Die Woche für dich zusammengefasst
Es ist Sonntag, der 24. Mai, und das ist der Wochenrückblick mit folgenden Themen: Basel-Stadt kauft 600 neue Wohnungen, es folgt Kritik. Die Abschwächung des Lohnmassnahmenpakets wird von der SP kritisiert. Im Baselbiet ist man sich nicht einig, ob die Hitze in Schulhäusern gemessen werden soll. Und Herzog & de Meuron eröffnet zweiten Standort im Dreispitz. von Mathis Zeiser
26.05.24 WoRü
Der wöchentliche Wochenrückblick informiert über das politische Geschehen aus dem Raum Basel
Basel-Stadt kauft über 600 Wohnungen
Der Kanton Basel-Stadt kauft i Kleinbasel zwei Wohnareale mit über 600 Wohnungen. Damit soll mehr günstiger Wohnraum geschaffen werden, wie der Regierungsrat am Dienstag mitteilte. Mehr bezahlbarer Wohnraum ist seit Langem ein Anliegen des Kantons Basel-Stadt. 2019 sagte das Stimmvolk Ja zur Initiative «Recht auf Wohnen». Ziel ist es, den Anteil gemeinnützigen Wohnraums bis 2050 auf 25 Prozent zu erhöhen. Aktuell liegt der Anteil bei 14,3 Prozent; mit dem Kauf der Wohnareale «Horburg» und «Surinam» steigt er auf rund 15 Prozent. Während linke Parteien den Kauf begrüssen, kritisiert die LDP den starken staatlichen Eingriff in den Wohnungsmarkt.
Abschwächung des Lohnmassnahmenpakets
Die bürgerliche Mehrheit im Grossen Rat hat das Lohnmassnahmenpaket des Regierungsrats abgeschwächt. Das ursprüngliche Paket sollte den Kanton Basel-Stadt als Arbeitgeber attraktiver machen und Personalengpässe verhindern. Abgeschwächt wurde es, weil die bürgerliche Mehrheit weniger Verbesserungen für alle Staatsangestellten will und den Fokus stärker auf die Polizei legt. Die Einstiegslöhne sollen nur noch in den unteren Lohnstufen erhöht werden, und die Schichtzulagen für alle werden weniger stark angehoben als ursprünglich vorgesehen.
Laut einer Mitteilung der SP Basel-Stadt kritisiert diese vor allem die Kürzung bei den Schichtzulagen und warnt davor, einzelne Berufsgruppen gegeneinander auszuspielen. Die SP fordert weiterhin faire Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeitenden des Kantons.
Baselbieter Landrat beschliesst Hitzemonitoring in Schulhäusern
Der Baselbieter Landrat hat ein SP-Postulat von Jan Kirchmayr für ein Hitzemonitoring in Schulhäusern mit 55 zu 25 Stimmen an die Regierung überwiesen. In vielen Klassenzimmern im Baselbiet treten zunehmend hohe Temperaturen auf. Künftig soll überschüssige grüne Energie genutzt werden, um öffentliche Gebäude zu kühlen. Befürworter sehen dringenden Handlungsbedarf bei Temperaturen über 30 Grad in Klassenzimmern. Gegner sind der Meinung, man solle nicht nur messen, sondern direkt handeln.
Herzog & de Meuron eröffnet zweiten Standort im Dreispitz
Das Architekturbüro Herzog & de Meuron hat im Dreispitzareal einen zweiten grossen Standort eröffnet. Der Neubau an der Mailand-Strasse bietet Platz für rund 300 Mitarbeitende und hat rund 19 Millionen Franken gekostet. Der bisherige Campus im St. Johann bleibt weiterhin in Betrieb.
Das Gebäude wurde überwiegend in Holzbauweise erstellt. Laut dem Büro standen Kreislauffähigkeit und ein möglichst tiefer CO₂-Fussabdruck im Zentrum der Planung.
Mit dem neuen Standort baut Herzog & de Meuron seine Präsenz im Dreispitz weiter aus. Das ehemalige Gewerbegebiet wird seit Jahren schrittweise entwickelt. In der Umgebung befinden sich bereits mehrere Projekte des Basler Architekturbüros, wie unter anderem das Schaulager.
