X_art

Kunst im Gespräch auf Radio X

Die Sendereihe «X_art – Kunst im Gespräch auf Radio X» versteht sich als Plattform, die die unterschiedlichen Schnittstellen in der regionalen und nationalen Kunstszene auf eine niederschwellige Art für ein breites Publikum zugänglich zu machen.

«X_art » wurde von 2017 bis Ende 2021 jeweils einmal im Monat gesendet.

Die Vermittlung und Vernetzung stand an oberster Stelle dieses einzigartigen Formates. Produziert wurde die Sendung in unterschiedlichen Locations in Basel (Bsp. Galerien, Museen, Offspaces) – der Zutritt ist frei. Ziel dieses einzigartigen Medien-Formates war es, Kunsthemen einem breiten Publikum auf eine niederschwellige Art zugänglich zu machen. 

Die Berichterstattung über das lokale Kunstschaffen, über kleine und grosse Institutionen, sowie die politischen Zusammenhänge wird innerhalb von neuen Formaten auf Radio X ab 2022 weiter geführt. 

Das «X_art »-Team:
Danielle Bürgin (Konzept/Redaktion/Moderation)
Mirco Kaempf (Redaktion/Moderation), 

Mehr aktuelle Bilder und Impressionen zu «X_art » findet Ihr auf Facebook und Instagram.

X_art wurde freundlicherweise durch die Christoph Merian Stiftung unterstützt. 

 

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Liebe im Schatten von Homophobie- Das Theaterstück Sounhung im neuen Theater Dornach

Im neuen Thetaerstück "Souhung" setzt sich Regisseur und Schauspieler Max Gnant mit Themen wie Homophobie, Queerness und Mentalen Problemen auseinander. Das Stück basiert auf dem berndeutschem Buch "Ter Fögi isch ein Souhung" geschrieben 1979 von Martin Frank. Max Gnant führt das Stück nun in einer Comimg of-Age Collage Solo auf der Bühne auf. Das Theaterstück spielt am Donnerstag dem 12.2 und am Freitag dem 13.2 im neuen Theater Dornach. Es starten um 19:30. von Neva Flierl

26.02.12 Souhung im neuen Theater

Theaterstück "Souhung" von max Gnat im neue Theater Dornach

Das Theaterstück Souhung nimmt eine über 40-jährige Schweizer Geschichte wieder auf. Wie sieht die Schweiz nun heute in Bezug auf Homophobie und Queerness aus?

Das Theaterstück " Sounhung" von Max Gnant erzählt die Liebesgeschichte zwischen dem 15-jährigen Beni und dem 25-jährigen Sänger Fögi. Die beiden lernen sich an einem Konzert von Fögi kennen. Beni verliebt sich in ihn, Fögi blockt ihn erst ab, lässt sich aber dann darauf ein. Die Liebesbeziehung von den beiden ist von viel Schmerz und Wut geprägt.

Die Handlung spielt in der Schweiz in den 1970er-Jahren. Das war eine Zeit, in der die Homosexualität noch ein grosses Tabuthema war.  Beni und Fögi kämpfen nicht nur mit ihren eigenen Gefühlen, sondern auch mit einem Umfeld, welches sie nicht akzeptiert. Fögi leidet sehr unter dem gesellschaftlichen Druck und verfällt Drogen und psychischen Problemen.

Das Stück basiert auf dem Buch "Ter Fögi isch en Souhung" geschrieben 1979 von Martin Frank. Das Buch wurde 1997 vom Regisseur Marcel Gisner im Französischen verfilmt. Max Gnant führt das Stück nun in einer Coming-of-Age Collage solo auf der Bühne auf.

Der Regisseur und Schauspieler Max Gnat betont, dass die Geschichte trotz ihres historischen Hintergrunds heute noch erschreckend aktuell ist. Besonders nachvollziehbar sei es für viele queere Jugendliche. Auch heute erleben immer noch viele queere junge Menschen Mobbing, Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund ihrer Sexualität. Das Stück «Souhung» zeigt aus diesem Grund nicht nur die Geschichte von Beni und Fögi sondern auch, wie wichtig Akzeptanz, Sichtbarkeit und Verständnis für Jugendliche sind. 

Das Theaterstück spielt am Donnerstag, dem 12.2., und am Freitag, dem 13.2., im neuen Theater Dornach. Es startet um 19:30.

Radio X verlost zwei mal zwei Tickets für die Vorstellungen am Donnerstag,12.2., und am Freitag 12.2. Melde dich auf Instagram unter Radiox_basel.

 

OnAir

10 x im Jahr - Am ersten Wochenende des Monats:
SA 16:00 Uhr (WdH. SO 10:00 Uhr)