Oki Doki Gaming Club
Willkommen im Lesekreis für Videogames!
Monatlich schnappen wir uns ein Game oder Thema und besprechen dies nach Form & Inhalt.
Egal ob FPS, JRPG’s, AAA’s, Indies, neue oder alte IPs. Ästhetik, Sound, Narrativ, Gameplay. Wir interessieren uns für die existenziellen und banalen Fragen. Wie erfüllend sind Sidequests? Wer war dein erster Videogame crush? Und was bitte bedeutet Freiheit in einer simulierten Welt?
Videospiele sind heute ein riesiger Industriezweig. Sind Teil unserer Kultur. Äussern sich Mainstream oder radikal. Da sind die Nutzer:innen eigentlich nur noch NPC’s. Oder doch nicht?
OG Characters des Oki Doki Gaming Club sind : Lucien Montandon, Anna Dippert, Ufuk Tan, Lena Frei, Mirco Kämpf und Noemie Keller.
Oki Doki Gaming Club - It’s a book club for videogames!
[ganz ohne Microtransactions oder procedurally generated content]
Systemfehler: Wenn Gesundheit nicht inklusiv ist
Queere Menschen in der Schweiz sind deutlich häufiger von psychischen Belastungen betroffen als die Gesamtbevölkerung. Diese Belastung reicht von Depressionen über Angststörungen bis hin zu Suizidgedanken. Diskriminierung, Ausgrenzungen und Minderheitenstress spielen dabei eine zentrale Rolle. Im neuen Strategieplan der führenden LGBTQIA+-Organisationen zeigen Expertinnen, wie das Gesundheitswesen besser auf die Bedürfnisse von queeren Menschen eingehen könnte. von Neva Flierl
Strategieplan zur Mental Health von queeren Menschen
Ein neuer Strategieplan für die Verbesserung der Mental health von queeren Menschen
Psychische Belastung und Ursachen:
Die psychische Gesundheit von LGBTQIA+-Personen ist in der Schweiz stärker belastet als die des Restes der Bevölkerung. Studien von zum Beispiel Amnesty International führen das auf Diskriminierungen, Minderheitenstress und gesellschaftlichen Gegenwind zurück. Bereits 2022 hielt der Bundesrat entsprechende Probleme fest, konkrete Fortschritte blieben seither jedoch aus.
Der Strategieplan für die psychische Gesundheit von queeren Menschen:
Ein neuer Strategieplan, erarbeitet von LGBTQIA+-Dachverbänden und Fachpersonen aus der Forschung, soll Veränderungen anstossen. Er kritisiert, dass sich das Gesundheitssystem nach wie vor an hetero- und cisnormativen Standards orientiert. Queere Lebensrealitäten werden in Forschung, Ausbildung und Versorgung bislang wenig berücksichtigt.
Der Strategieplan fordert strukturelle Anpassungen: bessere Datenerhebung, verpflichtende Sensibilisierung von Fachpersonal und eine grundlegende Integration von Vielfalt in der Gesundheitsversorgung.
Der Strategieplan:
Ziel und Umsetzung:
Ziel ist es, Chancengleichheit im Gesundheitswesen zu schaffen. Die psychische Gesundheit queerer Menschen ist nicht nur ein individuelles, sondern ein gesamtgesellschaftliches Thema. Jetzt liegt es an Bund und Kanton, die vorgeschlagenen Massnahmen in bestehende Programme zu integrieren.
Links zu Unterstützung für Betroffene:
- LGBTQ- Helpline: vertrauliche Beratung von queeren Menschen für queere Menschen. (Telefon/Online). LGBTQ-Helpline
- LGBTQIA+ Support Gruppe: Unterstützung und Vernetzung im Raum Zürich. Support4LGBT
- Qeeramnesty Schweiz: Mentoring und Unterstützung, besonders für LGBTQAI+ Geflüchtete.Queeramnesty Schweiz