Woche gegen Rassismus 2019

 Abstrakte, bewegungsunscharfe Clubszene in violett-blauem Licht. Oben rechts hängt eine Spiegelkugel. In der Mitte liegt ein scharf abgegrenzter schwarzer Rahmen über dem verschwommenen Hintergrund, in dem ein Bildschirm mit der Aufschrift „clubnacht BS“ zu erkennen ist. Oben zeigt ein weißer Pfeil nach links mit dem Datum „01.02“, unten zeigt ein weißer Pfeil nach rechts mit der Beschriftung „Wochenrückblick“.

Die Woche für dich Zusammengefasst

Es ist Sonntag, der 1. Februar, und das ist der Wochenrückblick mit folgenden Themen: Diverse Veränderungen in der Basler Medienlandschaft, Der Bund spricht der Durchmesserlinie Geld zu, der Bundesrat möchte die Mehrwertsteuer erhöhen, der Kanton Basel-Landschaft hält am Schweizer Pass für den Polizeidienst fest und die Clubnacht hat stattgefunden.

Wochenrückblick 26.02.01

Der Wochenrückblick informiert über das Geschehen im Raum Basel

Neue Struktur bei der BAZ und Telebasel


Die Basler Medienlandschaft strukturiert sich um. Am Dienstag gab das Medienunternehmen Tamedia bekannt, dass Nina Jecker Chefredaktorin der Basler Zeitung wird. Den Wechsel erklärte Tamedia mit der digitalen Weiterentwicklung des Angebots, mit Fokus auf KI. In Folge dieser Umstrukturierung kündigte Tamedia den schweizweiten Abbau von 25 bis 30 Vollzeitstellen an.

Im gleichen Stil gab die Stiftung BaselMedia am Mittwoch bekannt, dass das Newsportal Basel Jetzt eingestellt wird. Basel Media wolle sich auf die Marke Tele Basel als Fernsehen und neu als regionalen Video- und Streamingdienst fokussieren. Von der Einstellung von Basel Jetzt sind 6 Stellen betroffen.

Der Bund spricht der S-Bahn Geld zu


Der Bundesrat stellte am Mittwoch einen Plan für die erste Etappe der Basler Durchmesserlinie vor. Für die ersten Schritte des Projektes will der Bundesrat 1,6 Milliarden Franken reservieren. Allerdings erst für das Jahr 2031.
Die Durchmesserlinie, die als Alternative zum ursprünglich geplanten Herzstück dient, soll den Bahnhof SBB und den Badischen Bahnhof durch eine unterirdische S-Bahn miteinander verbinden.
Was dann ab 2031 gebaut werden soll, ist bisher noch nicht klar. Bis dahin müsse ein entsprechendes Vorprojekt vorliegen. Dafür will der Bundesrat zusammen mit Basel-Stadt und Baselland das Herzstück überarbeiten, um ein tragfähiges Projekt zu entwickeln. Die Durchmesserlinie könnte frühestens ab 2045 in Betrieb genommen werden.

Der Bundesrat möchte die Mehrwertsteuer erhöhen


Der Bundesrat will die Mehrwertsteuer während 10 Jahren um 0,8 Prozent erhöhen, um die Armee zusätzlich zu finanzieren. Das hat Mitte Bundesrat Martin Pfister am Mittwoch bei einer Medienkonferenz mitgeteilt. Ab 2028 sollen rund 31 Milliarden Franken in einen Rüstungsfonds fliessen. Das Geld ist vor allem für Luftverteidigungssysteme, Drohnenabwehr, Cyberschutz und den Schutz kritischer Infrastruktur vorgesehen. Bis Ende März soll eine Vernehmlassungsvorlage vorliegen. Danach beraten das Parlament und die Stimmbevölkerung über die geplante Mehrwertsteuererhöhung.

Der Landrat hält an der Pflicht eines Schweizer Passes für den Polizeidienst fest


Baselland lehnt Polizeiöffnung für C-Bewilligung knapp ab.
Im Kanton Baselland dürfen Polizist:innen weiterhin nur mit Schweizer Pass arbeiten. Am Donnerstag hat der Landrat die entsprechende Gesetzesänderung knapp abgelehnt. Bei der Abstimmung kam es zu einem Patt von 40 zu 40 Stimmen. Der Stichentscheid des Vizepräsidenten gab den Ausschlag gegen die Öffnung. Die Vorlage hätte es ermöglicht, dass auch Personen mit einer Niederlassungsbewilligung C zur Polizei zugelassen werden.
In den Kantonen Basel-Stadt, Jura und Neuenburg ist die C-Bewilligung bereits ausreichend, um Polizist:in zu werden.

