Türkisnaschvogel

Wie Vögel flirten

Die Vogelwelt ist im Liebesbann Manche lassen sich Beulen wachsen, andere schmücken ihr Federkleid und wieder andere singen betörend um ihre potentiellen Partner zu beeindrucken. Wir stellen dir drei Flirttypen vor.  von Hanna Girard

19.05.10 Wie Vögel flirten

Singen, tanzen oder sich chic herausputzen: In der Vogelwelt wird fleissig geflirtet. Amselmännchen versuchen sich gesanglich zu übertrumpfen, Störche klappern um die Gunst ihrer Damen und Pelikane lassen sich eine Hautbeule wachesen, die besonders attraktiv für Pelikanweibchen ist. Hanna Girard hat mit der Kuratorin des Zoo Basels über die Vogelwelt von nah und fern gesprochen.

19.05.10 Wie Vögel flirten

Singen, tanzen oder sich chic herausputzen: In der Vogelwelt wird fleissig geflirtet. Amselmännchen versuchen sich gesanglich zu übertrumpfen, Störche klappern um die Gunst ihrer Damen und Pelikane lassen sich eine Hautbeule wachesen, die besonders attraktiv für Pelikanweibchen ist. Hanna Girard hat mit der Kuratorin des Zoo Basels über die Vogelwelt von nah und fern gesprochen.

So hilfst du den Vögeln in Basel

 

Brutkästen aufbauen:
Viele Vögel finden keinen geeigneten Brutplatz mehr, weil ihnen das natürliche Umfeld fehlt. Die Dächer sind isoliert und bieten keine Schlupfpläze mehr und passende Bäume gibt es auch nicht mehr so viele. Wer selbst einen Brutkasten baut sollte am besten dicke, ungehobelte Bretter verwenden und mit Schrauben arbeiten. Am haltbarsten ist Eichen-, Robinien- oder Lärchenholzbretter. Seht der Brutkasten erstmal, sollte man ihn im Spätherbst und vor der Brutsaison reinigen. Handschuhe sind von Vorteil und von chemischen Reinigungsmitteln: Finger weg!

 

Eine «wilde Ecke» im Garten hilft:
Wo das Gras lang bleibt und die Rosen stachelig, dort siedeln sich Falter und andere Insekten an. So haben die Vögel etwas zu essen und die Artenvielfalt dankt. Dasselbe gilt beim Rasen. Lieber mal etwas länger und wilder wachsen lassen, anstatt jedes Hälmchen in die richtige Richtung zu biegen. Holunderbeeren, Schwarzdorn oder Vogelbeeren mögen die geflügelten Tierchen am liebsten.

 

Hecken schneiden:
Fast nicht zu glauben aber wahr: Der Spatz ist vom aussterben bedroht. Das, weil sein natürlicher Lebensraum, die Hecken, nach und nach verschwindet. Darum die Hecke mal nicht adrett zurechtkämmen, sondern ein wenig verwildern lassen. So gibt es im Sommer hübschen Spatzennachwuchs. Wer seine Hecken trotzdem schön mag, kann sich überlegen eine wilde Rose zu pflanzen: Vögel lieben sie und im Sommer tragen sie farbenprächtige Blüten.

 

Laubhaufen im Herbst:
Wenn die Blätter wieder fallen und Hobbygärtner und Gärtnerinnen die Laubhaufen wieder auftürmen, dann erfreuen sich Vögel und auch Igel, wenn die Haufen ein paar Tage länger liegenbleiben.

 

Im Winter:
47% weniger Feldvögel als noch vor dreissig Jahren leben in der Schweiz. Das hat vor allem damit zu tun, dass es zu wenig Insekten gibt. Daher ist auch das Futter im Winter rar. Daher sollte man Vögel im Winter füttern. Am liebsten mit Körnermischungen und nicht mit den gekauften Futterkugeln. Das Fett, welches diese zusammenhält tut den Tieren nicht gut.