GGG Stadtbibliothek Basel

"Was liest du? Wer bist du?"

Spannende Persönlichkeiten kennenlernen

Sechs Mal im Jahr lädt die GGG Stadtbibliothek Basel zum Buch-Talk ein:
Basler Persönlichkeiten und Menschen, die unsere Stadt und die Region mit ihrem Schaffen prägen, bringen ein Buch mit. Sie erzählen damit im Gespräch mit der Moderatorin Janina Labhardt nicht nur von ihrer Lektüre, sondern auch von ihren Leidenschaften, ihren Vorstellungen und über ihr Leben.
Das Publikum hat im Verlauf des Interviews Gelegenheit, Fragen zu stellen und geniesst anschliessend an das Gespräch einen gemeinsamen Apéro mit dem Gast.

Eine Kooperation mit Radio X und in Zusammenarbeit mit dem Forum für Zeitfragen und der Fachstelle Gender und Bildung der reformierten Kirche BL. 

Bibliothek Schmiedenhof
Im Schmiedenhof 10 (3. OG), Basel
 

Eintritt:
7.– mit Bibliothekskarte
10.– ohne Karte

Anmeldung nicht erforderlich. Tickets vor Ort.

 

Religionswissenschaftlerin Swantje Liebs im Gespräch


Einen interessanten Roman aus Japan stellt Swantje Liebs im GGG-Buchtalk "Was liest du? Wer bist du?" vom 19. März vor: Insel der vergessenen Erinnerung von Yoko Ogawa. In der fiktiven Geschichte gehen täglich Dinge abhanden: die Vögel, die Jahreszeiten, die Fähre zum Festland. Die Inselbewohner:innen haben sich damit abgefunden, dass auch ihre Erinnerung immer weiter verblasst. Nur wenige können nichts vergessen, weshalb sie von der Erinnerungspolizei verfolgt werden.

eine schwarz gekleidete Frau mit Brille und Buch im Schoss sitzt in der Bibliothek
Weil Swantje Liebs auf Fernreisen verzichtet, entdeckt aber gerne in der Literaturwelt andere Länder © Janina Labhardt

26.03.28 und 26.03.29 GGG-Buchtalk mit Swantje Liebs

Gespräch mit Swantje Liebs über einen japanischen Roman, die Fachstelle Inforel und religiös motivierte Konflikte

 

Die Religionswissenschaftlerin Swantje Liebs schätzt den Roman, weil er einen Einblick in andere Gepflogenheiten bietet und über den Wert der Erinnerung nachdenken lässt. Sie sagt, dass in den meisten Religionen die Erinnerung in Form von Feiertagen, Traditionen und Riten gepflegt wird.


Ausserdem arbeitet Swantje Liebs als Leiterin der Fachstelle Inforel. Das Ziel dieser Fachstelle ist, wissenschaftlich fundiert zum besseren Verständnis von Religionen beizutragen. Mit Offenheit und Differenziertheit schaffe Inforel Räume für gegenseitiges Verständnis ohne ideologische oder religiöse Bindung, steht auf ihrer Website. Ein Angebot für den interreligiösen Dialog war in der Aktionswoche gegen Rassismus ein Workshop, in dem zwei Peers aus muslimischer und jüdischer Perspektive von ihren Alltagserfahrungen und Möglichkeiten der Solidarität erzählen.

Das weitere Gespräch zwischen Swantje Liebs, Janina Labhardt und dem Publikum der GGG lief auf religiöse Konflikte global hinaus: Was ist in der aktuellen Weltlage zu machen, wenn sich die Fronten bspw. im Nahen Osten verhärten und keine Hoffnung auf Frieden besteht? Im Kleinen beginnen, antwortet Swantje Liebs.

 
Schlagersänger Vincent Gross im Gespräch


Im GGG-Buchtalk "Was liest du? Wer bist du?" vom 4. Februar war ein ehemaliger Zivildienstleister der Stadtbibliothek auf dem Podium. Besser kennt man Vincent Gross als Schlagersänger, der aus Basel kommt und im deutschsprachigen Raum Konzerthallen füllen kann. Mit Songs über alkoholische Getränke und Ferienstimmung hat er beachtlich viele Fans, die ihn teilweise auch im Buchtalk aufsuchten.

Ein blonder Mann mit weissem Pullover grinst in die Kamera
Was bewirkt Social Media mit dem Dopamin-Pegel? Vincent Gross verbringt etliche Stunden täglich am Handy © Janina Labhardt

26.02.07 und 26.02.08 GGG-Buchtalk mit Vincent Gross

GGG-Buchtalk "Was liest du? Wer bist du?"

 

Sein mitgebrachtes Buch heisst "Die Dopamin-Revolution" von Michael E. Long, das 2025 im Riva-Verlag erschien. Gedankenanregend und aufschlussreich fand Vincent Gross die Lektüre, besonders die Erklärung, wieso der Dopamin-Pegel im Umgang mit Social Media bewusster reguliert werden sollte. Er selbst war im Januar in den Ferien und deswegen schaltete er sich offline. Ein Detox, wie Vincent Gross nachträglich beurteilt.

 
Gefängnisseelsorgerin Dinah Hess im Gespräch


Dinah Hess arbeitet im Frauengefängnis Hindelbank (BE), in der Untersuchungshaft Basel-Stadt und im Bässlergut. Als Pfarrerin hat sie früher auch Beerdigungen geleitet und war beeindruckt vom oftmals intimen Einblick in die Trauerfamilie. Mit dem Thema Tod beschäftigt sich Dinah Hess auch und sprach mit Janina Labhardt über das Kinderbuch «Der Tod auf dem Apfelbaum» von Kathrin Schärer.

