode 30 - Hitze, Luftverschmutzung, Viren - die Klimakrise macht uns krank
Die Klimakrise ist auch eine Gesundheitskrise – das sagen nicht wir, sondern Millionen von Gesundheitsfachleuten auf der ganzen Welt. Wir haben für diese Episode Daten zusammengetragen, die zeigen, welche Auswirkungen die Klimakrise schon heute auf unsere Gesundheit hat und wie sich Public Health-Systeme auf neue Herausforderungen vorbereiten müssen. Dafür haben wir mit der Medizinerin und Aktivistin Sophie Gepp gesprochen. Sie schreibt derzeit ihre Doktorarbeit an der ersten Klima-Gesundheits-Professur in Deutschland, einer Kooperation der Charité Berlin mit dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Und wir haben bei der Epidemiologin Martina Ragettli vom Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH) nachgefragt, wie sich Städte und Gemeinden heute bereits auf Hitzewellen und andere gesundheitsgefährdende Auswirkungen der Klimakrise vorbereiten können.
22.04.16 und 22.04.17 Treibhaus Episode 30
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Episdoe 29 - Putins Krieg – warum Wärmepumpen den Frieden bringen
Die weltweite Empörung über den feigen, unmenschlichen und verlogenen Krieg, den Russlands Präsident Wladimir Putin in der Ukraine führt, ist gross. Aber jahrelang haben europäische Länder nichts anderes getan, als Erdgas (vor allem auch aus Russland) als die Energie der Zukunft zu propagieren. Und rechte bis rechtsextreme Politiker, die Putin zum Vorbild haben, taten alles, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu blockieren. Damit, sagt der Energieexperte und Ökonom Rudolf Rechsteiner, könnte jetzt schneller Schluss sein, als gedacht.
22.03.19 und 22.03.20 Treibhaus Episode 29
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Episode 27 - Klimakrise – eine Krise der Demokratie
Wir leben in einer Zeit grosser Zielkonflikte und einer davon betrifft unsere demokratischen Institutionen. Denn demokratische Entscheidungen brauchen Diskussionen, Auseinandersetzungen und damit vor allem: Zeit. Die Klimakrise aber erfordert rasches Handeln, wir können unsere Zeit nicht mit endlosen Diskussionen vertrödeln. In dieser Situation wird deutlich, dass die Demokratie in eine Krise kommt, oder bereits gekommen ist.
22.02.19 und 22.02.20 Treibhaus Episode 27
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Episode 26 - Süchtig nach Fleisch (wie nach Öl)
Wie wir es auch drehen und wenden: Fleisch ist nicht gut fürs Klima. Weil die Fleischproduktion viel Fläche braucht, weil Tiere viel Futter benötigen, weil für dieses Futter viel Regenwald vernichtet wird, weil vor allem Rinder viel Treibhausgas produzieren. Manche Berechnungen sagen, dass der Fleischkonsum so schädlich fürs Klima ist, wie die ganze weltweite Mobilität, also Flugverkehr, Autoverkehr, Schiffsverkehr zusammen. Dennoch steigt der Fleischkonsum weltweit an - warum dieser Trend radikal gebrochen werden muss, erklärt die Nachhaltigkeitsforscherin Minna Kanerva, die in ihrem neuen Buch «The New Meatways and Sustainability» Wege vorschlägt, um aus der Fleischfalle herauszukommen. Nicht nur mit Verzicht, sondern indem wir anders zum Thema Fleisch zu denken beginnen, und indem wir aufhören, süchtig nach Fleisch zu sein.
22.01.22 und 22.01.23 Treibhaus Episode 26
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Episode 25 - Kann Kunst Klima? Zwischen Aktivismus und Kommerz
Vor zwei Wochen fand im schottischen Glasgow die COP26 statt. Neben Politiker:innen, Lobbyist:innen und Aktivist:innen waren wie jedes Mal auch tausende Kreative vor Ort, die sich mit medienwirksamen Kunstprojekten zum Gipfel positionierten. Seit Beginn der internationalen Klimaverhandlungen explodiert das begleitende Klimakulturprogramm, gestemmt von Kunstwelt und Zivilgesellschaft, gefördert durch Stiftungen, teils auch durch klimaschädliche Konzerne. Episode 25 klärt, wie zerstörerische Unternehmen spektakuläre Kunstwerke als PR-Tools benutzen. Und sie zeigt Kunst, die sich nicht vereinnahmen lässt, sondern Verantwortlichkeiten in der Klimakrise sichtbar macht und sich für umweltgerechten Wandel einsetzt. Kunst kann Klima - wenn sie frei ist.
