The Y xperienZ
Die Jugendsendung auf Radio X
Wie kann ich meinen Teil für das Klima leisten? Welcher Hashtag trendet gerade auf Instagram oder Twitter? Was taugt der Womanizer wirklich?
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"The Y xperienZ" behandelt das, was Jugendliche und junge Erwachsene beschäftigt. Ungefiltert, direkt, ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Tabu-Themen. Oder anders, unter anderem genau diese Tabu-Themen sollen behandelt und mit den HörerInnen debattiert werden.
"The Y xperienZ" teilt sich in acht Rubriken auf: geeX, hemmiXlos, äXtra sportligg, ctrl X, klarteXt, outtaX, the Xtastic way of life und eXperimentell. Klicke unten auf das jeweilige Logo und höre alle Beiträge zu der jeweiligen Rubrik nach.
"The Y xperienZ" wird unterstützt durch die Stiftung für Medienvielfalt.
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Jeden Mittwoch jeweils um 18 Uhr
Das Team
Album der Woche: Secret Love von Dry Cleaning
Wer auf markante Lyrics und repetitive Gitarrenmotive steht, ist vielleicht schon länger in Dry Cleaning verliebt. Auf ihrem dritten Album „Secret Love“ treibt die Band aus South London ihren surrealistischen Post-Punk weiter voran – diesmal mit mehr musikalischer Vulnerabilität und erstmals unter der Produktion von Cate Le Bon. von Mirco Kaempf
26.01.12 Dry Cleaning - Secret Love
Die South London Band Dry Cleaning veröffentlicht ihr drittes Album, produziert von Cate Le Bon
Dry Cleaning zählen zu den prägnantesten Vertreter:innen der Spoken-Word-Post-Punk-Welle. Frontfrau Florence Shaw hebt sich dabei deutlich ab: Ihre Texte sind introspektiv, fragmentarisch und wirken wie ein Blick von innen nach aussen. Bilder aus Alltag, Medien und Popkultur verschwimmen zwischen Realität und Fiktion.
Der Opener Hit My Head All Day thematisiert Entfremdung im Zeitalter von Social Media und KI. Insgesamt klingt das Album reduzierter, emotionaler und offener als frühere Werke. So entwickelt sich der Spoken-Word-Stil stellenweise fast zu Sprechgesang; neue Instrumente wie die Mandoline sowie ein insgesamt reduzierterer Ansatz machen sich auch in den komplexen Gitarrenloops bemerkbar. „Secret Love“ ist düster und melancholisch – und gerade wegen seiner lyrischen Kompetenz ein Album, das sich den Hörenden immer wieder neu erschliesst.