Eine Frau mit Brille und halblangen braunen Haaren hält ein Kinderbuch im Schoss und sitzt mit überschlagenen Beinen auf einem Sessel in der Bibliothek
Der Januar-Talk handelt sich ums Thema Tod, nähergebracht im Kinderbuch von Kathrin Schärer © Janina Labhardt

26.01.22 und 26.01.24 GGG-Buchtalk mit Dinah Hess

GGG-Buchtalk

 
 
Kulturschaffende und Moderatorin Katja Reichenstein im Gespräch

 

Der letzte GGG-Buchtalk "Was liest du? Wer bist du?" im Jahr 2025 fand mit Katja Reichenstein statt. Am 20. Novemember stellte sie ihr mitgebrachtes Buch vor: See der Schöpfung von Rachel Kushner. Zudem berichtete die Kulturschaffende von der Entstehungsgeschichte des Holzpark Klybeck am Basler Hafen.

Eine Frau mit blonden, hochgebundenen Haaren und gestricktem Pullover sitzt in der Bibliothek
Der Vergleich von Homo Sapiens und Neandertalern fasziniert Katja Reichenstein © Janina Labhardt

25.11.27 und 25.11.29 GGG Buchtalk mit Katja Reichenstein

Hörbox

 
 
Schauspieler und Sänger Roland Herrmann im Gespräch
 

"Was liest du? Wer bist du?" heisst die Talkreihe der GGG Stadtbibliothek Basel. Am 23. Oktober sass Roland Herrmann auf dem Podium und berichtete im Gespräch mit Janina Labhardt, was ihm realistische Kunst bedeutet, wie er Schauspieler geworden ist und was gute Schauspielerei ausmacht.

Ein schwarz bekleideter Mann mit Schal sitzt mit gefalteten Händen in einem Sessel
Bühnenrollen in schweizerdeutschen Komödien entsprechen Roland Herrmann © Janina Labhardt

25.10.25 und 25.10.26 GGG-Buchtalk mit Roland Herrmann

GGG Buchtalk "Was liest du? Wer bist du?"

 

Seine aktuelle Lektüre heisst "Lebt Anker noch?" von Heinz Bütler. Von Albert Ankers Gemälden fühlt sich Roland Herrmann angezogen: Er kann sich in die Details von "Schneebär" oder "Schulspaziergang" vertiefen und bewundert die Genauigkeit des künstlerischen Ausdrucks.

Roland Herrmann malt abstrakt und hängt seine Bilder privat auf, möchte sich aber nicht Maler nennen. Hauptberuflich steht er auf der Theaterbühne und spielt ab dem 7. November im Theater Fauteuil "Äxtrawurscht".

 

 

Pfarrerin und Kirchenratspräsidentin Regine Kokontis im Gespräch


Im GGG-Buchtalk "Was liest du? Wer bist du?" der GGG-Stadtbibliothek sprechen wir über die umstrittene Darstellung der Menschheit in der Kulturgeschichte: Ist der Mensch "im Grunde gut", wie es der Niederländer Rudger Bregmann in seiner "neuen Geschichte der Menschheit" argumentiert? Ein Gespräch mit Regine Kokontis, die Pfarrerin und die neue Kirchenratspräsidentin der reformierten Kirche Basel-Land ist.

Eine Frau mit dunkler Brille, halblangen Haaren und gemusterter Brille sitzt in einem Sessel
Ist der Mensch im Grunde kooperativ, solidarisch und integer, fragt sich Regine Kokontis ©Janina Labhardt

25.09.27 und 25.09.28 Talk mit Regine Kokontis

HörboX in Kooperation mit der GGG Stadtbibliothek

 

Darüber hinaus berichtet Regine Kokontis über ihre neu begonnene Tätigkeit als Kirchenratspräsidentin, ihre Erfahrungen als Pfarrerin insbesondere in der Seelsorge und mit Jugendlichen sowie über ihren Einsatz als Associate Pastor in der Presbyterian Church USA, Old First Church in Huntington, New York.

 

 
Lehrerin und Entdeckerin Clara Willers im Gespräch

 

Dass es sich beim Buch "Gezeiten der Stadt" von Kirsty Bell um eine historische, soziale, kulturelle und zwischenmenschliche Entdeckungsreise durch Berlin handelt, fasziniert Clara Willers vom ersten bis zum letzten Buchstaben. Sie nimmt die akribische Recherche aufgrund eines Hauseinzugs in Berlin, den Blick aus dem Fenster und die historische Stadtentwicklung im Buch zum Anlass, eigene Gedanken zum Entdecken und Begegnungen mit Mitmenschen anzustellen.

Über Bücher, die ihr Leben verändert haben, macht Clara Willers Tagebuchnotizen ©Janina Labhardt

25.03.29 und 25.03.30 GGG-Buchtalk mit Clara Willers

Hörbox

 

Im einstündigen Buchtalk stellt Clara Willers ihre Sichtweise auf Resilienz vor, ihre Bewunderung gegenüber Pionier:innen der Frauenrechtsbewegung und ihr eigenes Engagement als Sprachlehrerin im Zentrum für Brückenangebote Baselland.

 

Kulturunternehmer und Pianist Lukas Loss im Gespräch

 

Was ist die grösste Herausforderung, ein interdisziplinäres Kunst-Wissenschafts-Musik-Festival zu koordinieren, das sowohl die Fachwelt als auch die breite Bevölkerung anspricht? Kreative Kombinationen wie Quantenphysik und Kunst von Jean Tinguely oder KI-generierte Kompositionen von "echten" Beethoven zu unterscheiden - das Festival Interfinity ist grenzenlos. Im GGG-Buchtalk spricht Lukas Loss über sein Herzensprojekt.

