Woche gegen Rassismus 2026
Auch in diesem Frühling setzt Radio X eine volle Aktionswoche um zum Thema Rassismus am Arbeitsplatz.
Es gibt eine Auftaktveranstaltung am Montagabend, zwei öffentliche Stadtführungen über Antirassismus von Surprise sowie ein intensives Radioprogramm auf dem Sender. Das Projekt wird finanziell unterstützt von der kantonalen Fachstelle Integration und Antirassismus und der Eidgenössischen Fachstelle für Rassismusbekämpfung.
Das Programm der Aktionswoche gegen Rassismus kannst du hier downloaden: Programm-Aktionswoche-gegen-Rassismus-2026.pdf
26.03.15 Vorschau auf die Aktionswoche gegen Rassismus
Info über die bevorstehende Aktionswoche gegen Rassismus
Auftaktveranstaltung am Montag, 16. März 2026 im Gundeldingerfeld Basel
Im Forumtheater «Kein – Aber» von Reactor setzen wir uns mit einem rassistischen Vorfall am Arbeitsplatz auseinander. Wir erleben, wie sich Alltagsrassismus zeigt – oft subtil, manchmal offen – und erproben konkrete Handlungsmöglichkeiten.
Moderation: Dominique Lüdi, Reactor
Inputreferat: Inés Mateos
Radio X bringt die anderthalb Stunden dauernde Diskussion als X-Plus-Sendungen in zwei Teilen.
26.03.19 und 26.03.21 Forumtheater Reactor Kein-Aber Teil 1
Auftaktveranstaltung der Aktionswoche gegen Rassismus mit dem Forumtheater Reactor
Zwei antirassistische Stadtführungen
Die Tour von Lucy Oyubo trägt den Titel "Migration und Frauenpower – ein Kampf um Anerkennung"
Mittwoch, 18.3. 2026 von 14.00 bis 16.00h
Samstag, 21.3.2026 von 14.00 bis 16.00h
Dauer ca. 2 Stunden, kostenlos, Anmeldung nicht nötig
Start: Restaurant du coeur, Solothurnerstrasse 8, 4053 Basel
Ende: Hakuna Matata Crew, Gartenstrasse 149, 4052 Basel
26.03.18 Kampf um Anerkennung von Lucy Oyubo-Osterwalder
Portrait einer Businesswoman, die viele berufliche Hürden überwinden musste
Surprise-Stadtrundgang: Migration und Frauenpower – ein Kampf um Anerkennung
von Lucy Oyubo
Auf dem Surprise-Rundgang durch das Gundeli-Quartier erfährst du, welche Hürden und Vorurteile Migrant:innen wie Lucy Oyubo, eine Pädagogin aus Kenia, überwinden müssen. Die Tour ermöglicht einen authentischen Einblick in Lebenswelten von ausgebildeten Migrant:innen, denen der Schweizer Arbeitsmarkt verschlossen bleibt. Auf ihrer Tour erzählt Lucy Oyubo über das Armutsrisiko durch Migration, vom Teufelskreis aus Schulden und Kosten für neue Ausbildungen sowie Rassismus im Alltag.
Die Tour startet beim Restaurant du Coeur, einem Integrationsprojekt für Migrant:innen und beendet die Tour im Büro «Hakuna Matata Crew». Weiter informiert Lucy Oyubo im Coiffeur-Salon ihrer Kollegin aus Nigeria über Vorurteile und warum sie bei ihr neben Perücken auch Lebensmittel kauft. Sie zeigt das Nähatelier von Zahra aus dem Iran oder den Quartierladen von Alganesh aus Eritrea. Zudem stellt sie die beiden Institutionen Heks und Crescenda vor, wo sie ihre Ausbildungen abgeschlossen hat und schildert ihren Alltag zwischen Dolmetscher-Jobs, ihrem politischen Engagement in der Migrant:innensession und erzählt, weshalb es viel Mut braucht, immer wieder einen Neustart zu wagen.