Die Woche für dich zusammengefasst
Es ist Sonntag, der 24. Mai, und das ist der Wochenrückblick mit folgenden Themen: Basel-Stadt kauft 600 neue Wohnungen, es folgt Kritik. Die Abschwächung des Lohnmassnahmenpakets wird von der SP kritisiert. Im Baselbiet ist man sich nicht einig, ob die Hitze in Schulhäusern gemessen werden soll. Und Herzog & de Meuron eröffnet zweiten Standort im Dreispitz. von Mathis Zeiser
26.05.24 WoRü
Der wöchentliche Wochenrückblick informiert über das politische Geschehen aus dem Raum Basel
Basel-Stadt kauft über 600 Wohnungen
Der Kanton Basel-Stadt kauft i Kleinbasel zwei Wohnareale mit über 600 Wohnungen. Damit soll mehr günstiger Wohnraum geschaffen werden, wie der Regierungsrat am Dienstag mitteilte. Mehr bezahlbarer Wohnraum ist seit Langem ein Anliegen des Kantons Basel-Stadt. 2019 sagte das Stimmvolk Ja zur Initiative «Recht auf Wohnen». Ziel ist es, den Anteil gemeinnützigen Wohnraums bis 2050 auf 25 Prozent zu erhöhen. Aktuell liegt der Anteil bei 14,3 Prozent; mit dem Kauf der Wohnareale «Horburg» und «Surinam» steigt er auf rund 15 Prozent. Während linke Parteien den Kauf begrüssen, kritisiert die LDP den starken staatlichen Eingriff in den Wohnungsmarkt.
Abschwächung des Lohnmassnahmenpakets
Die bürgerliche Mehrheit im Grossen Rat hat das Lohnmassnahmenpaket des Regierungsrats abgeschwächt. Das ursprüngliche Paket sollte den Kanton Basel-Stadt als Arbeitgeber attraktiver machen und Personalengpässe verhindern. Abgeschwächt wurde es, weil die bürgerliche Mehrheit weniger Verbesserungen für alle Staatsangestellten will und den Fokus stärker auf die Polizei legt. Die Einstiegslöhne sollen nur noch in den unteren Lohnstufen erhöht werden, und die Schichtzulagen für alle werden weniger stark angehoben als ursprünglich vorgesehen.
Laut einer Mitteilung der SP Basel-Stadt kritisiert diese vor allem die Kürzung bei den Schichtzulagen und warnt davor, einzelne Berufsgruppen gegeneinander auszuspielen. Die SP fordert weiterhin faire Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeitenden des Kantons.
Baselbieter Landrat beschliesst Hitzemonitoring in Schulhäusern
Der Baselbieter Landrat hat ein SP-Postulat von Jan Kirchmayr für ein Hitzemonitoring in Schulhäusern mit 55 zu 25 Stimmen an die Regierung überwiesen. In vielen Klassenzimmern im Baselbiet treten zunehmend hohe Temperaturen auf. Künftig soll überschüssige grüne Energie genutzt werden, um öffentliche Gebäude zu kühlen. Befürworter sehen dringenden Handlungsbedarf bei Temperaturen über 30 Grad in Klassenzimmern. Gegner sind der Meinung, man solle nicht nur messen, sondern direkt handeln.
Herzog & de Meuron eröffnet zweiten Standort im Dreispitz
Das Architekturbüro Herzog & de Meuron hat im Dreispitzareal einen zweiten grossen Standort eröffnet. Der Neubau an der Mailand-Strasse bietet Platz für rund 300 Mitarbeitende und hat rund 19 Millionen Franken gekostet. Der bisherige Campus im St. Johann bleibt weiterhin in Betrieb.
Das Gebäude wurde überwiegend in Holzbauweise erstellt. Laut dem Büro standen Kreislauffähigkeit und ein möglichst tiefer CO₂-Fussabdruck im Zentrum der Planung.
Mit dem neuen Standort baut Herzog & de Meuron seine Präsenz im Dreispitz weiter aus. Das ehemalige Gewerbegebiet wird seit Jahren schrittweise entwickelt. In der Umgebung befinden sich bereits mehrere Projekte des Basler Architekturbüros, wie unter anderem das Schaulager.