Interfinity heisst sein Grossprojekt, das Lukas Loss erfüllt © Janina Labhardt

25.02.22 und 25.02.23 GGG-Talk mit Lukas Loss

Hörbox

 

Eine prägende Lektüre war für Lukas Loss "Stiller" von Max Frisch. Besonders der sprachliche Ausdruck in Beschreibungen gefällt ihm, aber auch die Beziehungsgeflechte und der Komplex der Identitäten. Eine markante Textstelle liest Lukas Loss vor, in der New York im Fokus steht.

Für den Interfinity-Organisator steht eine andere US-Stadt auf dem Programm: San Francisco. Dorthin reist Lukas Loss mit seinem Projekt Tinguely Entangled, das im Frühling 2023 Premiere hatte und unter anderem am Weltwirtschaftsforum im Winter 2024 gastierte.

 
Koch und Gastrounternehmer Arvid Weck im Gespräch

 

Der Gründer und Chef des Zmorgeland in der Markthalle und der Zmorgeinsel bei der Novartis lüftet im GGG-Buchtalk ein paar seiner Geheimnisse: Warum kocht Arvid Weck für seine Restaurantgäste ausschliesslich das, was ihm selbst schmeckt? Was imponiert ihm an der finnischen und israelischen Küche? Wieso sind seine beiden Brunch-Events eine Goldgrube?

Wieso gibt es überhaupt Speisekarten im Restaurant? Es sei eine Vertrauenssache, wenn er auswärts esse, sagt Arvid Weck ©Janina Labhardt

25.01.25 und 25.01.26 GGG Buchtalk mit Arvid Weck

Hörbox

 

Die mitgebrachte Lektüre des Kochs ist - naheliegend - ein Kochbuch. "Foodrevolution" heisst das 2014 erschienene Buch von Katrina Meynink, das 100 Rezepte mit seitengrossen Fotografien illustriert.

Der Begriff von Bistronomy bedeutet, dass die heutige Gastroküche günstig sein soll, hochwertige Produkte bietet, gleichzeitig aufs Wesentliche reduziert und eine familiäre, vertrauensvolle Atmosphäre im Restaurant ausstrahlen soll. Dann bräuchte es gar keine Speisekarte mehr, denn die Gäste sollen der Küchencrew vertrauen und ihr rückmelden, wann sie den Gang wechseln wollen oder satt sind.

Von dieser Art von Gastronomie schwärmt Arvid Weck. Allerdings verlegt er seine Kreativität derzeit auf sein privates Leben und bereitet für seine beiden Brunch-Events reichhaltige Buffets zu.

Der GGG-Buchtalk wird von den Kooperationspartnern Forum für Zeitgeschichte und Fachstelle Gender und Bildung der reformierten Kirche Baselland gefördert.

 
Direktorin des Jüdischen Museum Schweiz Naomi Lubrich im Gespräch

 

Was findet Naomi Lubrich an Autobiografien von Künstler:innen spannend? Inwiefern spielt sie als Direktorin des Jüdischen Museums Schweiz eine entscheidende Rolle, ob eine kunstschaffende Person mit einer Zusammenarbeit gefördert oder abgewiesen wird? Welche berufliche Förderung hat sie selbst von ihrem Elternhaus, speziell von ihrem Vater, erfahren? Im Buchtalk der GGG Stadtbibliothek spricht Naomi Lubrich über ihre Erfahrungen. 

Am Sonntagmorgen über den Nahostkonflikt und die Aufgabe des Jüdischen Museum diskutieren © Janina Labhardt

24.12.01 GGG Buchtalk mit Naomi Lubrich

HörboX

 

Darüber hinaus geht es im Buchtalk um Ann Patchett, die ihre Autobiografie "Diese kostbaren Tage" geschrieben hat. Es handelt sich um eine Essaysammlung, die ganz unterschiedliche Lebensphasen von Ann Patchett aufgreift.

Zudem: Das Jüdische Museum Schweiz ist das einzige Museum schweizweit, das die jüdische Kulturvermittlung den Besuchenden näherbringt. Welche Aufgabe seine Direktorin sieht, wie sie unter anderem Schulklassen mit 22 Schüler:innen mit muslimischer Glaubensrichtung in den Dialog einbindet, berichtet Naomi Lubrich im Gespräch mit der Moderatorin Janina Labhardt.

 
Geschäftsführer von StadtKonzeptBasel Mathias F. Böhm im Gespräch

 

Wie positioniert sich die Stadt Basel im Ranking mit Skandinavien und unseren Nachbarländern? Welchen Mehrwert bringt der ESC im Mai 2025? Inwiefern sind Basels Klimaziele bis 2037 im Konflikt mit der Stadtentwicklung, die praktisch im Monatstakt ein Festival oder Mega-Event stattfinden lässt? Auf diese und weitere Fragen geht Mathias F. Böhm, Geschäftsführer von StadtKonzeptBasel, im GGG-Buchtalk ein.  

Am Sonntagmorgen über Innovationen und Eurovision Songcontest debattieren: Mathias F. Böhm ©Janina Labhardt

24.11.02 und 24.11.03 GGG-Talk Mathias F. Böhm

Hörbox

 

Das einstündige Gespräch fand vergangenen Sonntagmorgen im GGG Schmiedenhof statt. Der Gast brachte sein Lieblingsbuch mit, das die Streitschrift "Innovation" von Wolf Lotter ist. Von diesem Buch lerne Mathias F. Böhm gerne für seine Arbeit, wie Projekte erfunden und überdacht werden, sagte er.

 

Busfahrer und Autor Philipp Probst im Gespräch

 

Der erste Buchtalk der GGG-Veranstaltungsreihe "Was liest du? Wer bist du?" nach der Sommerpause fand am 29. September mit Philipp Probst statt. Dieser sprach über seinen Job als BVB-Busfahrer, seine Schriftstellerkarriere und über seinen Lieblingsautor bzw. literartisches Vorbild Charles Bukowski. Auch das Publikum war eingeladen, Fragen zu stellen und sich am anschliessenden Apéro mit dem Podiumsgast zu unterhalten.

