X_art
Kunst im Gespräch auf Radio X
Die Sendereihe «X_art – Kunst im Gespräch auf Radio X» versteht sich als Plattform, die die unterschiedlichen Schnittstellen in der regionalen und nationalen Kunstszene auf eine niederschwellige Art für ein breites Publikum zugänglich zu machen.
«X_art » wurde von 2017 bis Ende 2021 jeweils einmal im Monat gesendet.
Die Vermittlung und Vernetzung stand an oberster Stelle dieses einzigartigen Formates. Produziert wurde die Sendung in unterschiedlichen Locations in Basel (Bsp. Galerien, Museen, Offspaces) – der Zutritt ist frei. Ziel dieses einzigartigen Medien-Formates war es, Kunsthemen einem breiten Publikum auf eine niederschwellige Art zugänglich zu machen.
Die Berichterstattung über das lokale Kunstschaffen, über kleine und grosse Institutionen, sowie die politischen Zusammenhänge wird innerhalb von neuen Formaten auf Radio X ab 2022 weiter geführt.
Das «X_art »-Team:
Danielle Bürgin (Konzept/Redaktion/Moderation)
Mirco Kaempf (Redaktion/Moderation),
Mehr aktuelle Bilder und Impressionen zu «X_art » findet Ihr auf Facebook und Instagram.
X_art wurde freundlicherweise durch die Christoph Merian Stiftung unterstützt.
Wem gehört Geschichte und wer darf darüber erzählen?
Die Schweiz involviert in koloniale Machenschaften? Nein, sicher nicht. Oder? Der Dokumentarfilm «Elephants and Squirrels» vom Basler Regisseur Gregor Brändli bringt alte Verflechtungen auf die Leinwand. von Neva Flierl
26.03.08 Film "Elephants and Squirrels
Der Film "Elephants & Squirrels" öffnet den Dialog über koloniale Verstrickungen in Basel
Den Dialog öffnen für die Reflexion über die Verstrickungen in kolonialen Zeiten, genau das hat sich der Basler Regisseur Gregor Brändli zur Aufgabe gemacht. In seinem Film «Elephants & Squirrels» will er Fragen stellen, nicht direkt antworten eben. Der Film soll zum Denken anregen.
Konkret dreht sich der Dokumentarfilm um die Geschichte der Künstlerin Deneth Piumakshi Veda Arachchige. Sie entdeckte während Recherchen im Basler Museum der Kulturen, menschliche Überreste und Kulturobjekte aus ihrem Heimatland, Sri Lanka. Es stellt sich heraus, dass diese Objekte im 19. Jahrhundert auf unethische Weise von den Gründern des Museums, Paul und Fritz Sarasin, in die Schweiz gebracht wurden. Diese Objekte wurden 1970 von Sri Lanka zurückverlangt, diese Anfrage wurde jedoch von Basel abgelehnt.
Im Film «Elephants & Squirrels» macht sich Deneth auf den Weg, die Objekte wieder dorthin zurückzubringen, wo sie hingehören.
Gregor Brändli will mit seinem Film «Elephants & Squirrels» die Debatte zu den kolonialen Sammlungen in Schweizer Museen wieder ins Zentrum stellen.
Den Dokumentarfilm kannst du am Dienstag, dem 10. März, um 18 Uhr im Kultkino Atelier in Anwesenheit des Regisseurs Gregor Brändli anschauen gehen.
OnAir
10 x im Jahr - Am ersten Wochenende des Monats:
SA 16:00 Uhr (WdH. SO 10:00 Uhr)