X_art

Kunst im Gespräch auf Radio X

Die Sendereihe «X_art – Kunst im Gespräch auf Radio X» versteht sich als Plattform, die die unterschiedlichen Schnittstellen in der regionalen und nationalen Kunstszene auf eine niederschwellige Art für ein breites Publikum zugänglich zu machen.

«X_art » wurde von 2017 bis Ende 2021 jeweils einmal im Monat gesendet.

Die Vermittlung und Vernetzung stand an oberster Stelle dieses einzigartigen Formates. Produziert wurde die Sendung in unterschiedlichen Locations in Basel (Bsp. Galerien, Museen, Offspaces) – der Zutritt ist frei. Ziel dieses einzigartigen Medien-Formates war es, Kunsthemen einem breiten Publikum auf eine niederschwellige Art zugänglich zu machen. 

Die Berichterstattung über das lokale Kunstschaffen, über kleine und grosse Institutionen, sowie die politischen Zusammenhänge wird innerhalb von neuen Formaten auf Radio X ab 2022 weiter geführt. 

Das «X_art »-Team:
Danielle Bürgin (Konzept/Redaktion/Moderation)
Mirco Kaempf (Redaktion/Moderation), 

Mehr aktuelle Bilder und Impressionen zu «X_art » findet Ihr auf Facebook und Instagram.

X_art wurde freundlicherweise durch die Christoph Merian Stiftung unterstützt. 

 

Logo X art

Neues von NIN FAE, Vitor Araújo, Arlo Parks und Hiro Ama

Die Radio X Musikredaktion stellt dir wöchentlich ihre schönsten Neuentdeckungen genauer vor. Die Rubrik “Früsch” gibt es live jeden Donnerstag um 14 Uhr und in der Wiederholung am Sonntag um 16 Uhr. von Dion Monti

 

NIN FAE – Vesper
Das italienische Label USG oder «Unexplained Sound Group» hat eine Art anthropologisches Verhältnis zu Klang und Musik und praktiziert seit 2014, was es «Soundmapping» nennt. Das bedeutet einfach, dass sie sich auf gewisse Regionen mit ihrem nischenverliebten Geschmack konzentrieren. Vor Kurzem ist ein Album erschienen, das «Anthology of Electro-Acoustic Music from Portugal» heisst – also experimentelle Musik, die akustische Klänge elektronisch verarbeitet, aus Portugal. Es sind 13 Künstler*innen, die 13 Songs beigesteuert haben, und in unserer Auswahl der dritte Song, der «Vesper» heisst und von NIN FAE kreiert wurde.

Vitor Araújo – Canto N.5
Der nächste Titel ist auch ziemlich schwierig einzuordnen. Der Song heisst «Canto N.5» und stammt vom Album «Toro», das eine Aufnahme von Kompositionen von Vitor Araújo ist.

2024 hat der brasilianische Komponist, Musiker und Sänger im Auftrag des Holland Festivals diese Kompositionen für das holländische Metropole Orkest geschrieben, und im gleichen Jahr wurden sie dann auch aufwendig aufgenommen. Entstanden sind super atmosphärische Aufnahmen mit typischen Band-Arrangements und wortlosem Gesang, die aber auch ein komplexes Streicher-Arrangement haben. Die Einflüsse brasilianischer Musik sind deutlich und machen die ganze Sache wunderbar cineastisch.

Arlo Parks – Jetta
Der nächste Song ist der ebenfalls sehr atmosphärische Song «Jetta» vom neuen Album «Ambiguous Desire» von Arlo Parks. Der Song ist super smoother Indie-Pop mit einer melancholischen Note, sanftem Aufbau und überraschendem Ende im Höhepunkt des Songs. Arlo Parks‘ Stimme ist so sanft und hypnotisch, und zum Glück ist das Album voller dieser zum Träumen anregenden Stimmung.

Hiro Ama – Lava
Zuletzt haben wir noch einen Song für Clubs vom japanischen Komponisten und Producer Hiro Ama. Mit seinem neuen Release «Booster Pak EP» auf PRAH Recordings fokussiert er sich zum ersten Mal auf rave-inspirierte Songs, die sich vor allem auf Drive und Rhythmus konzentrieren und weniger auf Melodie und Harmonie. Der Song ist schnell und dicht – die Bassline ist monoton und die Synthie-Klänge haben etwas Sirenenhaftes, was dem Song auch noch etwas Hysterisches oder Euphorisches gibt.

OnAir

10 x im Jahr - Am ersten Wochenende des Monats:
SA 16:00 Uhr (WdH. SO 10:00 Uhr)