Am Sonntagmorgen über Untergrundliteratur debattieren: Philipp Probst ©Janina Labhardt

24.10.05 und 24.10.06 Buchtalk mit Philipp Probst

HörboX

 

Am Roman "Der Mann mit der Ledertasche" (Erscheinungsjahr 1971) schätzt Philipp Probst, weil Bukowski auf jegliche political correctness pfeift. Schon im ersten Kapitel fängt Bukowskis schamloser Schreibstil unmissverständlich an, das Philipp Probst vorliest. Die Fragen nach dem zeitgemässen Gendern, der sprachlichen Sorgfältigkeit etc. sind sowohl für die Moderatorin Janina Labhardt als auch für das GGG-Publikum eine kontroverse Diskussion wert. Obwohl der Schreibstil und die mündliche Ausdrucksform von Philipp Probst korrekt sind, sei es ein Reiz für ihn, auch mal so filterlos und vorbehaltlos zu schreiben wie Charles Bukowski. 

Die Talk-Reihe wird in Zusammenarbeit mit dem Forum für Zeitfragen und der  Fachstelle Gender und Bildung der reformierten Kirche BL durchgeführt.

 
Basler Künstlerin La Nefera im Gespräch

 

Am vergangenen Sonntag fand der GGG-Buchtalk mit Jennifer Perez aka La Nefera statt. Die Basler Rapperin verrät im Gespräch mit Janina Labhardt, wie sie den Hip-Hop mit 17 Jahren für sich entdeckt hat, warum ihre Texte auf Spanisch sind und was sie an Lebensphilosophie vermitteln will. 

Von Toni Morrisons Bücher ist Jennifer Perrez begeistert ©Janina Labhardt

24.05.04 und 24.05.05 GGG-Buchtalk La Nefera ONLINE

HörboX

 

Im Fokus des Buchtalks steht La Neferas Lieblingsbuch: Selbstachtung, ausgewählte Essays von der US-Literaturpreisträgerin Toni Morrison. Die Basler Künstlerin gibt zu, dass Morrisons Theorien stellenweise schwierig zu verstehen, aber die Essenz ist für sie glasklar. Der Lieblingssatz im Buch ist für La Nefera: "Erzählen ist die Wurzel, was aus ihr wächst, lässt uns wachsen."

Als studierte Sozialarbeiterin, Texterin, Künstlerin und als Frau mit Migrationshintergrund aus der Dominikanischen Republik kann La Nefera viel aus Toni Morrison lernen.

Darüber hinaus handelte das Gespräch auch von ihrer Karriere, Selbstzweifel, Selbstinszenierung in Social Media und ihrer aktuellen Studioproduktion (Albumrelease im Oktober 2024).

 
Schriftsteller und Journalist -minu im Gespräch

 

Am vergangenen Sonntagmorgen sind viele Interessierte in den dritten Stock im GGG-Schmiedenhof geströmt, um den Buchtalk "Was liest du? Wer bist du?" zu hören. Zu Gast war -minu, der seinen Lieblingskrimi "und dann gab's keines mehr" von Agathe Christie mitbrachte. 

Weil er sich mit Krimis am besten ablenken und entspannen kann: -minu am GGG-Buchtalk © Janina Labhardt

24.02.29 und 24.03.02 GGG-Buchtalk mit -minu

X-Plus

 

Mit der Moderatorin Ann Meyer tauschte sich -minu aus, wie sich der Mordkomplott aufbaut und was sich zu anderen Krimiwerken von Christie unterscheidet. Die Frage nach einer möglichen Inspirationsquelle wiegelt -minu ab: Er sei nie Autor gewesen, sondern bloss Schriftsteller von Kurzgeschichten. Eine weitere Sammlung von -minus' Werken würden offenbar nicht gerade anstehen, weil er sich inzwischen den Luxus der Zeit gönne und sich weder von Verlagsleuten noch von seiner Leser:innenschaft drängen lasse.

 
BZ-Chefredaktor Patrick Marcolli im Gespräch

 

Der erste Buchtalk der GGG-Veranstaltungsreihe "Was liest du? Wer bist du?" im neuen Jahr fand am 28. Januar mit Patrick Marcolli statt. Dieser sprach über seine Lieblingslektüre "Das Ende des amerikanischen Jahrhunderts" von George Parker mit der Moderatorin Ann Meyer. Auch das Publikum war eingeladen, Fragen zu stellen und sich am anschliessenden Apéro mit dem Podiumsgast zu unterhalten. 

Ein Mann mit Jeans und Kittel sitzt auf einem Podium, dahinter leere Buchregale Am Sonntagmorgen über US-amerikanische Politik debattieren: Patrick Marcolli ©Janina Labhardt

24.01.02 und 24.02.03 Buchtalk mit Patrick Marcolli

X-Plus

 

Das über 700-seitige Sachbuch liefert einen Abriss über die Politik der USA. Obwohl es sich hauptsächlich um die Biografie über den 2010 verstorbene Spitzendiplomat Richard Holbrooke handelt, umfasst das Buch die US-Geschichte der vergangenen Jahrzehnten.

Der Podiumsgast zieht mit diesem Buch den Bogen auf die aktuelle Lage in den USA im Vorfeld der Präsidentschaftswahl. "Was, wenn..." sei zwar keine geschichtswissenschaftlich relevante Frage, stellt der Historiker Patrick Marcolli in den Raum, aber auf das besprochene Buch sehr interessant.

