Das IRAN Update

Seit dem Tod der 22jährigen Kurdin, Mahsa Jina Amini setzen täglich tausende Menschen in Iran ihr Leben aufs Spiel. Aus den Protesten, die im September begonnen haben, hat sich eine Revolution entwickelt. Seither strömen jeden Tag neue, schreckliche, aber auch beeindruckende News über Twitter, Instagram und TikTok zu uns. Den Überblick über die aktuelle Situation in Iran zu behalten, ist eine Herausforderung.

"Das IRAN Update" setzt genau da an und verschafft einen wöchentlichen Rückblick auf die Geschehnisse in Iran. Die Hosts, Gilda Sahebi und Sahar Eslah, besprechen die wichtigsten Themen, werfen einen kritischen Blick auf Kommentare von Expert*innen, Journalist*innen und Politiker*innen und erklären politische und geschichtliche Zusammenhänge.

Eine Produktion von 190p GmbH.

Weil es uns von Radio X wichtig ist, unsere Hörer:innen regelmässig und mit der nötigen Tiefe über die Lage im Iran zu informieren, haben wir bei Gilda Sahebi und Sahar Eslah angefragt, ob wir ihren Podcast ausstrahlen dürfen. Du hörst ihn ab dem 2. Dezember jeweils freitags um 14 Uhr auf Radio X. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten. 

Alle Podcast-Folgen zum Nachhören

Ein Gendergap nicht nur in der humanen Medizin sondern auch in der psychiatrischen.

Warum haben Frauen häufiger Depressionen? Warum ist das Diagnostizieren von Adhs bei Männern einfacher? Genau mit solchen Fragen beschäftigt sich die erste Folge des neue Podcast der UPK, "Frau Psyche". Prof. Udine Lang, die Expertin der ersten Folge war mit Radio X im Gespräch. von Neva Flierl

26.05.15 Bericht Frau Psyche

Die erste Folge vom Podcast Frau Psyche spricht den Gendergap in der psychatrischen Medizin an.

Frau Psyche

Die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel lancieren mit «Frau Psyche» einen neuen Podcast rund um die psychische Gesundheit von Frauen. In der ersten Folge geht es um zentrale Fragen: Warum sind Frauen häufiger von Depressionen betroffen? Weshalb wird ADHS bei Männern oft schneller diagnostiziert? Und welche Rolle spielt das Geschlecht überhaupt in der psychiatrischen Medizin?

Moderiert wird der Podcast von der Radiojournalistin Irene Grüter. Zu Gast in der ersten Episode ist Prof. Undine Lang, Klinikdirektorin der Klinik für Erwachsene und Leiterin der Forschungsgruppe Klinische Psychiatrie und Psychotherapie an den UPK Basel.

Die Folge thematisiert den sogenannten Gendergap in der psychiatrischen Medizin. Unterschiede zwischen Männern und Frauen zeigen sich bereits bei Diagnosen: Symptome äussern sich nicht immer gleich, trotzdem orientieren sich Forschung und medizinische Standards bis heute häufig an männlichen Patienten. Das kann dazu führen, dass psychische Erkrankungen bei Frauen anders oder später erkannt werden.

Gleichzeitig spielen auch gesellschaftliche Ungleichheiten eine wichtige Rolle. Belastungen wie Mehrfachverantwortung, soziale Erwartungen oder strukturelle Benachteiligungen können psychische Erkrankungen begünstigen und den Umgang mit psychischer Gesundheit beeinflussen.

Mit «Frau Psyche» wollen die UPK Basel genau auf solche Muster aufmerksam machen und mehr Sichtbarkeit für frauenspezifische psychische Themen schaffen. Denn der Gendergap hat konkrete Folgen – für Diagnosen, Therapien und die Chance, rechtzeitig Hilfe zu erhalten.

Der Podcast erscheint vierteljährlich und ist auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts sowie weiteren Streamingplattformen verfügbar.

«Frau.Psyche» – der Wissenspodcast der UPK

Die Folge thematisiert den sogenannten Gendergap in der psychiatrischen Medizin. Unterschiede zwischen Männern und Frauen zeigen sich bereits bei Diagnosen: Symptome äussern sich nicht immer gleich, trotzdem orientieren sich Forschung und medizinische Standards bis heute häufig an männlichen Patienten. Das kann dazu führen, dass psychische Erkrankungen bei Frauen anders oder später erkannt werden.

Gleichzeitig spielen auch gesellschaftliche Ungleichheiten eine wichtige Rolle. Belastungen wie Mehrfachverantwortung, soziale Erwartungen oder strukturelle Benachteiligungen können psychische Erkrankungen begünstigen und den Umgang mit psychischer Gesundheit beeinflussen.

Mit «Frau Psyche» wollen die UPK Basel genau auf solche Muster aufmerksam machen und mehr Sichtbarkeit für frauenspezifische psychische Themen schaffen. Denn der Gendergap hat konkrete Folgen – für Diagnosen, Therapien und die Chance, rechtzeitig Hilfe zu erhalten.

Der Podcast erscheint vierteljährlich und ist auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts sowie weiteren Streamingplattformen verfügbar.