Die Clubnacht hat stattgefunden


Am Freitag fand die zweite Ausgabe der Clubnacht statt. Teil der Clubnacht war ein Panel zur Zukunft der Nachtkultur, ein Workshop für Clubbetreiber*innen und die eigentliche Clubnacht. An der Clubnacht kommt man mit einem einzigen Ticket in 18 Clubs. Das solle Clubgänger*innen animieren, neue Clubs auszuprobieren, so Roy Bula, Nachtmanager Basels. Doch an der Clubnacht geht es eben nicht nur ums Tanzen. Der Ursprung liegt darin, dass sich die Clubbetreiber*innen mehr Austausch und Vernetzung gewünscht hatten. Dafür seien die Workshops und das Panel da, erklärt Roy Bula weiter. Die diesjährige Ausgabe konnte rund 4000 Besucher*innen anziehen. Das sind rund doppelt so viele wie bei der letztjährigen ersten Ausgabe. Die nächstjährige Ausgabe wird am 29. Januar 2027 stattfinden.


Redaktionsschluss war am Samstag, 31.01.2026 um 11:30 Uhr

Die Woche

Lesungen, Theater, Diskussion, Musik, Ausstellungen und vieles mehr: Die Woche gegen Rassismus 2019 in Basel bietet ein vielfältiges Programm, sie findet statt von: Montag, 18. März bis Sonntag, 24. März 2019

Radio X setzt in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Organisationen und Beteiligten ein Zeichen gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung. Ziel ist es, die lokale Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und gemeinsam in einen Dialog zu treten.

Während der ganzen Woche strahlt Radio X jeweils um 11:30 Uhr und um 16:30 Uhr thematische Beiträge aus.

Flyer Woche gegen Rassismus in Basel 2019

Medienmitteilung Woche gegen Rassismus 18.-24.3.19 mit Programm

 

 
Das Programm


Montag, 18. März 2019

Forumtheater "Sans Frontières" - Ein interaktiver Theaterabend zum Thema Diskriminierung und Rassismus. 

19.30 Uhr, KLARA (Clarastrasse 13)

Eintritt frei. 

 

Dienstag, 19. März 2019

Uni von unten: «Alltäglicher Ausnahmezustand: Racial Profiling in der Schweiz» mit Mohamed Wa Baile, Sarah Schilliger und Claudia Wilopo

19 Uhr, Internetcafé Planet 13 (Klybeckstrasse 60, 4057 Basel)

Eintritt frei.

 

Mittwoch, 20. März 2019

Liveübertragung Radio X, mit Interviews live vor Ort: Abendschule Import, Bla*ShTheater Niemandsland, Kulinarisches von Schnaboule Schnaboule und Musik zum Thema «Migration und Musik» mit Leila Moon.

17-22 Uhr, Keck Kiosk (Kaserne)

 

Ausstellung*: Bundes(asyl)lager- Zunehmende Isolierung und Kontrolle im Migrationsregime Schweiz

ab 19 Uhr in der Carambolage (Erlenstrasse 34, 4058 Basel)

 

 

Donnerstag, 21. März 2019

Podiumsdiskussion «Racial Profiling» mit szenischen Sequenzen des Theaters Niemandsland.

Auf dem Podium: Michel Hostettler (Community Policing Kleinbasel), Tobias Burkhard (Ausbildungsleiter KaPo BS), Nahom Mehret (Schweizer, geb. in Eritrea), Yvonne Apiyo Brändle-Amolo (SP Politikerin Zürich, Künstlerin).

Moderation: Bernard Senn, SRF

Mit dabei: BastA!, STOPP Rassismus u.a.

19 Uhr, Offene Kirche Elisabethen

Eintritt frei. 