 
Pia Inderbitzin im Gespräch

 

Die Veranstaltung "Was liest du? Wer bist du?" hat am vergangenen Sonntag zum letzten Mal in diesem Jahr im GGG Schmiedenhof stattgefunden. Pia Inderbitzin hat ihr Lieblingsbuch "Spatzen am Brunnen" von Hansjörg Schneider mitgebracht, zudem eigene Geschichten über ihre Zeit als Fasnachtsobfrau, eine Kochreise durch Afrika und über ihre eigene Schreibleidenschaft. 

Die ehemalige Fasnachtsobfrau am GGG-Talk © Janina Labhardt

23.11.30 GGG-Buchtalk mit Pia Inderbitzin

X-Plus

 

Dass die ehemalige Fasnachtsobfrau in Sachen Anekdoten, Erinnerungen und vor allem mit astreinem Baseldeutsch aus dem Vollen schöpfen kann, ist unüberhörbar. Darüber hinaus erzählt sie - weiterhin spürbar ergriffen - wie sie zweifach die Basler Fasnacht in der Pandemie absagen musste.

Ausserdem empfindet sie den Basler Humor einzigartig, der unter anderem in den Schnitzelbänken und auf den Fasnachtslaternen zum Ausdruck kommt. Das sieht die Moderatorin Ann Mayer anders...

 
CMS-Kulturleiter Claudio Beccarelli im Gespräch

 

Ein weiterer Talk der Veranstaltungsreihe "Was liest du? Wer bist du?" fand am Sonntag, 29. Oktober im Schmiedenhof der GGG Stadtbibliothek Basel statt. Dort sass Claudio Beccarelli auf dem Podium, der als Leiter der Kulturabteilung der Christoph Merian Stiftung arbeitet. Seine Lieblingslektüre ist unter anderem "Venusschuh" von S. Corinna Bille.

Wenn Claudio Beccarelli von Büchern umgeben ist, fühlt er sich wohl ©Janina Labhardt

23.11.04 und 23.11.05 GGG-Buchtalk mit Claudio Beccarelli

HörboX

 

Im Gespräch mit Janina Labhardt berichtet Claudio Beccarelli von seiner Leseleidenschaft, was ihm Bücher bedeuten und warum er sich über Gelesenes mit niemandem austauscht.

Zur Autorin S. Corinna Bille recherchierte er viel im Wallis, in Billes ehemaligen Wohnort. Die vielen Naturbeschreibungen und landschaftlichen Bezüge im Buch kann Claudio Beccarelli bestens nachvollziehen, weil er selbst im Wallis ein Haus besitzt mit einer eigenen Bibliothek.

Die Liste seiner liebsten 46 Bücher aktualisiert Claudio Beccarelli stetig. In der Regel fängt er einen neuen Tag mit einem Buch in der Hand an. Sein Lesetempo: 50 Seiten pro Stunde.

 
Reinacher Pfarrerin Florence Develey im Gespräch

 

Am vergangenen Sonntag fand der vierte Buchtalk der Reihe "Was liest du? Wer bist du?" im Schmiedenhof der GGG Stadtbibliothek Basel statt: Florence Develey brachte ihre Lieblingslektüre "Mittagsstunde" von Dörte Hansen mit. 

Florence Develey, Pfarrerin aus Reinach BL, am 24. September 2023 in der GGG © Janina Labhardt

23.09.28 und 23.09.30 GGG-Buchtalk mit Florence Develey

X-Plus

 

Die Handlung des Romans spielt in einem fiktiven Dorf im hohen Norden von Deutschland. In einer Zeitspanne von zwei Generationen gibt die Autorin Einblicke in die bäuerliche Welt, die unter anderem Verlust, Abschied und einen Neubeginn beinhaltet.

Florence Develey liebt dieses Buch. Sie schätzt den Schreibstil der Autorin, auch die versteckten Details und die unkommentierten Beschreibungen des Landlebens. Die Pfarrerin von Reinach stellt den Buchinhalt in den Zusammenhang mit ihrer Arbeit: Abschied, Neuanfang, seelsorgerische Begleitung und die Auseinandersetzung mit dem christilichen Glauben gehören zu ihren beruflichen Auseinandersetzungen.

Im Gespräch mit Janina Labhardt berichtet Florence Develey unter anderem, wie die Reinacher Kirchengemeinschaft auf den aktuellen Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche reagiert, welche Themen sie für ein "Wort zum Sonntag" aufgreifen würde und wieso vergeben manchmal so schwer fällt.

 
Nina Jecker der Basler Zeitung im Gespräch

 

Der dritte Buchtalk der Reihe "Was liest du? Wer bist du?" fand am vergangenen Sonntag im Schmiedenhof der GGG Stadtbibliothek Basel statt: Nina Jecker hat anhand ihrer Lieblingslektüre "angerichtet" von Herman Koch berichtet, wieso sie solche literarische Denkanstösse schätzt und was sie für ihre eigenen Kinder ableitet. 

Nina Jecker am Buch-Talk in der GGG Stadtbibliothek © Janina Labhardt

23.03.30 und 23.04.01 Buchtalk mit Nina Jecker

X-Plus

 

Der Roman ist ein fiktives Familiendrama, das sich zwischen Empathie und Moral bewegt. Was tun bei einem Tötungsdelikt, das das eigene Kind begangen hat? Wie weit darf Elternliebe gehen? Was darf man tun, um die eigenen Kinder zu beschützen?

Nina Jecker mag das Buch des niederländischen Besteller-Autors besonders, weil sie es in verschiedenen Lebensphasen unterschiedlich interpretiert hat. Im Jahr 2010 verschlang die damals kinderlose Juristin Nina Jecker das neu erschienene Buch und konnte für sich sofort ein Urteil bilden.

Als Nina Jecker das Buch ein zweites Mal las, als sie zweifache Mutter war, fühlte sie sich hin- und hergerissen: Was würde sie tun, wenn ihr eigenes Kind ein Tötungsdelikt begangen hätte? Ihre Empathie fiel mehr ins Gewicht.

