Cypher Basel 2026 verschiebt die Bühne
Der Cypher Basel gilt als offenes Rap-Format. Doch nicht für alle gleich. Nach Kritik an diskriminierenden Inhalten richtet sich die Ausgabe 2026 neu aus: Am 2. Mai stehen ausschliesslich queere und FLINTA*-Artists auf der Bühne, um marginalisierten Stimmen mehr Raum zu geben und Machtverhältnisse im Rap zu hinterfragen. von Nahom Mehret
Ein Kreis, ein Mikrofon und ein Beat. Das ist der Cypher Basel. Ein Format, das Rap ins Zentrum stellt und Künstler:innen eine Bühne bietet, um ihre Stimmen hörbar zu machen.
Nicht für alle gleich offen
Doch so zugänglich, wie das Konzept scheint, war der Cypher Basel nicht für alle gleich offen. In den letzten Jahren gab es zwar ein Awareness-Konzept. Trotzdem wurden immer wieder sexistische, queerfeindliche oder anderweitig diskriminierende Lines performt.
Ein bewusst gesetzter Fokus
Für die Ausgabe 2026 am 2. Mai wird deshalb einiges verändert.
Dieses Jahr stehen ausschliesslich queere Artists und FLINTA*-Personen am Mikrofon. Die Idee dahinter: einen Raum zu schaffen, in dem sich die Performenden sicherer fühlen können. Einen Raum, in dem weniger ausgegrenzt wird. Und einen Raum, in dem marginalisierte Stimmen nicht nur dabei sind, sondern den Raum aktiv prägen.
Line-up zwischen Szene und Bekanntheit
Auf der Bühne stehen unter anderem Artists wie dudette, Kim Bo oder auch grössere Namen wie La Nefera
Hosts, DJs und Übertragung
Moderiert wird der Cypher Basel 2026 von Kira, Sam und Casha. An den Decks stehen DJ Trilemma, Seyna und Saharaa.
Der Cypher Basel 2026 wird live auf Radio X übertragen, wie auch per Livestream auf YouTube.