Playlist of the month by Kollektiv Liter

Das in Basel ansässige Kollektiv LITER besteht aus Sina Aebischer, Nina Hurni und Caterina John. Seit mehreren Jahren treffen sich die drei regelmässig zum Schreiben, gemeinsam oder nebeneinander. Im Januar erschien ihr erstes Buch Das Auflösen der Enden über Frittieröl, Körper, Konsum und Kapitalismus. Für die Playlist of the Month haben sie einen entspannten Frühlingssoundtrack fürs Lesen im Freien zusammengestellt. von Stefan Degen

1 Beschreibt eure Playlist in 3 Worten

Kitsch, Schönesprache, Wild

2 Was war das erste Konzert welches ihr gesehen hast ?

Einzeln waren unsere ersten Banger-Konzerte von Andrew Bond, Susan Vega und Linard Bardill.
Zusammen waren wir als erstes bei Bonaparte.

3 Das letzte Konzert, dass ihr gesehen hast?

Gemeinsam: Die letzte Plattentaufe von Irma Krebs.

Alleine: Ethel Cain, Uñdicht und Buntspecht vermutlich.

4 Die letzte Platte, die ihr in deine Sammlung hinzugefügt habt?

Ich habe kaum Platten, aber habe gerade eine CD erhalten, Soundbook von Masha Qrella. Eine Brocki-Platte von Udo Jürgens haben wir auch schon geschenkt bekommen.

5 hr darfst irgendwo in Basel eine Party schmeissen, wo?

Auf dem Roche-Turm? Den haben die Protagonist:innen unseres Buches oft im Blick. Oder auf der Wettsteinbrücke, da wird es in unserer Geschichte wild, halt nicht mit Musik, dafür mit Frittieröl.

Und sonst können wir überall Party machen, solange der Unsinn stimmt.

6 Bester late night snack?

Getoastetes Brot mit Butter und Aromat (geht auch mit Härdöpfelgewürz oder Bouillon)

7 Carte blanche / Das muss einfach mal gesagt sein:

Sowohl late night snack als auch Kitsch-Bangers: das sind keine “Guilty Pleasures”. Sondern einfach nur Pleasure (wieso müssen wir alles immer als guilty labeln, was Spass macht? Abgrenzung, Überheblichkeit, Intello-blablabla. Nicht mit uns.)