Im Gespräch mit Janina Labhardt berichtet sie unter anderem über ihren Umgang mit ihren Kindern und über ihre Erfahrungen als BaZ-Kolumnistin.

 
Zolli-Direktor Olivier Pagan im Gespräch

 

Die zweite Folge des GGG-Buchtalks "Was liest du? Wer bist du?" fand am 19. Februar mit Olivier Pagan statt. Er ist Zoo-Direktor und Tierarzt, segelte in einer "Nussschale" mit seiner Frau über den Pazifik und liebt das Buch "Die richtige Flughöhe" von Bertrand Piccard.

Nicht nur über Zootiere spricht Olivier Pagan gerne ©Janina Labhardt

23.02.23 und 23.02.25 GGG-Buchtalk mit Olivier Pagan

X-Plus

 

Im Gespräch mit der Moderatorin Ann Mayer berichtet er, wie er mit Kritik umgeht, wie er umweltschonend leben möchte und verrät, welche Projekte des Zoos für dessen 150. Jubiläum nächstes Jahr lanciert werden. Seine ernsthafte Antwort auf die Frage, welche neue Tierart er im Zoo gerne hinzufügen möchte: "Der Hausspatz."

 
Roger Jean Rebmann alias Grabmacherjoggi im Gespräch

 

Der Auftakt der neuen Talkreihe "Was liest du? Wer bist du?" von der GGG Stadtbibliothek Schmiedenhof hat am 29. Januar 2023 stattgefunden. Das Publikum liess sich auf Exkurse über Byzanz ein, erfuhr Wissenswertes über das mittelalterliche Basel und durfte sich über die Sammelleidenschaft in Brockenhäusern des Gesprächsgastes schmunzeln. 

Der Basler Stadtführer Roger Jean Rebmann mag besonders Sachbücher, historische Stadtpläne und Comics © Janina Labhardt

23.02.02 und 23.02.04 GGG-Buchtalk mit Roger Jean Rebmann

X-Plus

 

Roger Jean Rebmann alias Grabmacherjoggi hat sich als Basler Stadtführer einen Namen gemacht. Er hat sich sein historisches Wissen über Basel selbst angelesen, verfügt privat über eine grosse Bibliothek mit dicken Sachbüchern und unterhält sowohl auf der Bühne, als auch auf seinen Stadtführungen gerne das Publikum.

Als erster Gesprächsgast der öffentlichen Buchtalk-Veranstaltungsreihe der GGG Stadtbibliothek Schmiedenhof diskutierte er während einer Stunde mit der Moderatorin Ann Mayer unter anderem über seine Lieblingslektüre. Beim anschliessenden Apéro konnte das interessierte Publikum mit Roger Jean Rebmann persönliche Worte wechseln.

 
Was liest du? Wer bist du?

 

Die GGG Stadtbibliothek Basel lädt zu einer Veranstaltungsreihe mit neuen Terminen ein: Die einstündigen Talks finden an den Donnerstagen, 23. Januar, 20. Februar und am 20. März 2025 jeweils um 19 Uhr im Schmiedenhof Basel fest. Eine Basler Persönlichkeit soll sich anhand ihrer Lieblingslektüre vorstellen und aus ihrem Leben erzählen.  

Heinz Oehen, Leiter der Stadtbibliothek Schmiedenhof, freut sich auf die neue Veranstaltungsreihe im Schmiedenhof Basel © Janina Labhardt

23.01.28 Start des Talk-Reihe in der GGG

Kulturtipp

 

Radio X ist neben dem Forum für Zeitfragen und der Fachstelle Gender und Bildung der reformierten Kirche BL Kooperationspartner. Bei der Veranstaltung ist Radio X dabei und sendet in der darauffolgenden HörboX-Sendung den moderierten Talk. Die Talkmoderationen übernimmt Janina Labhardt aus dem Radio X-Team.

 

 

Wir lesen vor.

Am 22. Mai 2019 lesen Prominente in der GGG Bibliothek Schmiedenhof aus ihrem Lieblingsbuch vor. Radio X ist live vor Ort und moderiert durch den Abend.

Prominente lesen aus ihrem Lieblingsbuch vor. Die Veranstaltung wird live auf Radio X übertragen.

  • 16.00 Ueli Mäder, Soziologe
  • 17.00 Annina Frey, Glanz & Gloria
  • 18.00 Danielle Bürgin, Radio X
  • 19.00 Dani von Wattenwyl, Tele Basel
  • 20.00 Georg Kreis, Historiker
  • 21.00 Sarah Altenaichinger, Poetry Slam

Eintritt frei
Bibliothek Schmiedenhof

OnAir

Am Mittwoch, 22. Mai 2019 ab 16 Uhr auf Radio X.

Schweizer Vorlesetag 2019

6 prominente Basler*innen lesen in der GGG Stadtbibliothek (Schmiedenhof) aus ihrem Lieblingsbuch vor. Die Veranstaltung wird live auf Radio X übertragen und über Instagram begleitet. 