21.12.18 und 21.12.19 Treibhaus Episode 25
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Episode 24 - Klimaklagen - Klimasünder vor Gericht
Ein Gericht in den Niederlanden hat Shell zur Einhaltung der Klimaziele verurteilt, eine österreichische Umweltorganisation zieht den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wegen der Abholzung des Amazonas vor Gericht, und die Klimaseniorinnen verklagen die Schweiz vor dem Gerichtshof für Menschenrechte. Nur drei besonders prominente Beispiele von Klimaklagen - weltweit sind rund 2000 Klagen gegen Konzerne, gegen Staaten gängig. Wir fragen, warum diese Klagen wichtig sind, wo die Stolpersteine liegen und was passiert, wenn ein Gericht einer Klage stattgibt - und vor allem: was passiert, wenn die Schweiz tatsächlich verurteilt würde. Eine Einschätzung dazu unter anderen von Cordelia Bähr, Rechtsanwältin in Zürich und Vertreterin der Klimaseniorinnen im Interview.
21.11.20 und 21.11.21. Treibhaus Episode 24
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Episode 23 - Mit Atomkraft gegen die Klimakrise
Eine alte Diskussion flammt neu auf: Die Atomkraft soll Abhilfe schaffen in der Klimakrise. Doch Studien zeigen: das wird sie nicht. Zu hoch die Kosten, die Risiken, die offenen Probleme bei der Abfallentsorgung. Neue Reaktortypen werden frühestens in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts bereit sein. Die Klimakrise ist jetzt. Dennoch halten ihre Befürworter an ihr fest. Wir sprechen mit einem Industrievertreter sowie mit einer Energieexpertin. Und wollen von einem ehemaligen Anti-AKW-Aktivisten wissen, was er von der Klimagerechtigkeitsbewegung hält.
21.10.23 und 21.10.24 Treibhaus Episode 23
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Episode 22 - In Kreisläufen produzieren - nicht auf den Abgrund zu
Wollen wir das 1.5°C Klimaziel erreichen, so führt kein Weg an einem Totalumbau der Wirtschaft vorbei. Die «cirular economy», oder auf Deutsch Kreislaufwirtschaft, ist dafür das wohl prominenteste Konzept. In den letzten Jahren ist es zum Buzzword schlechthin geworden. Praktisch kein namhaftes Unternehmen, dass sich nicht im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie zum Ziel gesetzt hat, ein «kreislaufwirtschaftliches» Unternehmen zu werden. Coca Cola und Danone machen mit und das WEF macht sich im Rahmen der «Platform for Accelerating the Circular Economy» (PACE) für die Kreislaufwirtschaft stark. Doch was steckt hinter diesem Begriff genau? In dieser Episode durchleuchten wir das Konzept der «cirular economy», zeigen auf, wo Produktion tatsächlich zirkulär und neu gedacht wird und wo der Begriff in erster Linie für «Greenwashing» genutzt wird. Diese Episode wurde im Rahmen des Projekts «Wechselwirkung» an der Fachhochschule Nordwestschweiz auf dem Campus der Künste in Basel vor Publikum und mit Studierenden zusammen aufgenommen.
21.09.18 und 21.09.19 Treibhaus Episode 22
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Episode 21 - Von Viren und der Biodiversiät
Mittlerweile wissen wir, dass Covid 19 von Fledermäusen auf den Menschen übertragen wurde. Und wir wissen, dass auch andere Krankheiten, etwa Aids oder Ebola, von Wildtieren auf Menschen übersprangen. Biolog:innen sprechen da von einer Zoonose. Und solche Zoonosen, das ist die Prognose, werden zunehmen, wenn wir die Erhitzung des Planeten nicht drastisch stoppen. Denn Hitzewellen zerstören Biodiversität, und Biodiversität ist Voraussetzung dafür, dass Pathogene für den Menschen nicht gefährlich werden können.