 

Ausstellung*: Bundes(asyl)lager- Zunehmende Isolierung und Kontrolle im Migrationsregime Schweiz

ab 19 Uhr in der Carambolage (Erlenstrasse 34, 4058 Basel)

 

 

Freitag, 22. März 2019

Bla*Sh, Legion Seven, Brandy Butler (CH)

Mehrstimmige Lesung, Performance, Konzert, Büchertisch

19 Uhr (Doors: 18.30 Uhr), Rossstall II, Kaserne Basel

Eintritt frei.

 

Ausstellung*: Bundes(asyl)lager- Zunehmende Isolierung und Kontrolle im Migrationsregime Schweiz

ab 19 Uhr in der Carambolage (Erlenstrasse 34, 4058 Basel)

 

 

Samstag, 23. März 2019

Afrika-Stadtrundgang des Zentrums für Afrikastudien

The tour will take place in English and is free of charge. Reservations are requested but not required. 

14 Uhr, meeting point: at the pyramides in front of the Offene Kirche Elisabethen

 

Offener Hörsaal: Interaktiver Parcours**, über Hürden und Weichen auf dem schweizerischen Bildungsweg

16.00-18.30 Uhr, Foyer Junges Theater Basel

Eintritt frei. 

 

Ausstellung*: Bundes(asyl)lager- Zunehmende Isolierung und Kontrolle im Migrationsregime Schweiz

ab 19 Uhr 

Input: Wie die Schweiz Migrant*innen 2019 isoliert und verwaltet.

20 Uhr in der Carambolage (Erlenstrasse 34, 4058 Basel)

 

 

 

Sonntag, 24. März 2019

Afrika-Stadtrundgang des Zentrums für Afrikastudien auf Deutsch

14 Uhr, Treffpunkt: Pyramiden-Platz (Elisabethenstrasse)

Reservierung erbeten, aber nicht zwingend erforderlich.

Eintritt frei.

 

 

Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Neustrukturierung des Asylverfahrens und der Einführung der Bundeslager in der Schweiz. Mit der sogenannten Beschleunigung der Verfahren sollen Menschen effizienter verwaltet und ausgeschafft werden. Dafür nimmt das Staatssekretariat für Migration (SEM) Bundeslager in Betrieb, welche nicht nur die Unterbringung, sondern auch das gesamte Verfahren unter einem Dach zentralisieren und vereinheitlichen. Diese Praxis isoliert die betroffenen Menschen noch stärker vom Rest der Gesellschaft und lässt noch weniger Raum zur Selbstbestimmung. Um die Lagerpolitik umzusetzen, baut der Staat auf die Mitarbeit von Privatfirmen und NGOs.

 

** Bildungsparcours: Sprichst Du ausreichend Deutsch, um in der Schule mitzukommen? Wirst Du bei/auf deinem Bildungsweg unterstützt? Entsprichst Du den Bewertungskriterien des Schulsystems? Reicht das Geld für eine Ausbildung? Bringst Du die geforderten/nötigen Dokumente mit, um eine Ausbildung zu beginnen? Haben alle Menschen in der Schweiz dieselben Chancen auf Bildung? In einem interaktiven Parcours erfährst Du, welche Weichen gestellt werden und welche Hürden es zu überwinden gibt auf dem schweizerischen Bildungsweg. Ähnlich einem Leiter-Spiel, wirst Du, ausgestattet mit einer neuen Identität, unterschiedliche Aufgaben lösen, um Stufe für Stufe deinem Ziel näherzukommen.

 
Ausstrahlungstermine

 

Montag 18.3. - Sonntag, 24.3.19, täglich um 11.30 h (Wdh. 16.30 h)

Redaktionelle Beiträge auf Radio X zu diversen Themen in der Woche gegen Rassismus

u.a. mit FIASKO und STOPP Rassismus

 

Donnerstag 21.3., 18 h  & Samstag 23.3.19, 13 h

Sendung X-Plus von Schüler/innen der FMS Münchenstein

 

Samstag 23.3., 16 h & Sonntag 24.3.19, 10 h

Ausstrahlung der Podiumsdiskussion zu "Racial Profiling" vom Donnerstag 21.3.19 in der Offenen Kirche Elisabethen

Kontakt

tatiana.vieira@radiox.ch

rebecca.haeusel@radiox.ch

Social Media

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Die Woche gegen Rassismus wird unterstützt durch:

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