Moderation: Mirco Kaempf, Technik: Sebastian Doss, Projektleitung: Rebecca Häusel, Lukas Kurmann

"We make our own rules" Parsnip on reframing 1960s Pop

Mit ihrem zweiten Longplayer 'Behold' haben die Australier:innen von Parsnip einen beinahe orchestralen Pop Opus aufgenommen, welcher eine ganze Palette von Klangfarben von 1966-1968 zusammenmischt. Dennoch bewahren sie sich einen sehr zeitgenössischen Geist. Wir haben sie in Bern kurz vor ihrem drittletzten Auftritt ihrer ersten UK/EU Tour interviewt. von Mirco Kaempf

Parsnip: "We make our own rules"

Vor ihrem ersten Konzert in der Schweiz im ISC Bern nahmen sich Parsnip Zeit für ein kleines Interview

Sometimes you just never want to wake up. Such as last thursday night, 25th of october at ISC Bern: As Parsnip takes the stage the curtain is thrown wide open and the last line check before the concert is rambuciously melting into the beginning of their 3rd to last gig, before the band finally catches their plane(s) back to their homeland, Melbourne Australia. It all seems naturally improvised and impromptu but it is merely a testament to the appeal of the four musicians, who are not performing some roles and abide some rules, but who are genuinely travelling back and forth through wormholes and parallel universes. At least to the person writing up these lines it seems the canon of the 1960s is spitting out some new notes and melodies tonight. All of a sudden it's The Monkees who are on stage, chattering about to each other in their excited bestfriendy-sitcom-manner, you get some evil hoodoo-ing guitar licks  that are reminiscent of a Seeds manner, but blossom into indie-esque bouquets of choral harmony, straight from the land of the Masters Apprentices but more like A Left Banke. Don't get me started on Smile!, Pet Sounds or Paris' Höfner Bass!

We are chatting to Carolyn (Drums, vocals), Paris (Bass, vocals), Stella (guitar, vocals), Bec (keyboard, vocals). Behold was released in April 2024.

If you were to meet Ray Davies in a pub, what question would you want to ask him?

Oh, my God!

You've got to give us some time!

Carolyn: I would say, "what is your favourite song of all time?" I would be very curious.

Are you not afraid that this is too much of a cliché question?

Carolyn: [laughs] Look, this is the first question that's popping into my head, so that's what I would say, because I'd be put on the spot.

Paris: Like "How's it going? [shrieks]"

Stella: I would say, do you want to hang out later? Or do you want to go get a beer or something? Do you want to be my best friend? Do you looove us?

Carolyn: Do you love Parsnip?

Stella: What's your favourite colour?

All right. I can tell there is some love in the air when it comes to Ray Davies and the Kinks! Would you also consider Parsnip a 60s band to some extent?

Carolyn: I feel like we probably started out, like, that was our common interest, like, 60s garage, but it sort of moved into other realms since then.

Paris: Also, it seems like he can kind of write any song and we'll... I don't know, it doesn't necessarily have to be, like, a garage song. It just kind of becomes one of our songs, yeah.

Stella Also, we don't necessarily say that as much as other people say that. I think it, for sure. I think it's 60s. I want it to be 60s, but I don't know if we said that. Someone else. The Paisley maybe.

Well, I mean, the 60s are a really rich universe if you go digging around in it. I'm always amazed that I'm still finding new stuff every day when I'm browsing YouTube. But listening, growing up with 60s music and having your brain shaped by it, I can't help thinking that it is maybe a different experience for me, a white cis male, as maybe for someone who is not a white cis male. And now, more and more, I listen to more of the lyrics and you get stuff like "Woman" by the Emperors. And, in a way, it's really disgusting what those teenage boys sang about, right?

Stella: And grown-up men as well, not just teenage boys.

Did that bother you when you were getting into that, or was that just normal?

Paris: I think I was into more of the energy or something. Unfortunately, back then I was just like, da-da-da. I mean, there's a lot of quite offensive things going on.

Stella: Also, it's a little domain for lots of young little straight white boys who are probably quite middle class. So it's quite exclusive, which maybe when you're 15, you don't really think about. But I'm sure as we all get older, we think about that more. I'm very aware of it now. However, the songs, a lot of them still are so fucking good. But I don't know, the whole universe is a bit irksome, maybe.

Carolyn: I feel like I have such a complicated relationship with all of that stuff, not just 60s stuff, but there's lots of problematic musicians across all eras, even now. It's everywhere. But I think that if I got into something like when I was a teenager and it just hits you so hard, I think that feeling stays in you forever. And even if you find out stuff about someone that makes you think about them differently, I feel like the music is still really powerful. For better or for worse, that's just the way it is for me. But I think maybe if I am getting into new music now, I might be a little bit more critical and it's a bit of a barrier. I'm not just going to consume it unquestionably.

Stella: And the benefit of knowing all this now is that we can take what we like from that stuff and re-put it through the 'sausage machine' into a way that we like the sound, but we can say shit that they're not saying, that no one got the chance to say then, maybe. And maybe people were, you know, in niche pockets, people were saying good things. But we can take the sounds that we like. It's like, post-modern, you know. Re-appropriating things, re-contextualizing things. The sounds we like, but the words we don't like, so we can make a collage of all the things we do like.

It's like hypnagogic pop or something. That's a phrase that people use when talking about Ariel Pinks music. (Of course, that's another problematic person.) But it's like a really contemporary discussion to have: How much can you listen to the art and how much do you just have to realize that the person who created the art is not holy at all, be that Jackson Pollock, be it Michael Jackson and so on.

[at this point Bec (Keys) joins the conversation]

So seeing as the palette that you're drawing from is so rich, let's talk about your current record, Behold. I saw that it's like having songs on there that you've been carrying around since 2019 and you had several recording sessions.

It's a very rich sound, a really warm production, I think. What instruments are on this record?

all at the same time: It's the same.

I guess it's the usual.

There's more.

There is more.

Plus more.

Yeah.

Usually plus more.

Stella: Yeah, me and Paris, I think we both play extra. I play saxophone on it. And on most recordings before this, I probably only played just electric guitar. But on this one I did nylon string, 12-string acoustic, saxophone, and Paris did...

Paris: I played harmonium on some songs, so like right at the end there's a chant. And then on Turn to Love, there's also harmonium and kind of layers of all kinds of things on there as well.

And piano.

Bec: Oh, yeah, because you work with the upright piano, clapping, cheering.