21.07.24 und 21.07.25 Treibhaus Episode 21
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Episode 19 - Ein Garten gegen den Stadtkollaps
Wir leben zunehmend auf einem urbanisierten Planeten. In den Städten dieser Welt wird sich entscheiden, ob wir unser Ziel – maximal 1.5°C globale Erhitzung – erreichen werden oder nicht. In Episode 19 werfen wir einen Blick auf Afrika wo die Städte in den kommenden Jahren (neben Asien) am schnellsten wachsen werden und wo die «urban poor» am verletzlichsten Gegenüber der Klimakrise sind. Ein Blick auf die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba zeigt: Städte für Millionen Menschen zu planen ist genauso eine technische, wie auch eine sozio-ökonomische Mammutaufgabe. Ein klimagerechter Städtebau ist auch einer, der zu weniger Ungleichheit und Armut führt. Und einer, in den sich die «urban poor» mit eigenen Lösungen einbringen können.
21.06.19 und 21.06.20 Treibhaus Episode 19
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Episode 18 - Wenn das Klima kippt
Stefan Rahmstorf ist einer der prominentesten Klimaforscher der Welt, er lehrt und forscht am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, und er hat schlechte Nachrichten. Die Atlantische Zirkulation, die riesige Pumpe im Nordatlantik, die warmes Wasser aus dem Süden transportiert, abkühlt und wieder nach Süden pumpt, schwächt sich ab. Damit ist das Weltklima in Gefahr, denn die Arktische Zirkulation ist ein sogenannter Kipppunkt im Klima - was hier passiert, hat Folgen für das gesamte Erdklima, mit dramatischen Auswirkungen.
21.05.22 und 21.05.23. Treibhaus Episode 18
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Episode 17 - Banken freiwillig in der Klimakrise
Wir zeigen auf, warum Banken mit ihren Kreditvergaben entscheidend verantwortlich sind dafür, welche Energien gefördert werden. Und warum sie nach wie vor fossile Energieträger wie Kohle, Erdgas und Öl fördern - allen voran die Credit Suisse und die UBS, mit katastrophalen Folgen fürs Klima. Im Gespräch mit Finanzexperten und einem Sprecher des Finanzdepartements zeigen wir, dass die Schweizer Klimapolitik nach wie vor auf ein Prinzip setzt: auf Freiwilligkeit. Und so den Banken viel zu viel Spielraum lässt, um kurzfristige Gewinne auf fossile Energieträger zu machen, ohne in die Zukunft zu schauen.
21.04.17 und 21.04.18. Treibhaus Episode 17
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Episode 16 - Die Sprengkraft eines Klimaplans, mit Lena Bühler
«Wir sind eigentlich konservativ, weil wir diese Welt bewahren möchten», sagt die achtzehnjährige Lena Bühler, Aktivistin beim Klimastreik, im Gespräch. Sie erklärt, in welche Richtung der «Climate Action Plan» des Klimastreiks Schweiz geht. Warum er mehr ist als nur progressiv, warum er sich nicht mit technischen Massnahmen begnügt, sondern das Übel an der Wurzel packen will - bei unserem übermässigen Konsum, bei der falschen Mobilität, bei der ungerechten Verteilung von Reichtum und Ressourcen. Und warum es an einem reichen Land wie der Schweiz ist, bei der Bewältigung der Klimakrise voranzugehen, und zwar nicht erst übermorgen.
21.03.27. und 21.03.28 Treibhaus Episode 16
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Episode 15 - CO2 aus der Luft holen, oder: was Klimasenken bringen
Alle sind sich einig, auch wenn wir unseren Ausstoss an Treibhausgasen sofort auf null bringen, es wird nicht reichen, um das 1,5 Grad Ziel zu erreichen. Deshalb müssen wir CO2 aus der Luft filtern. Die Frage ist nur wie – mit Aufforstung, mit dem Filtern von CO2 aus der Luft? Keine einfache Frage, und auch unsere Experten, der Klimawissenschaftler Reto Knutti und Christoph Beuttler, Projektleiter bei climeworks, sind sich nicht in allen Punkten einig.
