X_art
Kunst im Gespräch auf Radio X
Die Sendereihe «X_art – Kunst im Gespräch auf Radio X» versteht sich als Plattform, die die unterschiedlichen Schnittstellen in der regionalen und nationalen Kunstszene auf eine niederschwellige Art für ein breites Publikum zugänglich zu machen.
«X_art » wurde von 2017 bis Ende 2021 jeweils einmal im Monat gesendet.
Die Vermittlung und Vernetzung stand an oberster Stelle dieses einzigartigen Formates. Produziert wurde die Sendung in unterschiedlichen Locations in Basel (Bsp. Galerien, Museen, Offspaces) – der Zutritt ist frei. Ziel dieses einzigartigen Medien-Formates war es, Kunsthemen einem breiten Publikum auf eine niederschwellige Art zugänglich zu machen.
Die Berichterstattung über das lokale Kunstschaffen, über kleine und grosse Institutionen, sowie die politischen Zusammenhänge wird innerhalb von neuen Formaten auf Radio X ab 2022 weiter geführt.
Das «X_art »-Team:
Danielle Bürgin (Konzept/Redaktion/Moderation)
Mirco Kaempf (Redaktion/Moderation),
Mehr aktuelle Bilder und Impressionen zu «X_art » findet Ihr auf Facebook und Instagram.
X_art wurde freundlicherweise durch die Christoph Merian Stiftung unterstützt.
Geheimtipp «Look Outside»: Schau bloss nicht aus dem Fenster
Im Jahr 2025 waren es nicht die grossen Game-Blockbuster, die uns überzeugt haben, sondern vorallem die Perlen der Indie-Studios. Während Clair Obscur: Expedition 33 bei den Game Awards Rekorde brach und alle Welt zu Recht über Hades 2, Blue Prince oder Hollow Knight: Silksong sprach, flog ein Highlight komplett unter dem Radar: Look Outside. Das rundenbasierte Survival-Horror-RPG des kanadischen Entwicklers Francis Coulombe ist eines der stärksten Indie-Erlebnisse des letzten Jahres! von Noemie Keller
26.01.18 Look Outside
Der Titel ist eine Falle
Das Spiel beginnt unscheinbar: Deine Spielfigur, der arbeitslose Sam, wacht in seinem Apartment auf und verspürt den drängenden Wunsch, aus dem Fenster zu schauen. Doch gibst du diesem Drang nach, ist das Spiel schneller vorbei, als du blinzeln kannst. Entgegen dem Titel Look Outside ist Rausschauen nämlich das Letzte, was du tun solltest.
Irgendetwas ist am Himmel aufgetaucht und alle, die einen Blick darauf erhaschen, mutieren augenblicklich zu grotesken Kreaturen. Das Phänomen soll zwei Wochen andauern. Deine Aufgabe: Überleben, nicht aus dem Fenster sehen und das Gebäude nicht verlassen.
Paranoia im Treppenhaus
Wie du diese zwei Wochen verbringst, ist dir überlassen. Harrst du allein in deiner Wohnung aus? Oder versuchst du herauszufinden, was draussen vor sich geht, indem du den Apartmentkomplex erkundest und vielleicht sogar Verbündete findest?
Solltest du dich entscheiden, deine sicheren vier Wände zu verlassen, merkst du schnell, dass viele deiner Nachbar:innen weniger Glück hatten als du. Die Mutationen sind der Stoff aus dem Albträume gemacht sind: von Gesichtern, aus denen tausende Zähne wachsen, über Menschen, die mit ihren Autos verschmolzen sind, bis hin zu mutierten Ratten oder einer ganzen Schulklasse, die sich in tentakelbewehrte Monster verwandelt hat.
Moralische Dilemmata und hoher Wiederspielwert
Die Atmosphäre ist bedrückend und von ständiger Paranoia geprägt. Du fragst dich häufig: Wer meint es gut und wer will dir an die Gurgel? Denn nicht jeder Mutant ist automatisch bösartig und nicht alles was nett wirkt, ist es auch. Du weisst nie, woran du bist. Das führt immer wieder zu schwierigen moralischen Dilemmata. Viele Situationen lassen sich unterschiedlich lösen, und deine Entscheidungen haben spürbare Konsequenzen, die zu völlig verschiedenen Spielverläufen und Enden führen.
Fazit: Retro-Charme trifft Eldritch Horror
Trotz der gruseligen Mutationen und dem «Eldritch Mystery»-Vibe versprüht das Spiel einen enormen Charme. Der Apartmentkomplex steckt voller Geheimnisse und kurioser Gestalten, die mit viel Liebe zum Detail und Humor gestaltet wurden. Die Dialoge sind hervorragend geschrieben, die Monster-Designs innovativ unheimlich, und das alles präsentiert sich in detailverliebter 16-Bit-Pixelgrafik, untermalt von einem Ohrwurm-verdächtigen Retro-Soundtrack.
Look Outside ist absurd, brutal, unheimlich und lustig zugleich. Wer sich traut, nicht aus dem Fenster zu schauen, bekommt für ca. 10 Franken (PC via Steam) ein Erlebnis mit extrem hohem Wiederspielwert.
OnAir
10 x im Jahr - Am ersten Wochenende des Monats:
SA 16:00 Uhr (WdH. SO 10:00 Uhr)