Carolyn: It feels like there's more textures going on in this one.

It's almost orchestral pop, if you put it that way! You said you started out really into like 60s garage rock and pop. And if we are counting the years, I guess Behold is a record from 1967, perhaps.

Paris: Yeah, that sounds pretty good.

Stella: We started in 65, now we got to 68. We got all grapefruit.

Are you not afraid to become too proggy at one point?

Multiple: No! Never!

I don't know if you agree, but usually when you talk about psychedelic music, then you think of 10-minute fuzzed-out guitar solos, which I think is such a drag. But you kind of come from the melodic, the harmonic side, like a left bank, possibly.

Stella: Also the proggy 10-minute shit, that is like the cis-white male version of prog. But we can make a whole new version of prog music that doesn't have to be what they told us it has to be. It doesn't mean we're not living in 68 or 69 or 72. Great year. Whatever we feel. We write the rules.

Now you've been touring with this record, Behold. Which is a melodic, psychedelic Opus almost. Looking back at the process of recording it in different sessions, overdubbing, texturing,  Is there stuff that you would add to it, if you were to do a Behold Part 2 in a way?

Carolyn: Let's do a let it be and get some full orchestral shit, and just ruin the whole thing. [laughter] I like it how it is. I feel like I would just want to keep moving on to the next thing. I wouldn't want to revisit something we've already done. That's just how it exists. That's how it is.

Stella: I think every other recording we've done, I would go back to it and redo it a thousand times over, except for Behold. I wouldn't change it. But every other release, yes, I would change. This one is the one that I think we got right.

Bec:  I think sometimes with the live songs, we're finding songs that can bleed into the next one. But maybe that's more like a theatrical thing we can do. Just something that exists in the live version only, perhaps. I guess things always feel a bit faster when we play it live, a bit more rocking.

You've played almost every single day of October. How was your experience touring in Europe in general?

Carolyn: It's been good. I feel like whenever you go on a long tour, it's always kind of up and down. But I feel like we've been really lucky. The shows have been consistently quite good and always met interesting people every night. The bands have been really great. [Tramhaus, Leopardo] There hasn't been any total dud shows, which there usually always is.

It's just been nice to see other scenes in other parts of the world that kind of are similar but different to what is at home and meet other bands and talk to them about how DIY and independent music runs in their town. Because it's sort of a bit different everywhere. But then also you meet people where you're like, oh, we're just into the same things, but we live on the other side of the planet.

It's a very soothing sensation.

Carolyn: Yeah. It makes the world feel big and small at the same time. It's a strange feeling, but it's nice.

So as a touring, record-producing, cool band, let me ask you, is there anything that you would like to say about the life as a gigging musician that's not been talked about enough maybe?

Stella: I think when you go on tour and you get home and you say, I'm tired or tour's rough sometimes and some people go like, 'oh, you should be really grateful to be on tour and I wish I could be doing what you're doing'. It's like, yeah, but we didn't do this by accident. It's not like we haven't tried for, like, been doing this shit for like a decade or more. In fact, way more than a decade. So I think people's like almost dismissive thing about how much they wish they were doing it. But we're not like on holidays. It's not easy. It's fun and it's rewarding. But it's not lucrative, like it's not financially beneficial. It's not easy. It's not a holiday. But we love doing it. That's why we do it. But I think people could tone that down because it kind of gives me the shits when people say that.

Carolyn: It's definitely like a super challenging thing, but it's no accident.

Stella: Exactly.

Carolyn: Like we have worked really hard and like we've had tours cancelled and we've had to reschedule and we've, you know, it's a lot of organising to get these things to happen. And we have a great, like, team of people that are helping us, but it is a very DIY operation. Like we don't have a manager or anything. So, yeah, it's...

Stella: And it's not our job.

Carolyn: Yeah, we all have our jobs. We leave work to do this.

I guess if you break even, you're lucky.

Carolyn: Exactly, yeah.

I think that's all we want to do is just not to have to put any of our own personal money into it and just have it as a self-sustaining thing.

Stella: Which is hard. It's so hard. It's not normal for lots of people that we know to lose a lot of money.Touring is really expensive.

Carolyn: Yeah, especially post-COVID as well. Like, it's doable, but it's definitely, like, yeah, it's difficult. Especially coming from Australia. It's a long way away.It costs a lot of money.

Bec: I also think music is one of, like, fewer art forms, where you think of other art things where, you know, if it's people rehearsing for a performance, they often get paid for rehearsals even. But that's just, like, unheard of to think of even being paid.Yeah, we pay, you know. I think music sometimes gets a bit forgotten that it's just... Maybe people take it for granted that there's always going to be music there. Or, like, you go out to a pub, there's always going to be music. But, yeah, it's not the money-making and... You have to really love it. But it gets a bit forgotten, I think, sometimes.

Parsnip, the social workers, basically!

So, the last, last, last question I have to ask [for Mainsream] every time: If you were DJing and  the peak moment is coming up and you have to drop a certain tune, which tune is Parsnip dropping?

Whoa. [everybody starts discussing it at the same time]

It's a triple tie between the Thong Song [this one?], Deceptacon by Le tigre, and Take Me Out by Franz Ferdinand.

Yeah, mash-up of all three.

Yeah, we'll have three decks at the same time.

Yeah, yeah.

That's very Parsnip, just have three things going on at the same time.

Ray Davies will be disappointed.

Oh, yeah, sorry.

Stella: No he won't be!!

Thank you very much, Parsnip, for chatting to me here and there.

[Full disclosure: I drank too much beer that night and hope I got the names right of who said what. Pretty sure I got it right. But don't bet your soul on it.]

Photos by Jamie Wdziekonski, 2024
Left to right: Stella! Bec! Paris! Carolyn! Photo by Jamie Wdziekonski, 2024