Das IRAN Update
Seit dem Tod der 22jährigen Kurdin, Mahsa Jina Amini setzen täglich tausende Menschen in Iran ihr Leben aufs Spiel. Aus den Protesten, die im September begonnen haben, hat sich eine Revolution entwickelt. Seither strömen jeden Tag neue, schreckliche, aber auch beeindruckende News über Twitter, Instagram und TikTok zu uns. Den Überblick über die aktuelle Situation in Iran zu behalten, ist eine Herausforderung.
"Das IRAN Update" setzt genau da an und verschafft einen wöchentlichen Rückblick auf die Geschehnisse in Iran. Die Hosts, Gilda Sahebi und Sahar Eslah, besprechen die wichtigsten Themen, werfen einen kritischen Blick auf Kommentare von Expert*innen, Journalist*innen und Politiker*innen und erklären politische und geschichtliche Zusammenhänge.
Eine Produktion von 190p GmbH.
Weil es uns von Radio X wichtig ist, unsere Hörer:innen regelmässig und mit der nötigen Tiefe über die Lage im Iran zu informieren, haben wir bei Gilda Sahebi und Sahar Eslah angefragt, ob wir ihren Podcast ausstrahlen dürfen. Du hörst ihn ab dem 2. Dezember jeweils freitags um 14 Uhr auf Radio X. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten.
Alle Podcast-Folgen zum Nachhören
Wem gehört Geschichte und wer darf darüber erzählen?
Die Schweiz involviert in koloniale Machenschaften? Nein, sicher nicht. Oder? Der Dokumentarfilm «Elephants and Squirrels» vom Basler Regisseur Gregor Brändli bringt alte Verflechtungen auf die Leinwand. von Neva Flierl
26.03.08 Film "Elephants and Squirrels
Der Film "Elephants & Squirrels" öffnet den Dialog über koloniale Verstrickungen in Basel
Den Dialog öffnen für die Reflexion über die Verstrickungen in kolonialen Zeiten, genau das hat sich der Basler Regisseur Gregor Brändli zur Aufgabe gemacht. In seinem Film «Elephants & Squirrels» will er Fragen stellen, nicht direkt antworten eben. Der Film soll zum Denken anregen.
Konkret dreht sich der Dokumentarfilm um die Geschichte der Künstlerin Deneth Piumakshi Veda Arachchige. Sie entdeckte während Recherchen im Basler Museum der Kulturen, menschliche Überreste und Kulturobjekte aus ihrem Heimatland, Sri Lanka. Es stellt sich heraus, dass diese Objekte im 19. Jahrhundert auf unethische Weise von den Gründern des Museums, Paul und Fritz Sarasin, in die Schweiz gebracht wurden. Diese Objekte wurden 1970 von Sri Lanka zurückverlangt, diese Anfrage wurde jedoch von Basel abgelehnt.
Im Film «Elephants & Squirrels» macht sich Deneth auf den Weg, die Objekte wieder dorthin zurückzubringen, wo sie hingehören.
Gregor Brändli will mit seinem Film «Elephants & Squirrels» die Debatte zu den kolonialen Sammlungen in Schweizer Museen wieder ins Zentrum stellen.
Den Dokumentarfilm kannst du am Dienstag, dem 10. März, um 18 Uhr im Kultkino Atelier in Anwesenheit des Regisseurs Gregor Brändli anschauen gehen.