21.02.20 und 21.02.21 Treibhaus Episode 15
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Episode 14 - Nicht die Apokalypse
Manche sagen, der Kollaps des Klimas und der Zivilisation seien unvermeidlich, sie glauben an eine apokalyptische Zukunft. Andere sagen, man müsse sich die Apokalypse vor Augen halten, um zu handeln. Und wieder andere leben in einer Zeit, in der sie die Apokalypse bereits hinter sich haben, sie leben in der Postapokalypse. In dieser Ausgabe gehen wir der Frage nach, was sich hinter diesem apokalyptischen Denken verbirgt, und warum es dennoch Anlass gibt - zur Hoffnung.
21.01.23. und 21.01.24. Treibhaus Episode 14
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Episode 13 - Gerecht für wen?
Die Klimakrise ist ungerecht, denn in der Klimakrise werden die armen, die verletzlichen Länder und Menschen noch ärmer, die Reichen aber bleiben reich oder werden noch reicher. Die Krise des Klimas ist aber auch deshalb ungerecht, weil die reichen Länder die Hauptverantwortlichen sind, während die Armen die Folgen in sehr viel grösserem Mass zu tragen haben. Wir zeigen, warum das so ist, und welche Rolle «Frontline Communities» in Zukunft spielen werden.
20.12.19. und 20.12.20. Treibhaus Episode 13
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Episode 11 - Warum Wasserstoff, warum nicht
Überall wird Wasserstoff propagiert, in den letzten Monaten. Die EU lanciert ein milliardenschweres Programm zur Förderung von Wasserstoff, auch die deutsche Regierung will Wasserstoff propagieren, und in der Schweiz bilden sich Konsortien, die Wasserstoff als Energieträger der Zukunft sehen. Was steckt hinter diesem Hype, und - ist es mehr als ein Hype? Diesen Fragen gehen wir nach, mit einer kleinen Chemielektion, mit Analysen zur Effizienz von Wasserstoff, und in Gesprächen mit Christian Bach, der sich an der EMPA intensiv mit Wasserstoff beschäftigt, sowie mit Daniela Decurtins, Direktorin von Gazenergie. Und ja - mit ein paar grundsätzlichen Gedanken zur Verführung durch das Bild vom Wasserdampf, der «hinten rauskommt».
20.10.24. und 20.10.25. Treibhaus Episode 11
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Episode 10 - Humus – ein Klimaretter?
«Wir haben die Möglichkeit, die Sauerei, die wir angerichtet haben, wieder in Ordnung zu bringen», sagt der Bauer Toni Gass. Er bearbeitet seine Äcker so, dass sie viel CO2 speichern, und auch behalten – Toni Gass baut Humus auf, und er tut damit genau das, was Wissenschaft und Politik zunehmend als eine mögliche Lösung für das Klimaproblem sehen: den Humus als Speicher für CO2 wieder aufzubauen. Warum das ein guter Ansatz ist, der aber dennoch seine Tücken hat - zu hören in Episode 10 von «treibhaus -der klimapodcast».
Episode 9 - Nicht ohne meine Hoffnung
Die Sommerausgabe von «treibhaus», mit fünf persönlichen Geschichten zur Klimakrise. Wir fragen, was uns mit der existentiellen Frage rund ums Klima verbindet, wie uns die Klimakrise berührt, bewegt, beschäftigt, und warum wir uns den Herausforderungen stellen, auch mit unserem Podcast. Und ja - wir erzählen, was uns Hoffnung gibt, und warum es nicht geht, keine Hoffnung mehr zu haben. Der persönliche Zugang der Macher*innen von «treibhaus» zur Klimakrise, und, ja, ein wenig auch zu sich selber.
20.09.19 und 20.09.20 Treibhaus Episode 10
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20.08.22 und 20.08.23 Treibhaus Episode 9 - Nicht ohne meine Hoffnung
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Episode 8 - Eine ölige Lobby
Welche Macht übt die Erdöllobby aus, in der Schweiz und international, und warum halten sich Erdölkonzerne an der Macht, trotz Klimaerhitzung, trotz fallender Preise für erneuerbare Energien? Dazu die neueste Episode von «treibhaus - der klimapodcast», mit der ETH-Klimaökonomin Elise Grieg, die zur Macht der Erdöllobby weltweit geforscht hat, und mit Roland Bilang, Direktor von avenergy, der Schweizerischen Erdölvereinigung, der meint, die man könne ohnehin «das Klima nicht ändern».
20.07.18. und 20.07.19. Treibhaus Episode 8
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